Ignoranz der LJN

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#1
Moin zusammen,

es begann mit einem Artikel im Niedersächsischen Jäger 06/2020 zum neuen Waffengesetz. Verfasst wurde er vom Justiziar der Landesjägerschaft Niedersachsen. Neben inhaltlichen Fehlern enthält der Artikel Behauptungen zur Nachtsichttechnik, die nicht haltbar sind.
Als Reaktion auf diesen Artikel habe ich den Chefredakteur des Niedersächsischen Jägers angeschrieben und daraufhin auch mit ihm telefoniert. Die Artikel von der LJN unterliegen aber nicht seiner Redaktion. Er fragte mich, ob er meine Zuschrift als Leserbrief veröffentlichen könne. Ich habe dem nicht nur zugestimmt, sondern ihn gebeten dies zu veröffentlichen.
Als nächstes habe ich zwei mal an die LJN geschrieben und nach dem Ausbleiben von Antworten and den Vorstand der Kreisjägerschaft. In keinem der Fälle gab es irgendeine Reaktion.
Der Leserbrief ist auch nie erschienen. Ich kann nur vermuten, dass es mit der Freiheit der Redaktion des Niedersächsischen Jägers nicht so fürchterlich gut bestellt ist, wenn man in gewissem Maße abhängig von der Landesjägerschaft ist.
Insgesamt handelt es sich um zwei Probleme. Zum einen ist der Justiziar der LJN offenbar mit dem Studium des Waffengesetzes überfordert gewesen oder hat zumindest die notwendige Sorgfalt vermissen lassen. Zum anderen scheint die LJN alles abzublocken was mit dem Thema Nachtsichtvorsatz zu tun hat. Dies erfolgt aber nicht im Rahmen einer sachlichen Diskussion mit den Mitgliedern, sondern von oben herab unter Zuhilfenahme von zumindest zweifelhaften Behauptungen.
Wer mit Kritik nicht sachlich umgehen kann und sie lediglich ignoriert, wer keinen Austausch mit den Mitgliedern zulässt und dazu seinen Mitgliedern das Gefühl gibt von juristischen Dilettanten vertreten zu werden, der arbeitet am Austritt aller tatsächlich aktiven Jägerinnen und Jäger. Am Ende bleibt ein König ohne Untertanen, denn die bedingungslos Treuen sterben weg.

Die Mails habe ich als PDF angefügt.
 

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#2
1. Das Problem an der Sache, die sitzen da weil es sonst keiner machen will...
2. Ihre Meinung ist heilig, Kritik nicht erwünscht.
3. Wenn man was gegen sie sagt ist man der Böse.
 
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#3
Moin zusammen,

es begann mit einem Artikel im Niedersächsischen Jäger 06/2020 zum neuen Waffengesetz. Verfasst wurde er vom Justiziar der Landesjägerschaft Niedersachsen. Neben inhaltlichen Fehlern enthält der Artikel Behauptungen zur Nachtsichttechnik, die nicht haltbar sind.
Als Reaktion auf diesen Artikel habe ich den Chefredakteur des Niedersächsischen Jägers angeschrieben und daraufhin auch mit ihm telefoniert. Die Artikel von der LJN unterliegen aber nicht seiner Redaktion. Er fragte mich, ob er meine Zuschrift als Leserbrief veröffentlichen könne. Ich habe dem nicht nur zugestimmt, sondern ihn gebeten dies zu veröffentlichen.
Als nächstes habe ich zwei mal an die LJN geschrieben und nach dem Ausbleiben von Antworten and den Vorstand der Kreisjägerschaft. In keinem der Fälle gab es irgendeine Reaktion.
Der Leserbrief ist auch nie erschienen. Ich kann nur vermuten, dass es mit der Freiheit der Redaktion des Niedersächsischen Jägers nicht so fürchterlich gut bestellt ist, wenn man in gewissem Maße abhängig von der Landesjägerschaft ist.
Insgesamt handelt es sich um zwei Probleme. Zum einen ist der Justiziar der LJN offenbar mit dem Studium des Waffengesetzes überfordert gewesen oder hat zumindest die notwendige Sorgfalt vermissen lassen. Zum anderen scheint die LJN alles abzublocken was mit dem Thema Nachtsichtvorsatz zu tun hat. Dies erfolgt aber nicht im Rahmen einer sachlichen Diskussion mit den Mitgliedern, sondern von oben herab unter Zuhilfenahme von zumindest zweifelhaften Behauptungen.
Wer mit Kritik nicht sachlich umgehen kann und sie lediglich ignoriert, wer keinen Austausch mit den Mitgliedern zulässt und dazu seinen Mitgliedern das Gefühl gibt von juristischen Dilettanten vertreten zu werden, der arbeitet am Austritt aller tatsächlich aktiven Jägerinnen und Jäger. Am Ende bleibt ein König ohne Untertanen, denn die bedingungslos Treuen sterben weg.

Die Mails habe ich als PDF angefügt.
Danke für die Veröffentlichung mir ging es genauso mit dem LJV NRW was am Ende mich bewog meine Mitgliedschaft zu beenden.
Ich habe hier auch schon mehrfach ausgeführt nach dem die Frage aufkam warum plötzlich IR Strahler die für den Einsatz von Nachsicht Vorsatz Geräten erforderlich sind. Im finalen Gesetzentwurf erlaubt für Waffen plötzlich verboten wurden. Bis ich hinter den Kulissen die Info bekam das die Jagdverbände gegen eine Erlaubnisse Sturm gelaufen sind denn die Politik war bereit dazu.
Man hätte sich flächendeckend das Bayrische Modell mit der Einzelbeauftragung gewünscht und somit über dieses Teufelswerk Nachtsicht die Kontrolle behalten.
Wir bekamen am 1.4. die Allgemein Verfügung das Böcke und Schmalrehe in Käferholzgebieten ab 1.4 bejagt werden dürfen der LJV lief Amok und die Verfügung wurde ein Paar Tage später wieder zurück genommen..
Schißnachweis in NRW dank LJV muß jetzt jeder 9x in den Dreck schießen natürlich gegen bei uns 25,-€ Gebühr ich könnte die Errungenschaften des LJV NRW weiterführen.
 
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#5
Danke für die Veröffentlichung mir ging es genauso mit dem LJV NRW was am Ende mich bewog meine Mitgliedschaft zu beenden.
Ich habe hier auch schon mehrfach ausgeführt nach dem die Frage aufkam warum plötzlich IR Strahler die für den Einsatz von Nachsicht Vorsatz Geräten erforderlich sind. Im finalen Gesetzentwurf erlaubt für Waffen plötzlich verboten wurden. Bis ich hinter den Kulissen die Info bekam das die Jagdverbände gegen eine Erlaubnisse Sturm gelaufen sind denn die Politik war bereit dazu.
Man hätte sich flächendeckend das Bayrische Modell mit der Einzelbeauftragung gewünscht und somit über dieses Teufelswerk Nachtsicht die Kontrolle behalten.
Wir bekamen am 1.4. die Allgemein Verfügung das Böcke und Schmalrehe in Käferholzgebieten ab 1.4 bejagt werden dürfen der LJV lief Amok und die Verfügung wurde ein Paar Tage später wieder zurück genommen..
Schißnachweis in NRW dank LJV muß jetzt jeder 9x in den Dreck schießen natürlich gegen bei uns 25,-€ Gebühr ich könnte die Errungenschaften des LJV NRW weiterführen.
Sobald die "alternative Jagdabgabe" kommt, trete ich auch aus. Ich habe den Hauptwohnsitz in NDS und den Nebenwohnsitz in NRW mit Mitgliedschaft im LJV NRW, hier wurde ja die Jagdabgabe abgeschafft, in NDS bezahle ich sie noch. Doppelt zahlen werde ich nicht. Ja, ich weiss, wofür sie gedacht ist...
 
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#7
85,--/im Jahr sind 7,08 Euro/monatl.
Mal im ernst, sonst keine Probleme?:unsure: Ich bin der Meinung das die LJN und vor allem unser Präsident einen guten Job macht.
Wir haben in NDS auch ein paar andere Probleme wie Wolfsübergriffe auf Nutzvieh, Wald vor Wild usw. um die man sich ordentlich kümmert. Da dürfte das Interesse einiger weniger an Nachtschießtechnik und damit einhergehend wohl noch kompliziertere Waffengesetze? nach hinten rücken. Ich bin gegen diese Technik und die Mehrheit derer, die mich jagdlich umgeben auch. Ich bin auch nicht der Meinung dass uns der Einsatz von Lampen, Nachtsicht etc. bei der Reduktion von Schwarzwild weiter hilft. Da müssten andere Maßnahmen ergriffen werden und die wären von Landwirtschaft und Biogasbranche zu treffen.
 
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#9
Die Jagdabgabe wird beim Lösen des Jagscheines erhoben, wie soll man da doppelt zur Kasse gebeten werden?
Wenn man an zwei Wohnsitzen wohnt und in einem fremden LJV Mitglied ist (da, wo man halt primär wohnt und auch jagt), der statt der öffentlichen Hand eine Jagdabgabe in gleicher Höhe einzieht, würde mir das so passieren. In NRW ist die Jagdabgabe entfallen. Tut ja nun auch nix zur Sache in Nds, da bin ich halt "Zwangsmitglied durch Hauptwohnsitz".
 
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#10
und in NDS wird sie von der UJB eingezogen. Da Dein Erstwohnsitz in NDS ist, verstehe ich nicht wo das Problem liegt:unsure:
 
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#11
und in NDS wird sie von der UJB eingezogen. Da Dein Erstwohnsitz in NDS ist, verstehe ich nicht wo das Problem liegt:unsure:
ist zwar am Thema vorbei und eine Nebelkerze von dir weil du zum eigentlichen Thema nichts entgegnen kannst aber gut.
Er zahlt per Jagdabgabe in NS und zukünftig als Mitglied des LJV NRW eine Zusatzabgabe als Ersatzleistung für die Jagdabgabe.
also NS Staatlich verordnet
NRW als Mitgliederbeitrag
 
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#12
85,--/im Jahr sind 7,08 Euro/monatl.
Mal im ernst, sonst keine Probleme?:unsure: Ich bin der Meinung das die LJN und vor allem unser Präsident einen guten Job macht.
Wir haben in NDS auch ein paar andere Probleme wie Wolfsübergriffe auf Nutzvieh, Wald vor Wild usw. um die man sich ordentlich kümmert. Da dürfte das Interesse einiger weniger an Nachtschießtechnik und damit einhergehend wohl noch kompliziertere Waffengesetze? nach hinten rücken. Ich bin gegen diese Technik und die Mehrheit derer, die mich jagdlich umgeben auch. Ich bin auch nicht der Meinung dass uns der Einsatz von Lampen, Nachtsicht etc. bei der Reduktion von Schwarzwild weiter hilft. Da müssten andere Maßnahmen ergriffen werden und die wären von Landwirtschaft und Biogasbranche zu treffen.
..... ja, ich kann Dir aber nur zum Teil Recht geben!
In den 70/80 ziger Jahren habe ich immer wieder dafür gekämpft, aktiver bei der Verschärfung des Waffengesetzes tätig zu werden, sowohl beim LJN als auch beim DJV, alles verpufft, aber auch die einzelnen Mitglieder in den Hegeringen etc. waren nicht dazu zu bewegen, eine Unterschrift gegen Verschärfungen zu leisten!
Ich habs dann aufgegeben!
Wie ich sehe, ist das auch heute nicht viel anders.
Ich bin auch kein Freund von Nachtsichtgeräten/Schalli. etc., aber das muss und soll jeder selber wissen, mich stört nur die Untätigkeit unserer Verbände und damit ärgert mich auch mein Beitrag ( der mir nicht weh tut), die Frage ist: wofür?:unsure:
D.T.
 
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#13
zum Beispiel um auch weiterhin die Wildtiererfassung, gem. mit der Tiho Hannover zu betreiben und so wissenschaftliches Material zu sammeln, das verhindern hilft, dass Ideologen Verbot der Jagd auf bestimmte Wildtiere , unsinnige Jagd- und Schonzeiten und weiteres durchsetzen können (Remmel aus NRW dürfte ja noch geläufig sein). Beim Thema Wolf machen sie es schon ganz ordentlich, ferner etliche Scharmützel mit weltfremden "Natur- und Landschaftsschutz" Ich fühle mich als Jäger ordentlich vertreten.
 
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#14
zum Beispiel um auch weiterhin die Wildtiererfassung, gem. mit der Tiho Hannover zu betreiben und so wissenschaftliches Material zu sammeln, das verhindern hilft, dass Ideologen Verbot der Jagd auf bestimmte Wildtiere , unsinnige Jagd- und Schonzeiten und weiteres durchsetzen können (Remmel aus NRW dürfte ja noch geläufig sein). Beim Thema Wolf machen sie es schon ganz ordentlich, ferner etliche Scharmützel mit weltfremden "Natur- und Landschaftsschutz" Ich fühle mich als Jäger ordentlich vertreten.
.... aber bei den wirklich brennenden Problemen, ( ist nicht unbedingt der Wolf ), sind sie m.M. hilflos!
Ob man sich von seiner LJN oder Andere auch vertreten fühlt, da kann man durchaus verschiedener Meinung sein! Hoffe nur, dass das jetzt nicht ausartet.

Ich möchte ungern Vergleiche mit dem DFB ziehen!
D.T.
 
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#15
Dann benenn doch die "brennenden Probleme" mal. Nein, der Wolf ist bei Dir in GF kein großes Problem, aber im "Nassen Dreieck" mit seinen Grünlandbetrieben und der Küste mit Deichschäfereien schon. In Ostfriesland sind Gänse ein Riesenproblem, mal über den Tellerrand schauen;)
Und ja, die Schießstände sind ein großes Problem. Was nur einige die hier immer wieder nach "Schießnachweisen" geifern nicht raffen, weil sie vielleicht einen Stand nebenan haben, sich Ihre "Jagd" nur auf Schießständen abspielt, oder gar keine jagdlichen Verpflichtungen haben wie Revierbetreuung etc...:unsure:
 
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