Jährling oder nicht?

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#91
Sehr geil. Gestandene Jäger diskutieren seitenlang über das Etwa-Alter eines Rehes. Gehörn, Statur, Zähne, alles da.. in Ruhe zu berrachten. Werden sich nicht einig.


Erwarten aber vom Jungjäger , das im Feld am lebenden Stück sicher anzusprechen. Auf 100m. In 1 Min. Einer sagt sogar, man käme dafür an den Pranger.

Merkt ihr selber, oder?

:LOL::LOL:
 
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#92
.., also ich kann dem nur zustimmen, Sechserjahrling, Lauscherhoch ca 13kg - der liegt.
Gablerjahrling ca gute 15-16kg je nach Revierstandort bleibt stehen.
Irgendwo muss man selektieren, ich mach´s übers Wildbret, macht man ja bei den Weibl. auch.
Kitzabschuss gibts bei mir kaum, die Ernte im nächsten Jahr gibt mir recht.
Auch gibts für mich bei 2- 3 jährigen schwachen Böcken kein Erbarmen.
 
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#93
.., soll was heißen ? Das Rüstzeug holt man sich am Anfang, auch durch die Fehler der Mitjäger.
Der "kleine Pranger" ist gut. Das jagdlich Konzept, wie man später seinen Abschuss gestaltet,
entwickelt sich über die Jahre, natürlich ist da auch ein kompetenter Rückhalt durch den zb. Pächter notwendig. (Wochenendjäger außen vor)
 
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#94
Es ging dadrum Kuno zu zeigen, das ein Ansprechen nach Gehörn nicht funktioniert. Dieser Bock ist ein Paradebeispiel dafür.

Klar ist man kann vor dem Schuss die Stücke nur in Kitz, Jährling und bei den mehrjährigen in jung/ mittel/ alt unterscheiden.


Anhang anzeigen 124055
Du bist tatsächlich mein Held!
Wo in diesem Faden hab ich ein Wort davon geschrieben, dass ich Rehböcke nur nach dem Gehörn anspreche?
Nicht einfach anderen etwas in den Mund legen, wenn man selber alles ist, nur nicht sattelfest beim ansprechen von Rehen.
Zu deinem zweiten Satz: Mehr braucht es auch nicht!
 
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#95
Einverstanden, da sind die Rosenstöcke auch entsprechend dick. Ich habe über 4 Jahre mal alle erlegten Böcke eingeschickt und nach der Zahnmethode bestimmen lassen und verfüge nun über genügend Beispiele, um meine Böcke daran altersmäßig einzuordnen. Für mich ist das Ansprechen mittels Rosenstockdurchmesser insofern geeignet, dass der Schädel bzw. die Rosenstöcke bis zum Alter von drei, ausnahmsweise auch mal vier Jahren noch an Durchmesser zulegen. Einen Jährling kann man dadurch vom Zweijährigen und diesen vom Dreijährigen unterscheiden, dazu brauch ich eigentlich keine Zähne mehr. Erst ab drei, wenn ein Bock frühestens ausgewachsen ist, kommt dann die Bestimmung durch das Gebiss hinzu.
 
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#96
Einverstanden, da sind die Rosenstöcke auch entsprechend dick. Ich habe über 4 Jahre mal alle erlegten Böcke eingeschickt und nach der Zahnmethode bestimmen lassen und verfüge nun über genügend Beispiele, um meine Böcke daran altersmäßig einzuordnen. Für mich ist das Ansprechen mittels Rosenstockdurchmesser insofern geeignet, dass der Schädel bzw. die Rosenstöcke bis zum Alter von drei, ausnahmsweise auch mal vier Jahren noch an Durchmesser zulegen. Einen Jährling kann man dadurch vom Zweijährigen und diesen vom Dreijährigen unterscheiden, dazu brauch ich eigentlich keine Zähne mehr. Erst ab drei, wenn ein Bock frühestens ausgewachsen ist, kommt dann die Bestimmung durch das Gebiss hinzu.
Interessante Methode.
Wo liegen die Durchmesser für gewöhnlich?
 
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#99
Einverstanden, da sind die Rosenstöcke auch entsprechend dick. Ich habe über 4 Jahre mal alle erlegten Böcke eingeschickt und nach der Zahnmethode bestimmen lassen und verfüge nun über genügend Beispiele, um meine Böcke daran altersmäßig einzuordnen. Für mich ist das Ansprechen mittels Rosenstockdurchmesser insofern geeignet, dass der Schädel bzw. die Rosenstöcke bis zum Alter von drei, ausnahmsweise auch mal vier Jahren noch an Durchmesser zulegen. Einen Jährling kann man dadurch vom Zweijährigen und diesen vom Dreijährigen unterscheiden, dazu brauch ich eigentlich keine Zähne mehr. Erst ab drei, wenn ein Bock frühestens ausgewachsen ist, kommt dann die Bestimmung durch das Gebiss hinzu.
Das ist aber keine wirklich sinnvolle Methode. Ein windiger einjähriger Spießer hat blos ein bisserl Verdickungen bzw. wenige Perlen, wohingegen ein stark entwickelter Jahrling schon mal einen Sechser und saubere Rosen aufhaben kann, also auch einen anderen Stockdurchmesse. Die Entwicklung des Gehörns hängt von verschiedenen Faktoren ab und hat wenig mit Genetik zu tun.
Das kann sauber täuschen, wenn man den Bock nicht lebend sauber angesprochen bzw. beobachtet hat.
 
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Eben nicht. Man hat ja in seinem Revier immer die gleichen Verhältnisse sprich Böcke. Natürlich liegt da alles in gewissen Schwankungsbreiten, aber dass bei uns ein Jährling so dicke Rosenstöcke hätte wie ein Zweijähriger war noch nicht da. Aber wie gesagt, ich mess es am Wochenende mal aus.
 
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Eben nicht. Man hat ja in seinem Revier immer die gleichen Verhältnisse sprich Böcke. Natürlich liegt da alles in gewissen Schwankungsbreiten, aber dass bei uns ein Jährling so dicke Rosenstöcke hätte wie ein Zweijähriger war noch nicht da. Aber wie gesagt, ich mess es am Wochenende mal aus.

Auf Basis wievieler Stücke vergleichst Du das?
 
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.., also ich kann dem nur zustimmen, Sechserjahrling, Lauscherhoch ca 13kg - der liegt.
Gablerjahrling ca gute 15-16kg je nach Revierstandort bleibt stehen.
Irgendwo muss man selektieren, ich mach´s übers Wildbret, macht man ja bei den Weibl. auch.
Kitzabschuss gibts bei mir kaum, die Ernte im nächsten Jahr gibt mir recht.
Auch gibts für mich bei 2- 3 jährigen schwachen Böcken kein Erbarmen.
WOW !! Du erkennst auf Sicht, ob ein Bock 13 oder 15 kg wiegt ?
You made my day :) :)
 
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Sehr geil. Gestandene Jäger diskutieren seitenlang über das Etwa-Alter eines Rehes. Gehörn, Statur, Zähne, alles da.. in Ruhe zu berrachten. Werden sich nicht einig.


Erwarten aber vom Jungjäger , das im Feld am lebenden Stück sicher anzusprechen. Auf 100m. In 1 Min. Einer sagt sogar, man käme dafür an den Pranger.

Merkt ihr selber, oder?

:LOL::LOL:
Merken sie eben nicht :p
 
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