Jagd braucht Traditionsbewusstsein

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Nun, der damalige Präsident des LJV BW, Dr. D., lies Mitte der 1990er per Verbandspostille wissen, dass es auf forstliche Mitglieder, die sich um die Interessen der Waldeigentümer kümmern, verzichten könnte. Das haben einige ernst genommen und anderen Anschluss gesucht und gefunden.
Es ist heute noch so wie damals, wer (nur) selektiv lesen und verstehen will, tut dies eben - und wer Sachverhalte ebenso selektiv wiedergibt (weil sie anders nicht in die eigene Argumentation passen) tut auch dies!
Beides schmälert jedoch nicht den Sinngehalt meiner Aussage zu 1.
 
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Erst haben die Einen sich dafür gehalten, dabei übersehen, dass sie das mit der "Landeskultur" nicht beachtet haben und dann haben die anderen sich neu organisiert und sich für ihren Teilbereich als besser jagende Alternative etabliert. :p
 
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Du hast ihn nicht richtig verstanden. Du hast behauptet, sie hätten sich als "Besserjäger" gesehen, ich habe geschrieben, sie hätten sich für ihren Bereich als die Besseren etabliert. Kleiner Unterschied, nicht wahr?
 
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Du hast ihn nicht richtig verstanden. Du hast behauptet, sie hätten sich als "Besserjäger" gesehen, ich habe geschrieben, sie hätten sich für ihren Bereich als die Besseren etabliert. Kleiner Unterschied, nicht wahr?
Nö, letzten Endes nicht!
Zumal die Einstufung "...als die Besseren..." in keinerlei Hinsicht objektiv belegbar ist!
 
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Was machen wir aber bloß, sollte in 100 Jahren Europa nicht mehr abendländisch sein - dann wären alle Sachbearbeiter, die eine Abschiebung entscheiden, jedenfalls nicht mehr rechtsstaatlich...???
Als Jurist weißt Du ganz genau das das Unsinn ist.
Deshalb frage ich mich warum Du hier oft bewußt in die Irre führst.

Deine Argumente sind sehr oft manipulativ. Und einige fallen immer wieder darauf rein.

Statt hier juristisch aufzuklären (Frevert-Völkerrecht-nationales Recht-Partisanen etc.) zündest Du hier immer wieder Nebelkerzen.
 
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Zu seiner Zeit und in seiner Situation hat er wahrscheinlich richtig gehandelt. Wer weis wie so mancher von euch gehandelt hätte :sneaky:. In nachhinein kann man immer große Sprüche machen.
Widerspruch. Man kann sicher nicht von jedem Heldentum erwarten. Aber man kann erwarten, dass man es beim Mitläufer belässt, wenn man schon nicht das Zeug zum Helden hat.
Als Mitläufer wäre F. in der Forstverwaltung geblieben, meinethalben auch noch einfaches Partei- oder Organisationsmitglied geworden, aber er hätte keine Menschen in den Tod getrieben, schon gar nicht wegen ein paar bescheuerter Hirsche und dem Reichsjägermeister. Er hat sich kaufen lassen für das, was Göring für Jagd hielt - man achte übrigens mal auf den Zeitpunkt von Görings Hirscherlegungen und die beschriebenen Umstände - eigentlich ein gefundenes Fressen für die Jagdtraditionalisten.
 
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Widerspruch. Man kann sicher nicht von jedem Heldentum erwarten. Aber man kann erwarten, dass man es beim Mitläufer belässt, wenn man schon nicht das Zeug zum Helden hat.
Als Mitläufer wäre F. in der Forstverwaltung geblieben, meinethalben auch noch einfaches Partei- oder Organisationsmitglied geworden, aber er hätte keine Menschen in den Tod getrieben, schon gar nicht wegen ein paar bescheuerter Hirsche und dem Reichsjägermeister. Er hat sich kaufen lassen für das, was Göring für Jagd hielt - man achte übrigens mal auf den Zeitpunkt von Görings Hirscherlegungen und die beschriebenen Umstände - eigentlich ein gefundenes Fressen für die Jagdtraditionalisten.
Hm, sich "kaufen zu lassen" für das, was der jeweilige Arbeitgeber für gut und richtig hält, ist, glaube ich, bis heute nicht wirklich ungewöhnlich. Da ist die Hure vielleicht sogar die ehrlichste Variante...

Und was den Zeitunkt von Görings HirscherlegungEN - also Plural - betrifft, da kann ich mich zzt. nur an einen Fall erinnern, den Gautschi dokumentiert hat. Wenn Du dazu weitere Infos hast, würde mich das interessieren...
 
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Hm, sich "kaufen zu lassen" für das, was der jeweilige Arbeitgeber für gut und richtig hält, ist, glaube ich, bis heute nicht wirklich ungewöhnlich. Da ist die Hure vielleicht sogar die ehrlichste Variante...

Und was den Zeitunkt von Görings HirscherlegungEN - also Plural - betrifft, da kann ich mich zzt. nur an einen Fall erinnern, den Gautschi dokumentiert hat. Wenn Du dazu weitere Infos hast, würde mich das interessieren...
„Kaufen lassen“ für eine legale Tätigkeit, die den allgemeinen Moralvorstellungen entspricht, ist der Normalfall. Kaufen lassen für kriminelle Handlungen sollte es dagegen nicht sein.

Zu G‘s Erlegungen: in einer Austellung habe ich mehrere Bilder gesehen mit unterschiedlichen Hirschen vor unterschiedlichen Hintergründen.
 
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„Kaufen lassen“ für eine legale Tätigkeit, die den allgemeinen Moralvorstellungen entspricht, ist der Normalfall. Kaufen lassen für kriminelle Handlungen sollte es dagegen nicht sein.

Zu G‘s Erlegungen: in einer Austellung habe ich mehrere Bilder gesehen mit unterschiedlichen Hirschen vor unterschiedlichen Hintergründen.
Ich möchte nichts beschönigen und nichts verniedlichen: Zu der Zeit damals war es legal. Heute sehen wir das anders und urteilen anders. Gut so!

Das was Du heute machst, ist wahrscheinlich auch legal. Aber wie wird es in 50-60 Jahren gesehen werden und wie beurteilt werden? Dann auch gut? Vor allem, wenn wir heute über Dinge schwadronieren, die keiner von uns in der Zukunft beurteilen können wird!
 
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