Jäger schießt Rehwild: Gesunder Wald ohne Zaun | Wald schützen | Jagd | Unser Land | BR

Anzeige
Registriert
24 Sep 2016
Beiträge
7
Freistehende Buchen mit viel Platz sind bei uns aber auch rotkernig

Die genaue Ursache für das phänotypische Entstehen des rotkerns ist noch nicht geklärt soweit ich weiß.

Meist sind ältere buchen mit Verletzungen/Schäden betroffen, teilweise haben es aber auch jüngere.
Auch eine zu starke Freistellung mit Stammbesonnung führt bei der Buche oft Stress und Eintrittstellen für Pilze und andere Organismen.
 
Registriert
24 Mai 2019
Beiträge
7.800
. Mit der Trockenheit hat sie große Probleme und das Holz ist auch nicht gefragt.
Ersteres sind das relativ neue Erfahrungen (i. übr. haben alle Baumarten Probleme mit der erlebten Abfolge von Dürrejahren) und letzteres ist schlicht falsch...Buche liefert
Furnier, Massiv, Leimbinder, Papier, Zellstoff, Holzwerkstoffplatte, Bleistift, EisStiel und nicht zuletzt Brennholz...

Gefragt ist so gut wie jedes Holz unserer einheimischen Baumarten.

Ob das Baumhasel und Zeder zukünftig sein werden, ist noch fraglich.

Vorbau mit Buche ist ein sehr lange bewährtes Verfahren zum Umbau von einschichtigen Altersklassenwäldern.
Welche Alternative hättest Du zur Schattbaumart Rotbuche ?
Eiche unter Fichte? ... haha
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
7 Jul 2020
Beiträge
3.305
Das Problem mit der Buche wird in Zukunft die Jahresdurchschnittstemperatur. Am Ende unterscheiden sich die Temperaturoptima von Buche und Fichte kaum.
Wir haben jetzt schon einen deutlich Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur.
Sollten wir das 2Gradziel einhalten, wären das bei uns in den gemäßigten Breiten dann um die 3Grad Celsius. Damit blieben nicht viele Standorte für die Buche übrig. Das ist vermutlich auf lange Sicht gravierender als die Dürrejahre.
 
Registriert
1 Jan 2010
Beiträge
8.111
Man kann aus keinen Streifen entlang der Waldgrenze Jagdbezirke mit mind. 250 oder 300ha basteln.
Wie funktioniert denn dieses Einvernehmen bzw. wie sieht es aus? Die Flächen werden mitbejagt und der Pächter bekommt Geld dafür? Oder werden vom Pächter Begehungsscheine für die im Wald Jagenden vergeben? Ich versteh den Ansatz ehrlich nicht.
Auf unserer Gemarkung gibt es rd 8000 ha gemeinschaftlicher Jagdbezirk. Dieser beinhaltet 500 ha Wald, der Rest ist Landwirtschaft. Gänzlich Waldgrenze landwirtschaftliche Fläche pachtet natürlich niemand. Oft ist die Wald/Feldgrenze die Grenze zwischen Eigenjagd und gemeinschaftlichem Jagdbezirk. Ein großprivater Waldeigentümer hat diese Grenze strikt gezogen. Die Stadt könnte das - zum Nachteil der Jagdgenossenschaft - auch machen. Stattdessen vergibt die Stadt und die Jagdgenossenschaft Jagderlaubnisscheine, die beide Flächen beinhalten, der Erlös an Wildbret und für den Jagderlaubnisschein wird der Fläche nach aufgeteilt. Das entspannt die Lage, sollten die Jagdgenossen überziehen, dann kommt die Grenzziehung. Den § 53(3) JWMG bringen wir aber zum Einsatz, durchaus zum Entsetzen des ein oder anderen Landwirts.
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige

Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
40
Zurzeit aktive Gäste
167
Besucher gesamt
207
Oben