[Bayern] Jagd Youtuber erhält Strafbefehl wegen Video

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Die Seite "Deutsches Jagdportal" hat dem Fall ebenfalls einen Artikel gewidmet. Sehr wenig schmeichelhaft.
Zitat: "Ob er mit diesen Videos seine Geltungssucht befriedigt oder einfach nur sein Onlinegeschäft ankurbeln will, bleibt dem Zuseher verborgen. Ist aber auch unbedeutend, denn Geltungs- und Profitsucht gehen in der Regel Hand in Hand. Zitat Ende "

Ja, der feine Herr Füger ist ja kein bissel Geltungssüchtig :rolleyes:

Zitat: "
Es ist schon bezeichnend, dass nicht die Jägerschaft, sondern die Justiz den Darstellungen der Jagd des Herrn Lasse Böckmann nun die Grenzen aufzeigt.
Aber scheinbar konnte Herrn Böckmann ohne dass es jemanden aus der Jägerschaft störte, sein Unwesen treiben" Zitat Ende


Wie stellt sich denn der feine Herr Füger ein eingreifen der Jägerschaft vor? Und wenn dem feinen Herrn Füger das treiben des "Waldläufers" schon länger missfällt, warum kommt er erst jetzt aus seinem Gully gekrochen, nur um auf den schon am Boden liegenden einzutreten, nachdem ein anderer, cojonesfreier Heckenschütze für Ihn die Drecksarbeit erledigt hat.

 
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....Dort führt man idR den Willen den Sterbenden aus.....
Ja und es widerlegt Deine Aussage.

....Du schießt also aus Sorge um den Schmerz des Tieres besser. Okay...
Ich schieße dadurch besser, dass ich es viele Jahre intensiv trainiert habe und mir bei jedem Schuss viel Mühe gebe, aber der Grund für diesen hohen Anspruch liegt neben persönlichem Ehrgeiz für sauberes Waidwerk sehr wohl in der Sorge um vermeidbaren Schmerz für das Tier.


....Was empfindest Du dann vor dem Schuss? ....
Die Verpflichtung, so gut wie möglich zu treffen. Das ist meine innere Verknüpfung des Spagats zwischen Tierliebe (Empathie) und Jagdleidenschaft (Beute machen).

....Lieber Stöberjäger, kein Jäger schießt, um einem Tier Qualen zu bereiten. Soviel darf man voraussetzen.
Lieber Zuleika, davon gehe ich auch aus und um so unverständlicher finde ich es, wenn ein Jäger mehrere überscharfe Hunde auf Wildschweine hetzt, Hunde, von denen er hofft oder sogar weiß, dass sie sich in dem Tier verbeißen und es unter Schmerzen und Todesangst beim Nähern des Menschen binden, bis er (mehrfach) hineinstechen kann und es nach einer halben bis einer Minute Todeskampf endlich verendet. Das finde ich widerlich und bin sicher nicht der einzige, dem das so geht.
Deshalb plädiere ich für Einsicht der STÖBER-Hundeführer in die Befindlichkeiten unserer Gesellschaft und die zwingenden Erfordernisse unserer Tierschutz- und Jagdgesetze, wenn es mit der persönlichen Empathie nicht von selbst ausreichend klappen will. ;)
 
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Das ist meine innere Verknüpfung des Spagats zwischen Tierliebe (Empathie) und Jagdleidenschaft (Beute machen).
Amen :rolleyes: Jetzt musst du den Spruch nur noch übersetzen, dann hast Du was pfiffiges für deine Signatur.

Lieber Zuleika, davon gehe ich auch aus und um so unverständlicher finde ich es, wenn ein Jäger mehrere überscharfe Hunde auf Wildschweine hetzt, Hunde, von denen er hofft oder sogar weiß, dass sie sich in dem Tier verbeißen und es unter Schmerzen und Todesangst beim Nähern des Menschen binden, bis er (mehrfach) hineinstechen kann und es nach einer halben bis einer Minute Todeskampf endlich verendet. Das finde ich widerlich und bin sicher nicht der einzige, dem das so geht.
Und ich empfinde es unverständlich, jemandem den ich nicht kenne aufgrund einer Pressemitteilung Vorsätzliche Tierquälerei unter zuhilfename überscharfer Hunde zu unterstellen. Das finde ich widerlich und bin sicher nicht der einzige, dem das so geht.

P.S. : Wie oft stichst Du in die Frischlinge, die dein DW Rüde fängt? Wie lange dauert es denn, bis Du oder ein anderer Standschnaller an dem gefangenen Stück ist? Oder knipst Du denen ganz waidgerecht per Weitschuss vom Klettersitz das Licht aus? Drückt dein Heiligenschein eigentlich sehr auf deine Frisur?;)
 
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Demnächst kommt dann die Maulkorbpflicht für Jagdhunde auf der Drückjagd.

Wenn man Jagd zuvorderst als Adrenalinkick für sich selbst sieht, sollte man es sein lassen.

Diese ganze GoPro YouTube Geschichte führt in immer mehr Bereichen zu übertriebenen Auswüchsen.

Es wird immer höheres Risiko in Kauf genommen, um möglichst hohe Klickzahlen zu erreichen.

Wenn das mit reiner Eigengefährdung einhergeht, dann sei's drum.
Aber wenn dadurch andere gefährdet werden oder unnötig Tierleid provoziert wird, ist Schluss mit lustig.

Ich würde das jetzt nicht als Indiz für eine zunehmende Verkommenheit der Jagd sehen. Diese Tendenzen einiger gibt es in fast allen Bereichen.
 
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Der Großvater eines Freundes fuhr an einem frühen Sommermorgen, mit dem Fahrrad durchs Dorf, die Büchse auf dem Rücken und seinen KLM frei neben dem Rad laufend, auf dem Weg zum Frühansitz. Der Hund sah einen Kater und jagte diesen auf die Dorfeiche. Opa stellte das Rad an die Eiche, nahm den 98er vom Buckel und tat es. Vom Knall geweckt schauten einige Leute aus Fenstern und sahen wie der KLM den Bolz apportierte...
Er hat, vor Gericht, angeboten 250,--DM für den Tierschutzverein zu spenden...So geschah es.
Aber das geschah 1980 auf einem Dorf in NDS und wurde nicht via Internet in die Welt verbreitet:cool:
 
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Und ich empfinde es unverständlich, jemandem den ich nicht kenne aufgrund einer Pressemitteilung Vorsätzliche Tierquälerei unter zuhilfename überscharfer Hunde zu unterstellen. ....
Das tue ich nicht, deshalb hatte ich gleich in meinem ersten Beitrag hier erwähnt:

Ganz unabhängig davon, was an der Geschichte dran ist, sollten bestimmte "Hundeführer" endlich lernen, dass Bewegungsjagden in Deutschland keine Parforcejagden sein dürfen. .....
.....P.S. : Wie oft stichst Du in die Frischlinge, die dein DW Rüde fängt?....
Selten, meistens erledigen das andere Standschnaller-Hundeführer, die es mir später berichten, weil mein Rüde weit geht und eher selten gesunde Frischlinge bis ca. 30 kg direkt neben meinem Stand findet und fängt.
Und ganz wichtig: mein Hundeeinsatz ist nicht darauf ausgerichtet, dass mein Hund als Solojäger gesunde Sauen fängt. Das ist der entscheidende Unterschied. Deshalb habe ich auch keine "Lanze" mit bei Drückjagden und habe sie auch noch nie vermisst. ;)
 
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Der Großvater eines Freundes fuhr an einem frühen Sommermorgen, mit dem Fahrrad durchs Dorf, die Büchse auf dem Rücken und seinen KLM frei neben dem Rad laufend, auf dem Weg zum Frühansitz. Der Hund sah einen Kater und jagte diesen auf die Dorfeiche. Opa stellte das Rad an die Eiche, nahm den 98er von der Schulter und tat es. Vom Knall geweckt schauten einige Leute aus Fenstern und sahen wie der KLM den Bolz apportierte...
Er hat, vor Gericht, angeboten 250,--DM für den Tierschutzverein zu spenden...So geschah es.
Aber das geschah 1980 auf einem Dorf in NDS und wurde nicht via Internet in die Welt verbreitet:cool:
Doch
jetzt durch dich 😂
Solche Nummern könnte man heute auch nicht mehr bringen.

Was mir ab der ganzen Geschichte auch durch den Kopf geht:


Ist irgendwie doof wenn ich zugeben muss, dass die von mir öfters belächelten Hantabrasas mit ihren Videos die Jagd besser promoten als der hier zerlegte Vertreter unserer Zunft.
 
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.... wenn ich an so manchem Härtenachweis „von früher“ denke, würde das heute zu einer Schweigeminute der Grünen im Parlament führen - manchmal auch für den Hund. Dagegen sind die Videos ein Kindergeburtstag im Streichelzoo.
 
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Klar. Sowie man auch alles sagen darf, was man sich denkt.:ROFLMAO:;)
Ist wie mit dem Thema "Notwehr" das hier öfters bis zur Löschung durch gekaut wird. Es gibt einfach Sachen, die behält man für sich. Fertig.
Und wenn man auf der Jagd Dinge mach, die nicht ganz im grünen Bereich sind, dann mach ich das ohne "Zeugen". Und schon ganz ohne filmischen Beweismitteln.
"Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas".
 
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