Jagd unter der Flinte - Sicherheit für den Hund

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#1
auf was achtet ihr bei der Ausbildung des Vorstehhundes und/oder des Stöberhundes in Hinblick auf die Sicherheit des Hundes besonders und wie trainiert ihr das?
 
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#3
Ich komm nicht so ganz mit bei deiner Fragestellung. Beziehst du das auf die Lautstärke beim Schuss oder gar die Gefährdung für den Hund durch den Schuss?

Im zweiten Fall: Wo der Hund ist wird nicht hingeschossen.
 
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#5
Ich komm nicht so ganz mit bei deiner Fragestellung. Beziehst du das auf die Lautstärke beim Schuss oder gar die Gefährdung für den Hund durch den Schuss?

Im zweiten Fall: Wo der Hund ist wird nicht hingeschossen.
Es ging mir schon um den zweiten Fall. Also wie trainiert ihr, das z.B. der Stöberhund nicht hinterher rennt, etc.
 
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#6
Es ging mir schon um den zweiten Fall. Also wie trainiert ihr, das z.B. der Stöberhund nicht hinterher rennt, etc.
Ich habe einen Wachtelhund , per Definition einen Stöberhund und ich wüsste nicht wieso der Hund nicht hinterher sollte. Warst du schonmal auf einer Niederwildjagd? So ein Infanterist schiebt sich schnell wieder ein und auch ein Hase der nicht über offenes Feld flüchtet, wird sich schnell wieder stecken. Also der Hund SOLL hinterher.
 
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#8
Ich habe einen Wachtelhund , per Definition einen Stöberhund und ich wüsste nicht wieso der Hund nicht hinterher sollte. Warst du schonmal auf einer Niederwildjagd? So ein Infanterist schiebt sich schnell wieder ein und auch ein Hase der nicht über offenes Feld flüchtet, wird sich schnell wieder stecken. Also der Hund SOLL hinterher.
das heisst aber, du schiesst nicht, wenn der Hund hinterher geht, oder?
 
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#11
Nie ( in Abhängigkeit von der Entfernung) kurz vor, hinter oder neben den Hund schießen. Bei Haarwild regelmäßig nicht über den Hund hinweg schießen.
 
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#12
auf was achtet ihr bei der Ausbildung des Vorstehhundes und/oder des Stöberhundes in Hinblick auf die Sicherheit des Hundes besonders und wie trainiert ihr das?[/QUOTE



Hallo,
man kann den Hund im saugatter beobachten wie er sich am wehrhaften Wild verhält.
grundgehorsam sollte immer geübt werden, jeden einzelnen Tag!
Sicherheit bedeutet für mich ihn zu schützen. Auf drückjagd mache ich das mit einer Schutzweste und einem gps gerät.

beste Grüße
Trumpf
 
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#13
Die Frage ist berechtigt.
Wenn ich bei der Hasenjagd als Treiber durchaus schießen darf ist das manchmal ein Problem. Der Hund ist hinter dem Hasen und ein Schuss wird schwierig.
Ich versuche das Down dann, ist nicht immer einfach.
Sonst warten bis der Hase frei ist, kann sein das er dann zu weit weg ist.
Ganz sicher keinen Schuss auf den Hasen der auf Dich zu kommt auch wenn der Hund 50 Meter dahinter ist.
Mit Schnee erkennt man das Problem.
 
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#14
Vielleicht verstehe ich die Frage nicht oder es ist heute alles anders (als in den gefühlt 40 Jahren, die ich weidwerke)

1. Wenn meine Hunde bei Suche oder Buschieren Witterung haben, stehen sie vor.

2.1. Wenn Flugwild abstreicht (egal, ob ich es heraustrete oder einer meiner Kameraden zuviel nachzieht), kann ich es beschießen, ohne dass ich meine Hunde gefährde.

2.2. Bei Haarwild muss der Hund Down machen (selbstständig oder mit Triller), dann kann ich das Wild ebenfalls beschiessen.

3. Erst wenn ich der Meinung bin, dass ein Hund hinterher soll (wenn also beschossenes Wild krank ist, gesundes kriegt er nicht!), dann darf/muss er gehen, fangen und bringen.


Es gibt im Hundewesen so uralte Begriffe wie "hasenrein" oder "Armbruster-Halt"
Es ist zwar etwas Aufwand, den Kameraden das beizubringen, aber es lohnt sich.

Es ist also Disziplin beim Hund wie beim Jäger erforderlich. Wo bitte ist also eine Gefährdungslage?

Diese Disziplin und dieser Gehorsam wird leider heutzutage immer weniger gelehrt.

Horrido und Weidmannsheil
T.
 
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#15
Vielleicht verstehe ich die Frage nicht oder es ist heute alles anders (als in den gefühlt 40 Jahren, die ich weidwerke)

1. Wenn meine Hunde bei Suche oder Buschieren Witterung haben, stehen sie vor.

2.1. Wenn Flugwild abstreicht (egal, ob ich es heraustrete oder einer meiner Kameraden zuviel nachzieht), kann ich es beschießen, ohne dass ich meine Hunde gefährde.

2.2. Bei Haarwild muss der Hund Down machen (selbstständig oder mit Triller), dann kann ich das Wild ebenfalls beschiessen.

3. Erst wenn ich der Meinung bin, dass ein Hund hinterher soll (wenn also beschossenes Wild krank ist, gesundes kriegt er nicht!), dann darf/muss er gehen, fangen und bringen.


Es gibt im Hundewesen so uralte Begriffe wie "hasenrein" oder "Armbruster-Halt"
Es ist zwar etwas Aufwand, den Kameraden das beizubringen, aber es lohnt sich.

Es ist also Disziplin beim Hund wie beim Jäger erforderlich. Wo bitte ist also eine Gefährdungslage?

Diese Disziplin und dieser Gehorsam wird leider heutzutage immer weniger gelehrt.

Horrido und Weidmannsheil
T.
wobei die so manch "hasenreiner" Hund bei Gelegenheit auch mal "rehrein" oder "schwarzwildrein" ist …. laut Hundeführer ;-)
 
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