Immer weniger Hundeführer? (aus Dank an alle Nachsuchenführer)

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Naja, so ganz Korinthenkackerei ist es nicht. Es gibt genug Leute, die ihre Vorsteher hinter diesem Begriff ins Treiben schicken, weil sie eben nach der Begriffsbedeutung gehen und nicht die Definition des Begriffes, die du ja angegeben hast, zugrunde legen. Das Problem ergibt sich aus der Praxis und nicht aus der Theorie.
Interessant ist ja auch in diesem Fall, da bildet einer seinen ersten Jagdhund aus und weiß schon ganz genau wie es geht mit Korinthenkackerei, Begriffsdefinitionen, Theorie und Praxis.
 
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Da kenn ich mich zumindest beruflich aus - genauso mit Argumentationsstrategien und kann daher durchaus bewerten, was es bedeutet, wenn jemand zugunsten persönlicher Angriffe die allgemein als statthaft empfundene Diskussionsetiquette verlässt.
Solltest du also nur missionieren und deine Dogmen verbreiten wollen, anstatt zu diskutieren, dann teile mir das bitte mit, damit ich nicht ünnütz Zeit verplempere.
 
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Da kenn ich mich zumindest beruflich aus - genauso mit Argumentationsstrategien und kann daher durchaus bewerten, was es bedeutet, wenn jemand zugunsten persönlicher Angriffe die allgemein als statthaft empfundene Diskussionsetiquette verlässt.
Solltest du also nur missionieren und deine Dogmen verbreiten wollen, anstatt zu diskutieren, dann teile mir das bitte mit, damit ich nicht ünnütz Zeit verplempere.
Wie jetzt?
Du schreibst doch, dass Du Dich auskennst. Und musst dann doch nachfragen?
Das lässt an Deiner Argumentationsstrategie zweifeln.
Das zeichnet übrigens den ganzen Faden aus.
 
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[QUOTE="Auerochse, post: 4157130, member: 22371".... Das Problem ergibt sich aus der Praxis und nicht aus der Theorie.[/QUOTE]

Und wieso hängst Du dann an der Theorie und regst Dich über einen etablierten Begriff auf?
Dann nimm halt "Allrounder" wenn es Dir besser passt.
 
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Da kenn ich mich zumindest beruflich aus - genauso mit Argumentationsstrategien und kann daher durchaus bewerten, was es bedeutet, wenn jemand zugunsten persönlicher Angriffe die allgemein als statthaft empfundene Diskussionsetiquette verlässt.
Solltest du also nur missionieren und deine Dogmen verbreiten wollen, anstatt zu diskutieren, dann teile mir das bitte mit, damit ich nicht ünnütz Zeit verplempere.
Wieviel von dem du in Jagdhundeführung schreibst, ist denn wirklich selbst erlebt und nicht nachgeplappert?
 
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Es gibt genug Leute, die ihre Vorsteher hinter diesem Begriff ins Treiben schicken, weil sie eben nach der Begriffsbedeutung gehen und nicht die Definition des Begriffes, die du ja angegeben hast, zugrunde legen.
Und das ist korrekt, solange der Hund zumindest Sichtlaut ist und nicht vom Stand geschnallt allein ins Treiben geschickt wird. Solang er nur auf Sauen jagt und stellt bis der Arzt, äh, Führer kommt, darf er sogar nur Standlaut sein. Laiki etwa. Elchhunde. Funktioniert sehr gut, solange der Hund genau diese zu seinen Anlagen passende Arbeitsweise beigebracht bekommt (!) und so eingesetzt wird.

Dazu braucht man Zeit und Gelegenheit, und beides ist in meinen Augen das größere Problem heute, vor allem letzteres. Stöberhund ja bitte, aber wehe, der soll jenseits der DJ mal stöbern dürfen. Da kollidieren Bedürfnisse und Kooperationsbereitschaft der Jägerschaft zum Teil gewaltig.
 
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Und das ist korrekt, solange der Hund zumindest Sichtlaut ist und nicht vom Stand geschnallt allein ins Treiben geschickt wird. Solang er nur auf Sauen jagt und stellt bis der Arzt, äh, Führer kommt, darf er sogar nur Standlaut sein. Laiki etwa. Elchhunde. Funktioniert sehr gut, solange der Hund genau diese zu seinen Anlagen passende Arbeitsweise beigebracht bekommt (!) und so eingesetzt wird.
Seh ich auch so. Der stumme (nicht spur-, nicht sicht- und nicht standlaute) DK auf der Drückjagd vor zwei Wochen wurde aber gerade vor dem Hintergrund des Standschnallens extra als "Vollgebrauchshund" angepriesen...
 
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Nicht Standlaut? Woher weiß man das?

Nb. Wobei ich bezweifle, daß der mehr als den Stand seines Führers gestellt hat. Wer's braucht.
 
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Hat wahrscheinlich den Fang voll gehabt.
Möglich. Vllt sah er in Begleitung der Terrier auch nur keine Notwendigkeit, selbst noch nach Hilfe zu rufen. Augenblicksaufnahme.
Kritik könnte in diesem Fall dann ansetzen, wenn der Hund um Sauen nen Bogen macht und statt dessen Rehe stumm hetzt und fängt. Oder dem Führer den Stand sauber hält. Wissen wir alles nicht.
 
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Bezeichnend ist doch das Kollege Auerochse hier von Hörensagen berichtet, das aber erst nach Rückfrage zugibt.
 
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Die wenigsten Vorstehhunde eignen sich als Standschnaller, denn es fehlt der Spurlaut und sie gehen ohne Führer nicht weit genug. Das ist altbekannt und wenn ein verstrahlter DK-Führer etwas anderes behauptet, dann zeigt das nur eines, der Mensch hat keine Ahnung.

Das hat aber nichts mit dem Einsatz von Vorstehhunden als Durchgehhunde bei Drückjagden zu tun und kann auch nicht als Gegenargument dafür gebraucht werden.
 
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Das, das gebe ich zu, ist Hörensagen. Ein durchgehender Hundeführer ist einen Bail seiner zwei DJT angegangen und will den DK dort stumm mitmischen gesehen haben.
Einen Tip will ich dir mal als Jungjäger mitgeben, Hörensagen hat nichts auf den Hacken. Entweder die Leute können das fachlich nicht beurteilen oder sie sind dermaßen für oder gegen bestimmte Hunde, Rassen oder Züchter eingestellt, daß der Wahrheitsgehalt nur sehr eingeschränkt ist. Merke, nirgendwo wird soviel gelogen wie im Krieg und auf der Jagd. Ich habe 5 - 6 Hundeführer in meinem Bekanntenkreis, auf deren Urteil ich vertraue, bei allen anderen gebe ich aus Erfahrung nichts mehr drauf.
 
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