Jägersprache im Alltag

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#1
Der Begriff "schürzenjäger" aus einem anderen Thread hat mich drauf gebracht. Mir war nicht klar, dass der aus das Jägersprache kommt und ich dachte auch an Küchenschürzen.

Dabei fiel mir auf, dass es viele Begriffe/Redewendungen gibt, die eindeutig aus der Jägersprache kommen, die man ständig automatisch verwendet und dabei gar nicht mehr an Jagd denkt, soe sehr sind sie in der Alltagssprache angekommen.

Ein paar, die mir so aus dem Stand einfallen:

da gehen die Lichter aus
die Lauscher aufstellen
eins hinter die Löffel geben
durch die Lappen gehen
etwas aufs Korn nehmen
von etwas Wind bekommen
Schnalle, Luder (Frauen)
Stecher (Männer)
die Flinte ins Korn werfen
einen Bock schiessen
sich verdrücken (?)

Dazu musste ich jetzt mal 10 Minuten nachdenken. Da gibts sicher noch viel mehr. Was fällt euch so ein?
 
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#5
spitz die Löffel
sich nicht ins Gehege kommen
nicht in die Falle tappen
sich nicht mit fremden Federn schmücken
an den Hut stecken
auf der Strecke bleiben
Knall auf Fall
auf dem Leim gehen (Vogelleim)
"den" Bock geschossen
in die Binsen gehen
Schuss ins Blaue
 
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#7
Wenn, wenn,wenn... wenn der Hund nich schetten ha, hättern Hasen krägen. (Plattdeutsches Sprichwort)
 
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