Immer weniger Hundeführer? (aus Dank an alle Nachsuchenführer)

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#91
@ Katerle: zuerst mal einige Dinge - auch Hunde, die vom Stand geschnallt werden, müssen ausgebildet werden! Und dass gerade DW und v.a. Bracken einfacher auszubilden sind, stelle ich nicht nur in Frage, sondern diese Aussage ist schlichtweg falsch!
Auch das Beispiel der durchgehenden HF ohne Jagdschein ist nicht gerade positiv! Diese Hunde hatten dann auch wohl keine Prüfungen....
Bedingt durch die Veränderungen der Jagd, v.a. durch andere Jagdarten (ich denke da v.a. an grossflächige Bewegungsjagden) hat sich dasEinsatzspektrum der Hunde stark verändert. Ich gehe seit über 50 Jahren zur Jagd und ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie selbst im Staatswald früher bei DJ gejagt wurde: ein bunter, lärmender Treiberhaufen mit schwerbewaffneten HF, meist mit diversen Terriern und Vorstehhunden, Strecken waren im Vergleich zu heute lächerlich! Ich kann mich sehr gut an eine Jagd zu Beginn der 80er erinnern, als wir mal 9 Sauen auf der Strecke hatten - da wurde landauf - landab darüber geredet! Heute schiessen wir im gleichen Revier dreistellig, ohne Treiber, ohne durchgehende HF, nur mit vom Stand geschnallten Hunden, die alle „ausgebildet“ sind (min. EPB), danach sind Hunde, die eigentlich völlig ungehorsam sind, für die „Invaliden“ zuständig!

Geführt werden die vom Stand geschnallten Hunde von überwiegend jüngeren HF!!!
Es gibt da eine Gruppe,die auch das Futter in größeren Mengen zentral beschafft, gutes Trockenfutter!!! Kein völlig entblutetes Rindfleisch vom Metzger!!
 
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#92
....

Trifft 100% zu, oft sind es immer die selben die einen ordentlichen Hund haben und immer die selben die einen schlechten Hund haben.
Isso.
Immer wieder schön in den BP Kursen zu beobachten. Sind immer die Gleichen, die absehbar durchfallen. Tw. weil sie schon kein Händchen bei der Auswahl des Welpen haben. Sich aber auch keinen Rat holen.
Oder es wird halt nicht selbst geübt zwischen den offiziellen Übungseinheiten, oder zum 476 mal der selbe, bereits 475 mal angesprochene, Fehler gemacht.
Gibt Leute, die haben ein Händchen für die Ausbildung. Sind wenige, gibts aber.
Das Gros allerdings hat das nicht.
Viele täten sich einen großen Gefallen, einen bereits ausgebildeten Hund anzuschaffen. Das Geld das der kostet, kostet die Ausbildung in Eigenregie auch, wenn man einen brauchbaren Hund haben will.
 
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#93
Ich würde sehr gern einen Hund haben, meine Frau ebenso. Sie ist Reiterin und jagdlich interessiert, ich halt Jäger. Sie möchte einen Reitbegleithund, der auch jagdlich einsetzbar ist oder andersrum. DL von Bekannten schaffen diesen leichten Spagat spielend, ist ja nix Besonderes, neben einem Pferd herzudackeln, auch wenn man kein Dackel ist. Leider lässt weder die berufliche, noch die Wohnsituation einen Hund zu. Selbst nach Umzug in Eigentum bleibt noch das Berufliche. Wir haben keine Kinder und sind beide Vollzeit berufstätig und dürfen keine Hunde mit zur Arbeit nehmen. PTBS oder Blindsein simulieren liegt mir fern.

Mit den Hunden im persönlichen Umfeld kommen wir sehr gut zurecht. Ja, Jagd ohne Hund ist Schund, aber dem Jagdhund muss es auch gutgehen. Es ist bei Dackeln wie bei kleinen Ponys/Pferdchen: man denkt, sie sind genügsamer, aber es sind nur kleinere Vertreter. Ein Ponyhengst ist genauso geil und problematisch wie ein Kaltblüter, ein Dackel hat die gleichen Bedürfnisse wie ein Kangal, Zuneigung, Auslauf, Betätigung.

Ich würde gern dem Aufruf folgen und auch mit Hund zum Treffpunkt kommen, es geht aber einfach nicht.
 
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#94
Ich gehe seit über 50 Jahren zur Jagd und ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie selbst im Staatswald früher bei DJ gejagt wurde: ein bunter, lärmender Treiberhaufen mit schwerbewaffneten HF, meist mit diversen Terriern und Vorstehhunden, Strecken waren im Vergleich zu heute lächerlich! Ich kann mich sehr gut an eine Jagd zu Beginn der 80er erinnern, als wir mal 9 Sauen auf der Strecke hatten - da wurde landauf - landab darüber geredet! Heute schiessen wir im gleichen Revier dreistellig, ohne Treiber, ohne durchgehende HF, nur mit vom Stand!!
Das liegt aber kaum an der damaligen Jagdmethode sondern eher an den uferlos gestiegenen Schwarzwildbeständen 😉
 
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#95
Mit den Niederwildbeständen verhält es sich vielerorts genau anders herum, wie mit den Sauen, die sind rapide eingebrochen, in den letzten 40 Jahren. Das ist in meinen Augen auch einer der Hauptgründe, warum die Vorsteher weniger geworden sind. Kaum jemand kann seinen Hund noch auslasten.
Hier bei uns sind die Treibjagden auch deutlich weniger geworden. Bevor man sich der Blösse hingibt bei 30 Schützen 1-2 Hasen (vor 30 Jahren eher 40-50 Hasen) auf der Strecke zu haben, lässt man es lieber ganz. Jagd findet in den Feldrevieren überwiegend nur noch als Ansitzjagd auf Schalenwild statt.
 
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#96
Mal abgesehen vom grds. Fadenthema, daß Jagdhunde in die persönliche Lebenssituation passen müssen und niemals eine Art Status-Symbol innerhalb der übrigen Jagdausrüstung sein dürfen, das man eben auch noch braucht, bin ich nicht der Meinung, daß es heute weniger Jagdhunde gibt, aber ich vertrete die Auffassung, daß es zu wenige für die heutigen Einsatzzwecke von der Rasse her passende oder vernünftig durchgeführte Hunde gibt.

Familien-Hunde und auch Begleithunde aus Jagdhundrassen gibt es allgemein mehrere 100 % mehr als vor 50 Jahren - resultierend aus unserem hohen Wohlstands-Niveau.
Mein Vater und Großvater erlebten dagegen noch Zeiten, wo die Haltung eines Jagdhundes auch unter Kostengesichtspunkten gesehen wurde. Dennoch hielt und führte man einen, weil eigenes Grundstück, ständige Jagdgelegenheit und vor allem Niederwild satt.
Heute bedecken in diesen Regionen Maisflächen die Reviere. Mein Vater stellte schon Anfang der Neunziger von DD auf einen mittelgroßen, spurlauten Stöberer um.

Es spiegelt sich in der Diskussion deutlich wieder, wie die persönlichen Präferenzen gelagert sind und wie aber der Einzelne nur schwer anerkennt oder sogar ignoriert, daß sich die Jagd bei uns im Wandel befindet.
Selbstverständlich dürfen heute nach unseren indivuellen Vorlieben frei entscheiden, aber die Zweckmäßigkeit beim Thema Gebrauchshund darf man nie vergessen, sonst leiden u.U. Hund und Wild darunter!

Fakt ist, die jagdlichen Rahmenbedingungen und Revierverhältnisse haben sich in den letzten 30 Jahren - bis auf wenige Gegenden, in denen man noch lohnend auf Niederwild jagt - so verändert, daß "große", schnelle Hunde zunehmend weniger gebraucht werden; abgesehen davon, daß sie "toll" aussehen und man ja diese Rasse schon immer führte.

Ein Großzahl heutiger Reviere mit Waldanteil jagen auf nichts anderes mehr als Sauen (Rehe, übr. Schalenwild) und geben kaum einen Schuß auf ein Stck. Niederwild ab. Der eine krankgeschossene Fuchs im Jahr rechtfertigt kaum, einen Verlorenbringer auszubilden.
Echte Nachsuchen sollten den anerkannten Gespannen bleiben, ein leider oft mißachteter Grundsatz!
Für die wichtige Bewegungsjagd geeignete Stöberhunde auszubilden und zu führen, wird in vielen dieser Reviere einfach nicht als notwendig erachtet bzw. man versteht davon eben nichts.
Einladen und drücken wollen viele, Hunde dazu führen nicht.

Im übrigen sehe ich eher als Mode an, daß mit gleich welcher Rasse einfach durchgegangen wird, man kauft sich ne rote Bux und einen langen Dolch und reiht sich mit lauter Stimme unter die anderen Treiber.
Mit Hundeführung hat auch das nichts zu tun. Diese Tiere bringen oft keine Fährte 50 m weiter...
Oft genug gesehen, kein Wunder, wenn der Fifi das 2x im Jahr machen soll.

Wer im übrigen einen Stöberhund als Solojäger vom Stand ausbilden und an ordentliches Jagen bringen will, muß einiges investieren - danke an FSK 300, der dies oben schon treffend darstellte !
Ich mußte oft feststellen, daß (leider viele private) Jäger den Wert und die Eignung solcher Hunde in vielen Fällen einfach nicht erkennen können, es fehlt einfach an Horizont im Hundewesen allgemein.
Und ich sehe hier (leider!) mittlerweile auch ein Gefälle, zwischen der Hundeausstattung bei Jagden der privaten Reviere ("alles was bellt") und den (nat. hier so oft gescholtenen Jagden ) der großen Forstbetriebe, bei denen die Hundeführer frühzeitig geladen und in passendem Einsatz eingebunden sind. Es gibt oft jahrelange Verbindungen dieser Reviere ins Lager von z.B. DW und der Brackenzuchtvereine mit entspr. Erfahrungen über die Qualität der Hunde (und Führer), gleich ob durchgehend oder vom Stand.
Ohne gute Planung der Hundearbeit als Basis funktioniert keine Jagd.

(in anderen Fäden sinniert man noch darüber, was alles eine gute DJ ausmachen soll - geschenkt ! :rolleyes:)
 
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#97
Warum das Interesse an der Jagd mit einem guten Jagdgebrauchshund bei den jungen Führern so nachgelassen hat, würde mich mal interessieren?
Interesse haben viele, ich auch seit Jahren und evtl. klappt es auch endlich bald mal. Bisher war es aus beruflichen Gründen einfach nicht möglich. Ich arbeite manchmal wochenlange nur im Homeoffice, dann wieder fast nur unterwegs mit Übernachtungen, meine Frau manche Tage nur wenige Stunden, andere Wochen dann an 7 Tagen und davon mehrere 12 Std. Schaue ich mich in meinem Freundeskreis von Gleichaltrigen Ende 30 um hat außer den Lehrern keiner feste Arbeitszeiten und häufig int. Dienstreisen, dazu bis auf Phasen der Kinderbetreuung beide berufstätig. Der langfristig planbare Job ist auch Geschichte, ich dachte mal so einen zu haben, Großkonzern und etliche Kollegen die von Schule/Studium bis Rente keinen anderen Arbeitgeber hatten, dann wurde entschieden unseren Geschäftsbereich komplett zu streichen.
 
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#98
Komisch, als vor ein paar Wochen noch das Thema DJ vs. Ressourcen diskutiert wurde, war es angeblich noch kein Problem hunderte gute Hunde gleichzeitig für zig DJ in einem BL aufzubieten und jetzt wird hier schon seitenlang über Hundemangel und Mangel an guten Hunden und HF rumgeheult.
 
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#99
Nachsatz:
Unsere lange züchterisch auf Jagdeinsatz geformten Rassen verdienen es, daß man sich viel Zeit nimmt und auch mal als "Dienstleister" für andere aktiv ist.

Wer die Zeit dazu nicht hat oder aufbringen will, der soll es bitte sein lassen. Das ist dann kein Beinbruch, sofern er die richtigen Tel Nrn anruft, beim wirklichen Bedarf eines Jagdhundes.
Einige sind reine Ansitzjäger mit ein paar wenigen Stücken im Jahr, wozu da einen Hund ?

Ich selbst habe auch erst nach abgeschloss. beruflicher Ausbildung im ersten Job einen eigenen Hund angeschafft und nur weil der Job es zuließ und heute noch zulässt. Mein Hund ist so gut wie immer dabei (HO und AD).
Vorher konnte ich fallweise die Hunde meines Vaters und eines guten Freundes (mit) führen, wodurch ich sehr viel lernte.
Persönlich verzichte ich vermutlich auf so eigenes zugunsten meines Hundes, aber das ist es mir wert.
Für mich wird Jagen mit Hund der Natur näher und ursprünglicher.
 
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Komisch, als vor ein paar Wochen noch das Thema DJ vs. Ressourcen diskutiert wurde, war es angeblich noch kein Problem hunderte gute Hunde gleichzeitig für zig DJ in einem BL aufzubieten und jetzt wird hier schon seitenlang über Hundemangel und Mangel an guten Hunden und HF rumgeheult.
Hier heult niemand rum. Die Welt ist bunt, zu dem Ergebnis kamen wir schon an anderer Stelle.

Es gibt Chaos-Jagden mit zuwenig und falschen Hunden und es gibt Top-Jagden mit Verhältnis Jäger/Stöberhunde 2:1 - in einer Mischung aus praxiserfahrenen Durchgeh-HF und ordentlich jagenden Standhunden !
 
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Rotmilan

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Danke, erklärt das beschriebene Problem sehr gut!
 
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Um einen Jagdhund ausbilden zu können, muss man auch erst mal ein Revier haben. Wenn man sich als Jaager keine Pacht ,,leisten" kann, sieht es nämlich besch....eiden aus. Und wenn ich wegen jeder ,,Schleppe" einen am Anus leck.....soll....na da mach nenn Haken dran und das war's.
MfG.
 
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Schon etwas drollig, wie es einigen gelingt, einen Thread, der sich anfänglich rein auf den Dank an die Nachsuchenführer bezog, auf die grundsätzliche Frage der Hundeführung und dann auf die spezielle Führung von durchgehenden Hunden versus vom Stand geschnallter Hunde zu drehen.

@ Katerle: zuerst mal einige Dinge - auch Hunde, die vom Stand geschnallt werden, müssen ausgebildet werden! Und dass gerade DW und v.a. Bracken einfacher auszubilden sind, stelle ich nicht nur in Frage, sondern diese Aussage ist schlichtweg falsch!
@FSK300, schön, dass Du das korrigierst! (y)

Das, was @Katerle da von sich gibt, ist in weiten Teilen schlichter Blödsinn. Nachdem ich meinen aktuellen DJT bis zur GP ausgebildet habe und mit dem anfänglich durchgegangen bin, einen DD bis zur GP (nur auf Niederwildjagden eingesetzt) und meinen jetzigen Wachtelrüden bis zur EPB (meine DW Hündin hatte schon JS, EPB, VPS, GP, HN, 20h und 40h Schweiß, : als ich sie bekam), kann ich mir , so denke ich, durchaus eine Meinung erlauben.

Mein DJT war bei den 'durchgehenden Hunden' eher der Einzige, der neben einer BP-Schnellbesohlung auch noch ein wenig umfassender ausgebildet war. Die Mehrheit der durchgehenden Hunde war mit weitaus weniger Aufwand ausgebildet (gab halt hoffentlich Sichtlaut) als die mir bekannten vom Stand geschnallten DW (die bei uns alle im dritten Lebensjahr eine EPB vorweisen müssen, wenn sie weiter mitjagen wollen).

Die Ausbildung des/ der DW war vergleichbar aufwendig wie die Ausbildung der DJTs bzw. des Vorstehers. Ich konnte da keinen signifikanten Unterschied realisieren.

Interessanterweise ist die Kommunikation und Kooperation zwischen den Standschnallern und den sehr professionellen und souverän agierenden Durchgehern bei den größeren forstlichen Jagden völlig unproblematisch und jederzeit auf Augenhöhe. Man hat da nicht das (ansonsten schon mal durchscheinende) Empfinden, sie hätten einen kleinen Pillemann oder müssten einen sonstigen Komplex mit Verbalakrobatik und roter Hose plus langem Messer kompensieren. Die Durchgeher mühen sich, die größeren Dickungskomplexe umzudrehen und die solojagenden Hunde sind eher großräumiger unterwegs. Gute und/ oder weniger gute Hunde sind auf beiden Seiten im Rennen und man könnte sicher eine Reihe einzelner konkreter Beispiele für gute oder weniger gute Hundearbeit anführen.

Im November und Dezember hatten wir die eine oder andere Bewegungsjagd, mit, unter reinem Einsatz von vom Stand geschnallten (fast ausschließlich DWs) Hunden, dreistellige Schalenwildstrecken.

Es wird mir wohl dauerhaft ein Rätsel bleiben, warum einige Durchgeher diese etwas alberne Art der Debatte führen und nicht anerkennen können/ wollen, das ein gut koordinierter, gemischter, Hundeeinsatz bei größeren/ großen Jagden häufig das Mittel der Wahl ist.

Auch das Beispiel der durchgehenden HF ohne Jagdschein ist nicht gerade positiv! Diese Hunde hatten dann auch wohl keine Prüfungen....
Davon darf man wohl sicher ausgehen und es bedarf kaum eines weiteren Kommentars zu solchen Aktionen.

... Geführt werden die vom Stand geschnallten Hunde von überwiegend jüngeren HF!!!
Es gibt da eine Gruppe,die auch das Futter in größeren Mengen zentral beschafft, gutes Trockenfutter!!! Kein völlig entblutetes Rindfleisch vom Metzger!!
Ich bin nicht sicher, ob das überwiegend junge Hundeführer sind. In unserer DW-Stöberhundegruppe ist das recht gemischt und natürlich gibt es einen relevanten Anteil deiner Berufsgruppe.

Letztlich sind aber alle mit entsprechend ausgebildeten (mindestens EPB) und geführten Hunden unterwegs und üben diese Jagdart mit einer vergleichsweise hohen Frequenz aus.


Grosso
 
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Komisch, als vor ein paar Wochen noch das Thema DJ vs. Ressourcen diskutiert wurde, war es angeblich noch kein Problem hunderte gute Hunde gleichzeitig für zig DJ in einem BL aufzubieten und jetzt wird hier schon seitenlang über Hundemangel und Mangel an guten Hunden und HF rumgeheult.
Ist es auch nicht. Pächter oder Forstämter die über die Stöberhundgruppen gehen haben kein Problem die Hunde zusammenzubekommen. Diejenigen Jagden sind aber auch entsprechend organisiert. Straßen gesperrt, Hunde versichert, etc.

Im Gegensatz zu einer DJ im Nachbardorf auf der ich im Dezember war. Straße zu sperren war "zuviel Aufwand und teuer" laut den Pächtern. Versicherung? "Sowas gibt es?"
Da waren dann auch (m)ein Wachtel, eine Bracke und ein Vorsteher dabei... Bei 30 Schützen.
 
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Ist es auch nicht. Pächter oder Forstämter die über die Stöberhundgruppen gehen haben kein Problem die Hunde zusammenzubekommen. Diejenigen Jagden sind aber auch entsprechend organisiert. Straßen gesperrt, Hunde versichert, etc.

Im Gegensatz zu einer DJ im Nachbardorf auf der ich im Dezember war. Straße zu sperren war "zuviel Aufwand und teuer" laut den Pächtern. Versicherung? "Sowas gibt es?"
Da waren dann auch (m)ein Wachtel, eine Bracke und ein Vorsteher dabei... Bei 30 Schützen.
Beim Forst gibt es die Termine bereits im März oder April, die Verbindung zu den Stöberhundegruppen werden gepflegt und entsprechend haben die Reviere auch keine Probleme, entsprechende Hundeführer zu bekommen.

Wie es hier bereits anklang, sind die Hundeführerplätze üblicherweise ausreichend weit von frequentierten Straßen und Bahnlinien entfernt oder die Straßen werden gesperrt/ beruhigt. Die Hundeführerplätze sind zudem so verteilt, dass immer ein HF auf Aktionsdistanz ist um ggf. einen Standlaut schnell genug angehen zu können. Zudem sind da zwischenzeitlich kaum noch Eventjäger unterwegs, die möglicherweise mit dem besonders schnellen Finger die Hunde gefährden.


Grosso
 
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