Jagd-Bergstiefel mit hohem Schaft?

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#1
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
willkommen im neuen Jahr und Euch allen viel Freude draussen und daheim.

Anlässlich meines Ausflugs zum Jahreswechsel in den Bregenzer Wald habe ich in einem Fachgeschäft festgestellt, dass hier sehr viele Stiefel mit hohen Schaft angeboten wurden, bspw. ein Meindl Taiga.
Nun bin ich ja in einer Gegend daheim, wo man in aller Regel mehr als zwei Paar Bergschuhe hat, aber einen derart hohen Schaft, den habe ich nicht (ausser bei den Sorel Maverick, aber das sind ja keine Bergschuhe).
Kann mir jemand unter Euch den Vorteil des hohen Schaftes erläutern?
LG und vielen Dank!
 
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#2
Ich hab verschieden hohe Haix. Die mit der "normalen Höhe" sind OK.
Bei Schnee muss ich nicht überlegen, da ist der hohe Schaft immer besser, auch wenn Schneeschuhe drunter sind.
 
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#3
Bei Steinen und Geröll ist der Fuß auch besser geschützt. Ich mag die extra hohen Stiefel lieber. Auch wenn diese etwas schwerer sind.

Robert
 
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#4
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scaver

Guest
#5
Diese hohen Schuhe erschliessen sich mir auch nicht, ich komme damit auch nicht zurecht, der Zamberlan wäre das höchste im Gebirge. Und ich war schon immer und bin viel im Berg zugange.
Im schwedische Sumpf hab ich allerdings so was, und die sind für Schweden schon altmodisch.


sca
 
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#6
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
willkommen im neuen Jahr und Euch allen viel Freude draussen und daheim.

Anlässlich meines Ausflugs zum Jahreswechsel in den Bregenzer Wald habe ich in einem Fachgeschäft festgestellt, dass hier sehr viele Stiefel mit hohen Schaft angeboten wurden, bspw. ein Meindl Taiga.
Nun bin ich ja in einer Gegend daheim, wo man in aller Regel mehr als zwei Paar Bergschuhe hat, aber einen derart hohen Schaft, den habe ich nicht (ausser bei den Sorel Maverick, aber das sind ja keine Bergschuhe).
Kann mir jemand unter Euch den Vorteil des hohen Schaftes erläutern?
LG und vielen Dank!
Die Meindl Taiga sind für mich in dem Sinne keine Bergschuhe und für wirkliches Gebirge nicht tauglich. Das mögen Jagdstiefel sein, Bergschuhe sind das sicher nicht. Wie @cast schon anmerkte ist ein klassischer Bergschuh mit Gamaschen (bei Schnee oder Nässe) da immer im Vorteil.

Wer nur auf dem Fahr- oder breiteren Wanderweg unterwegs ist, dem kann das aber sicher egal sein.


Grosso
 
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#7
Diese hohen Schuhe erschliessen sich mir auch nicht, ich komme damit auch nicht zurecht, der Zamberlan wäre das höchste im Gebirge. Und ich war schon immer und bin viel im Berg zugange.
Im schwedische Sumpf hab ich allerdings so was, und die sind für Schweden schon altmodisch.


sca
Lundhags Alaska Jakt in oxblood.(y)(y)
Die habe ich in grün aus dem Jahr 94, die werden etwas geschont und kommen nur im Urlaub in Schweden zum Einsatz. Die Qualität bauen die heute auch nicht mehr.
Alternativ den Jörn Kängan.
 
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#8
Wenn man wirklich im Berg unterwegs ist, Geröll, Steilhänge, Grasbüschel im steilsten Hang - dann brauche ich einen Stiefel mit fester Sohle, die man seitlich im Boden einkerben kann - und der Hanwag und Lodengamaschen.jpg dann den ganzen Körper hält. Muß also ein fester Stiefel sein.
Darüber Loden-Wickelgamaschen und es ist perfekt.
Habe jetzt im Winter den Hanwag Alaska GTX WINTER im Einsatz. Wunderbar, besonders die griffige Sohle mit eingebetteten Glassplittern bei vereistem Gelände + eventuell RUD Bergsteigerketten...
 
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#9
1578429641517.png

Winter

1578429764648.png

Sommer ...

1578430077993.png

auch Sommer und wenn es etwas gemütlicher werden soll den Zustiegsschuh TX5 GTX. Der Rest sieht jagdlicher aus, ist im wirklichen Gebirge aber eher nur ein teils unzureichender Kompromiss. ;) Für niedliche Wanderwege aber eher oversized!


Grosso
 
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#10
Edit:Gerade wollte ich schreiben....

Bei Stiefeln mit feste Sohle hat bspw @grosso aber was anderes im Sinn als die Alaska.....

Der Alaska ist kein übermäßig fester Schuh der Kategorie 3-4.
 
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#11
Ich habe tatsächlich den angesprochenen Schuh.
Ich trage den bei Wanderungen(Edit: längere Wanderungen gleich mehrere Tage mit dem schweren Rucksack unterwegs) gerne und auch im Gelände. Sehe außer, dass er mehr wiegt keinen Nachteil. Mir gibt er auf längeren Wanderungen mehr Stabilität, und zuhause im Revier ab und an nett da man etwas mehr Höhe gegen nasses Gras etc gewinnt. Im Unterholz sowieso nicht verkehrt.

Ob man es braucht ist etwas anderes. die von grosso angesprochenen Schuhe habe ich auch und leider viel zu selten an... Finde ich persönlich außer für Hochtouren gemischtes Gelände und Eisklettern viel zu hart und klobig. Muss man wissen ob man sich das antut.

Ich trage bei Zustiegen meine festen Turnschuhe und auch sonst solange es geht und irgendwie vertretbar ist.
 
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#12
BERGE.jpg

Bei uns sieht es mehrheitlich so oder auch ein wenig extremer aus, da freue ich mich über Halt im Schuh. Im Sommer habe ich aber durchaus abgerüstet und trage, je nach geplanter Tour, nur noch 'so viel Schuh' wie notwendig.

Die Debatten hatten wir aber auch schon zur Genüge.


Grosso
 
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#13
Die Frage bleibt, welche Vorteile ein hoher Stiefel hat?
Einziger Einsatzbereich der Imho Sinn macht ist am Beispiel der obigen Lundhags erklärt.
Wasser von unten, Sumpf.
In den Alpen eher nicht.

Aber wie fast immer gilt, "wenn's schee macht...."
 
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#14
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scaver

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#15
Wenn man wirklich im Berg unterwegs ist, Geröll, Steilhänge, Grasbüschel im steilsten Hang - dann brauche ich einen Stiefel mit fester Sohle, die man seitlich im Boden einkerben kann - und der Anhang anzeigen 101569 dann den ganzen Körper hält. Muß also ein fester Stiefel sein.
Darüber Loden-Wickelgamaschen und es ist perfekt.
Habe jetzt im Winter den Hanwag Alaska GTX WINTER im Einsatz. Wunderbar, besonders die griffige Sohle mit eingebetteten Glassplittern bei vereistem Gelände + eventuell RUD Bergsteigerketten...
OT_ was hat der Terrier für ein Leibchen an und was hat er damit gemacht?
sca
 
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