Jäger überrollt Motorradfahrer mit Geländewagen

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Fex

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#1
In einem Wald in Mecklenburg-Vorpommern ist es zu einer lebensgefährlichen Verfolgungsjagd gekommen. Dabei ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Ein Jäger hat in einem Wald in der Nähe von Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Geländewagen einen Motorcrossfahrer überfahren. Das 38 Jahre alte Opfer musste mit einem Rettungshubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus gebracht werden, teilte die Polizei in Rostock mit.

Jäger wollte Fahrer zu Rede stellen
Dem Jäger hatte es nach ersten Erkenntnissen missfallen, dass die beiden Männer mit ihren Motocross-Maschinen verbotenerweise die Waldwege in seinem Revier nutzten. Der 56-Jährige verfolgte sie demnach, um sie zur Rede zu stellen.

Dabei fuhr er zu dicht auf die hintere Maschine auf erfasste diese mit der Wagenfront. Der Motorradfahrer stürzte und wurde vom dem Geländewagen überrollt. Er wurde in ein Klinik in Hamburg gebracht.

https://www.t-online.de/nachrichten...-gelaendewagen-ueberrollt-motorradfahrer.html
 
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#2
Zum Gruße,

schrecklicher Unfall, ich will jetzt mal unterstellen, dass keine Absicht im Spiel war.
Gleichgültig, ob verboten oder nicht, gleichgültig, ob zur Verfolgung berechtigt oder nicht - es ist heutzutage einfach blödsinnig, sich so zu benehmen.
Das wird dem Geländewagenfahrer wohl zwischenzeitlich (hoffentlich)klar geworden sein.

Klar, die Verfolgung zur Feststellung des Kennzeichens mag rechtmäßig gewesen sein - aber wegen eines dämlichen Cross-Fahrers setze ich weder meinen Führerschein noch meinen Jagdschein aufs Spiel - das ist es einfach nicht wert.

Ergänzung:
"Dämlich" ist der cross-Fahrer nicht als solcher, vielmehr weil er verbotener Weise dort gefahren ist - man muss sich nur nicht noch dämlicher benehmen.
Nur der Vollständigkeit halber - ich begeistere mich an jedem Motorrad, das mehr als250 ccm hat - der Sound einer Harley kann mir den Schlaf rauben - aber eben nicht im Wald.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rotmilan

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#3
Egal was war, gute Besserung und vollständige Genesung für den Crossfahrer!
 
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#5
Ich verstehe das immer nicht, warum man überhaupt Crossfahrer mit dem Auto verfolgt/verfolgen will.:no:
Wenn die Jungs/Mädels halbwegs fahren können hat man eh keine Chance.

Beim Sitzbauen kamen jetzt 2 den Weg runter.
Kollege und ich haben gegrüßt, die Crosser haben zurückgegrüßt, haben die Geschwindigkeit reduziert und sind gesittet weitergefahren.

Ich hoffe, daß der Crossfahrer schnell wieder fit wird.

Gute Besserung von meiner Seite aus!

Wenn es blöd für den Jäger läuft, hat er eine Anklage wegen versuchtem Mord am Hals und wird entsprechend verurteilt.
 
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#6
Typisches Beispiel dieser verblödeten Blockwartmentalität. Da wird sogar die Gesundheit anderer Menschen in Kauf genommen.

So nah aufgefahren, dass er das Motorrad mit seinem Wagen tuschiert hat. Mir fehlen die Worte....

Hoffentlich wird der Motorradfahrer wieder vollständig genesen, damit er diesen vollverblödeten Blockwart bis aufs letzte Hemd verklagen kann.

Wer jetzt hierdrauf eine Lanze für den Jäger brechen will und mit irgendwelchen Scheinargumenten und konstruierten Rechtfertigungsgründen antwortet, sollte überlegen was ein Menschenleben heutzutage noch Wert ist.
Offensichtlich nicht viel.

Gruß
PiedPiper

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#7
Pied Pieper, das mit dem Menschenleben gilt für beide Seiten. Hier (Th) hatten illegale Crossfahrer ihr Tun derart übertrieben,
auch Spaziergänger bedroht, Leute angefahren, das sich die Sherriffs genötigt sahen sogar Hubschrauber einzusetzen. Wenn
ich die Verwüstungen, die in den meist privaten Wäldern hier angerichtet werden täglich ansehen muss, ist mein Mitgefühl
etwas eingeschränkt. Ob der Jäger angemessen handelte, kann ich von hier aus nicht beurteilen.

La
 
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#8
Nun denn, dann hat er ihn also überrollt um andere zu schützen...

Dein Mitgefühl hält sich in Grenzen? Ernsthaft? Willst du nicht nochmal über deine Worte nachdenken?

Gruß

PiedPiper

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#9
Wir hatten eine Motocrossstrecke am Revier. Trotz aller Beteuerungen der Betreiber fuhren immer wieder so Spackos voll Karacho durch die Botanik. Losung von allerlei Wild auf den nahegelegenen Kanzeln war keine Rarität. Ich kann achon nachvollziehen, dass da einem die Hutschnur platzt.
 
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#10
Wir hatten eine Motocrossstrecke am Revier. Trotz aller Beteuerungen der Betreiber fuhren immer wieder so Spackos voll Karacho durch die Botanik. Losung von allerlei Wild auf den nahegelegenen Kanzeln war keine Rarität. Ich kann achon nachvollziehen, dass da einem die Hutschnur platzt.
Weißt du, die Spackos gibt es in jeder Gruppe.
Die einen rasen durch die Botanik (was nur eine Ordnungswiedrigkeit ist soweit mir bekannt) und die anderen Spackos überfahre Menschen.

Klar ist das nicht richtig immer und überall querfeldein zu fahren.
Klar ist das nicht richtig, wenn man Spaziergänger gefährdet.
Klar ist das nicht in Ordnung ...........
Aber man kann nicht zur Selbstjustiz greifen und "Straftaten" selbst aufklären wollen.
Ich hoffe, daß der Fahrer hier nicht vorsätzlich gehandelt hat und dem Crosser voller Absicht reingefahren ist.
Der Bericht läßt mal wieder zu viel Spielraum für Vermutungen.
Was mich verwundert ist, daß der überhaupt eine Chance hatte mit dem Auto so nahe dran zu kommen.
Wenn der Crosser fahren kann, hat man als Autofahrer KEINE Chance im Gelände, egal wie gut man autofahren kann. Deshalb ist mir das etwas komisch.

Und nochmal, auch wenn ich mich wiederhole.

Gute Besserung an den 38 jährigen Crosser.
 
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#11
Pied Pieper, das mit dem Menschenleben gilt für beide Seiten. Hier (Th) hatten illegale Crossfahrer ihr Tun derart übertrieben,
auch Spaziergänger bedroht, Leute angefahren, das sich die Sherriffs genötigt sahen sogar Hubschrauber einzusetzen. Wenn
ich die Verwüstungen, die in den meist privaten Wäldern hier angerichtet werden täglich ansehen muss, ist mein Mitgefühl
etwas eingeschränkt. Ob der Jäger angemessen handelte, kann ich von hier aus nicht beurteilen.

La
Einen Motorradfahrer bei einer Verfolgungsjagd über den Haufen zu fahren kann wohl in keinem Fall als "angemessenes Handeln" bezeichnet werden. :no:
Es ist interessant das du den hier überfahrenen Motorradfahrer für die Verwüstungen in den meisten Wäldern verantwortlich machst.



Wir hatten eine Motocrossstrecke am Revier. Trotz aller Beteuerungen der Betreiber fuhren immer wieder so Spackos voll Karacho durch die Botanik. Losung von allerlei Wild auf den nahegelegenen Kanzeln war keine Rarität. Ich kann achon nachvollziehen, dass da einem die Hutschnur platzt.
Wer seine Emotionen so wenig unter Kontrolle hat dass er bei einem Wutanfall andere Menschen über den Haufen fährt sollte nicht mit Waffen hantieren dürfen.

Grüße
Alexander
 
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#12
ich denke, dass Du hier etwas falsch darstellst. Keiner der beiden Vorposter hat die Tat (Vorfall) gutgeheissen, was auch niemand tun kann, oder sollte. Es geht auch nicht darum den Autofahrer in Schutz zu nehmen, aber darauf hinzuweisen, dass es mit einigen "Naturnutzern" Probleme gibt, bei denen man als Jäger ziemlich allein dasteht, ist ja wohl legitim.
Gute Besserung dem Motorradfahrer.

Horrido
 
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#13
Es wurde unterstellt dass die Tat unter bestimmten Bedingungen angemessen sein könnte, die Aussage halte ich für krass daneben.
Es kann niemals angemessen sein einen Motorradfahrer zu überfahren. Einzige Ausnahme wäre dass der Motorradfahrer durch sein handeln unmittelbar andere Menschen in Lebensgefahr bringt, das hier rein zu konstruieren wird aber schwierig.

Zu leviathans Aussage habe ich nur hinzugefügt das es irgendwo eine Grenze zwischen "Hutschnur platzen" und "Menschen überfahren" gibt. Ersteres ist durchaus verständlich, Zweiteres absolut unverständlich.

Grüße
Alexander
 
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#14
Wild(e)sau, dort steht, das ich das dortige Geschehen von hier aus nicht beurteilen kann! Zum eingeschränkten Mitgefühl noch folgendes;
ich habe in meinem Leben auch schon ein,zwei Moppeds zerschrotet. Steig ich auf ein Snowboard, nehme ich Verletzungen in Kauf, steige
ich auf eine Cross gilt dasselbe, reicht mir das Spektakel noch nicht und ich tue illegales, noch dazu auf anderer Leute Eigentum, potenziere
ich die Gefährdung.

Grüße La
 
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#15
Ich denke, nicht zu letzt auch dem Alter des Opfers geschuldet und der Tatsache, dass die "Crossfahrer" sich haben von einer Dose auf Waldwegen einholen lassen, dass es Enduristen waren, die üblicher Weise eh nur die alten Karrenwege zwischen den Dörfern nutzen um ihre 150 oder 200km zur nächsten Unterkunft abzuspulen.
Cross-/Quadfahrer sind jünger, oft aus 'm nächsten Dorf, nutzen meistens kleine Rundkurse und können gelegentlich schon mal zur Pest werden...
Meine besten Wünsche zur baldigen Genesung!!!
Gruß-Spitz
 
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