Inhalt einer Geschichte rund um die Jagd

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#1
Waidmannsheil für eine neue Woche und guten Morgen, :)

aktuell bin ich dabei für meinen Opa, einen wunderbaren Jägersmann, ein kurzes Buch zum Geburtstag zu schreiben. Da er gerne liest, jedoch selten raus geht, um sich ein Buch zu kaufen und wenn, auch gar nicht wüsste, was er kaufen sollte, hatte ich vor einigen Wochen die Idee zur Jagdgeschichte.

Nun hatte ich gedacht, mich da von Einigen, die Lust haben, etwas inspierieren zu lassen, welche Handlung mein klitzekleines Büchlein denn bekommen soll. Wenn ihr also Vorschläge habt, was ihr denn gerne in einer Geschichte rund um das Thema Jagd lesen würdet oder was auf keinen Fall fehlen darf - immer her damit! Oder vielleicht hat jemand ein Jagderlebnis, das so verrückt und kurios ist, dass ich es unbedingt mit aufschreiben sollte.

Ich würde mich freuen, wenn die ein oder andere Inspiration zustande kommt ;)

Ansonsten wünsche ich euch eine gute Zeit und viel Freude an der frühlingshaften Natur! Fine
 
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#2
Also wenn ich Dein Opa wäre - davon bin ich in mehrerlei Hinsicht zwar sicher weit entfernt aber ich versuche mich da mal hinein zu denken - würde ich mich über eine Gechichte und Gedanken freuen, die meine Enkelin SELBER erlebt hat.
Ihre Gedanken bei der Jagd mitzuerleben, was spürt sie dabei, welche Eindrücke nimmt sie mit.

Die Geschichte von anderen nachzuerzählen, die ich nicht kenne und nie kennen lernen werde, dass ist es nicht. Dafür gibts genug wunderbare Bücher.

Einsteigern seien hier Werke von Bertram Graf Quadt (einem ehemaligen Foristen im W&H Forum) empfohlen:
https://www.neumann-neudamm.com/quadt/

oder die "Ansitzgedanken" von Herrn Kollegen Mangold

https://www.blvverlag.de/joerg-mangold/ansitzgedanken.html?c=721

Mein Rat: gehe selber raus in Wiese und Wald und begleite einen Jäger oder eine Jägerin einige Male. Wenn Du sagst woher Du kommst, finden sich vielleicht Leute im Forum, die Dich mitnehmen. Auch bei den "örtlichen Jägern" Deiner Umgebung, wirst Du sicherlich fündig. Und auch vom DJV gibts mit "Gemeinsam Jagd erleben" eine Initiative, die solche Begegnungen vermittelt. https://jaeben.jagderleben.de/die-aktion

Schreibe DEINE Geschichte auf und reflektiere vielleicht darin, was Dein Opa Dir an Jagdeindrücken und Prägung, an Weisheiten und Philosopie und an guten jagdlichen- und natürlichen Werten mitgegeben hat.

Wenn Du noch einige Zeichnungen oder Skizzen anfertigst bzw., wenn Du dafür kein Talent hast, dann vielleicht ein getrockentes Blatt von dem Bruch mit dem der Dich begleitende Jäger den zuvor gestreckten Bock verbrochen hat etc... dann rundet das die Sache sicherlich ab.

Und vielleicht findest Du darüber selber den Weg in Wald und Wiese, als Jägerin oder Naturfreundin oder, im Idealfall, beides.
Das wird sicher das größte Geschenk sein, für Deinen Opa
- und für Dich selber.
 
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#3
Vielen Dank für deine Antwort!

Eine Einleitung habe ich schon zu Papier gebracht, aber hatte es bis dato noch nicht aus dieser Perspektive betrachtet. Ich bin selbst Jägerin, das heißt ich könnte schon von meinen Erlebnissen erzählen und diese dann vielleicht noch etwas ausschmücken. Also nochmals Danke für den tollen Rat, der ist wirklich eine Überlegung wert! :) Eventuell lässt sich eine Art Mischung aus meinen Grundgedanken einer fernen Geschichte und meinen eigenen Erfahrungen herstellen.

Ansonsten würde ich mich natürlich trotzdem darüber freuen, wenn sich weitere Leute beteiligen und mir eventuell eine Idee da lassen.
 
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#4
Immer mit einem treuen Jagdhund dabei. Jagd ohne Hund ist Schund - und Jagdgeschichten erst recht. Die kleinen Erlebnisse sind die unterhaltsamen..
 
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#6
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#9
Es geht ja auch nicht um ein "ständig und immer". Nur aus den persönlichen Interaktionen zwischen Hund und Hundeführer lassen sich herrliche Bilder zeichnen, die Erlebnisse weit über "bum und um von Kapitalwild" hinausgehen.
Ich habe gestern auf dem Bockansitz eine Stunde einen Mümmelmann vorgehabt, der sich den ganzen 200m Wildacker rauf und runter geknabbert hat und dabei die tollsten Kapriolen vollführt hat. Leider habe ich nicht das Talent, solche Dinge literarisch zu verarbeiten...
 
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#10
@Black Grouse
@äsungsfläche
Ich habe mich vielleicht, schlecht ausgedrueckt.
In den Buechern, ganze 2 Stuck, die ich von Hermann Loens habe,(1) sind nur wenige Jaktgeschichten mit Hund. Es sind trotzdem gute und spannende Jaktgeschichten.
Dies als Erwiderung auf den Ausspruch von Hohe Tannen, dass Geschichten ohne Hund Schund seien.
(1) nicht von ihm persoenlich erhalten, sondern Buecher von denen er der Autor ist!

@waldmädchenfine
Wenn ich ein Buch fuer meinen Grossvater schreiben wuerde, wuerde ich mich an die gemeinsame Jakt mit ihm erinnern und einige Erlebnisse widergeben, die fuer mich wichtig waren.
Ich wuerde versuchen ihm meinen Werdegang als Jeger, in Geschichten nahe zu bringen, wobei ich versuchen wuerde "seine" Sprache zu verwenden.(Er hat sicher keinem Tier in das Fahrwerk oder den Maschinenraum geballert:sick:).
Hier:
https://forum.wildundhund.de/forums/jagderlebnisse.50/
gibt es auch eine Anzahl Erzaehlungen, die ich gelungen finde und die sehr gut als Ausgangspunkt fuer eine eigene Erzaehlung benutzt werden koennen.

tømrer
 
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#12
Ich hab das gleiche für meinen Vater zum 80er gemacht. Ich habe einige besondere Jagderlebnisse von mir und einige gemeinsame in einzelne Geschichten geschrieben, das ganze mit ein paar lustigen Anekdoten gewürzt mit eigenen Bildern und alten von ihm die meinen jagdlichen Werdegang neben und mit ihm dokumentieren verziert.
Allerdings muss dir klar sein das das ganz schön Arbeit macht bis du so rund 150 Seiten voll hast.

Epubli ist dann eine tolle und günstige Lösung die Dir auch ein Unikat günstig und professionell binden.
https://www.epubli.de/
 
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#13
Danke für die zahlreichen Rückmeldungen! Es hilft mir wirklich weiter, eure Meinung zu hören. Ich hätte nicht erwartet, dass sich welche zum Thema äußern. Ich muss mir alles noch etwas durch den Kopf gehen lassen und dann lege ich los. ;)
 
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