Jagdbekleidung und Zubehör bei Norma

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#1
Hallo zusammen.
Mein erster Post hier im Forum...
Bei Norma gibt es ab Montag Jagdbekleidung und Zubehör.
Was ist davon zu halten?


Gruß Jürgen
 
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#3
Bitte berichte objektiv, wenn du bei dem noch in der Zukunft liegenden Angebot zugeschlagen hast und erste Erfahrungen nach einem Zeitraum der Nutzung gemacht hast.

Ich habe keine Erfahrungen mit Discounterbekleidung und stehe dem Thema subjektiv bedingt nicht positiv gegenüber. Eine Askarijacke habe ich mal gekauft für 40 EUR - Plastikramsch, hängt traurig in einer Ecke.

Jagdkleidung soll gut und gerne etwas im jagdlichen Einsatz aushalten - hier ist im ersten Eindruck ein Zielkonflikt, wenn man "günstig" kauft, denn sicherlich stecken da nicht die besten Qualitätsmerkmale in der günstigen Kleidung drinn.

Auch sind die abgebildeten Biosiegel für mich Fragezeichen.

Vermuten würde ich, dass man sich nach kurzer Zeit ärgert und dann doch Geld in die Hand nimmt - "Wer billig kauft, kauf zweimal."

Die heutige "Geiz ist geil" Mentalität ist sehr fragwürdig.

Was würde Greta wohl sagen/antworten? :)

Waidmannsheil & Willkommen

p.s.: Oft macht es Sinn im Jahresverlauf antizyklisch einzukaufen und somit auf Angebote bewährter Jagdbekleidungsunternehmen, wie z.B. "Jagdhund" zurückzugreifen. Dort war vor kurzem Winterkleidung um bis zu 50% reduziert. Etwaige Bekleidung macht sicherlich mehr Freude und spendet, wenn es darauf ankommt einen größeren Nutzen zzgl. einer längeren Haltbarkeit.
 
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#4
Maximal die Wildkamera, Taschenlampe ( Ersatz), oder das Waffenöl alles andere würd mir nicht ins Haus kommen.
 
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#5
Hallo Jürgi,
Willkommen!
Die "Vorstellungsabteilung" hast Du ja schon gefunden. ;)


Ich habe keine Erfahrungen mit Discounterbekleidung und stehe dem Thema subjektiv bedingt nicht positiv gegenüber.
Pauschal kann man das nicht sagen.
Ein Freund mit "Einblick" in die Branche erzählte schon vor Jahren, dass es z.B. dieselbe Jacke als "Marke", "Hausmarke" und "vom Wühltisch" geben würde mit deutlich unterschiedlichem Preis (und in unterschiedlichen Farbkombinationen, damit der Marken"hersteller" nicht randaliert).

Die für eine Campingtour bei einer bekannten Outdoor-Kette gekaufte Zipp-off-Hose (deren "Hausmarke") war nicht besser verarbeitet, als die kurz danach bei ALDI gekaufte, die etwa 1/3 kostete.

Wie viele der Markenklamotten werden genau so in Südostasien unter ziemlich unsäglichen Bedingungen produziert, wie die "Billig-Ware"?


WaiHei
 
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#6
Da ich keine Vorurteile habe trage ich die Softshelljacke mit Signalbesätzen jetzt das dritte oder vierte Jahr ohne Probleme. Der Stoff ist einigermassen Wasserabweisend und hinreichend leise. das Waffenöl habe ich von meinem Vater geerbt , leider stinkt es sehr, tut aber was es soll.
Die Wildkamera habe ich seit einem knappen Jahr, verbaucht auffällig wenig Batterien ( nach ca. 8000 Bildern von wogendem Grass und Mais bei Tag und Nacht sind die Zellen noch halb voll. Die derzeitige Messerkollektion sieht garstig aus, manchmal gibt es aber auch ganz ordentliche.
 
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#7
Schon die Tatsache, das es eine Kette wie NORMA überhaupt wagt(!), etwas für Jagd und Jäger anzubieten, ist für mich positiv zu bewerten.

Preis und Qualität sind eine Sache für sich, aber es gibt eben nicht nur uns gut saturierte Wessi-Jäger......:)

basti
 
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#8
Da ich keine Vorurteile habe trage ich die Softshelljacke mit Signalbesätzen jetzt das dritte oder vierte Jahr ohne Probleme. Der Stoff ist einigermassen Wasserabweisend und hinreichend leise.
Also ich bin mal ehrlich: Ich habe diese Jacke mit den Signalabsätzen gekauft um zu sehen wie es überhaupt möglich ist eine wirkliche Jacke zu dem Preis herzustellen. Grundlegend war hier professionelles Interesse, da wir bei Made in Germany Teilen in etwa den 25-30 fachen Preis zugrunde legen.

Ich habe wirklich Schwierigkeiten dieses Gummi-Teil (und das ist noch nichtmal vernünftiges Polyester) überhaupt als brauchbare Jacke zu bezeichnen.
 
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#9
Prinzipiell bin ich ein Freund von "Made in Germany". Waffe, ZF und FG habe ich bewusst danach ausgesucht. Bei Klamotten gibt es ja kaum noch deutsche Ware.
Die Hose wollte ich mir einmal anschauen. Eher für die Arbeiten rund ums Haus. Sonst bevorzuge ich auch Qualität aus dem Fachgeschäft.
Norma hat mich bei Werkzeug auch schon positiv überrascht. Die Handgreifzangen fürs Brennholz sind überragend. Es gibt allerdings auch sehr viel Schrott aus Fernost bei Norma.
Gruß Jürgen
 
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#10
Prinzipiell bin ich ein Freund von "Made in Germany". Waffe, ZF und FG habe ich bewusst danach ausgesucht. Bei Klamotten gibt es ja kaum noch deutsche Ware.
Die Hose wollte ich mir einmal anschauen. Eher für die Arbeiten rund ums Haus. Sonst bevorzuge ich auch Qualität aus dem Fachgeschäft.
Norma hat mich bei Werkzeug auch schon positiv überrascht. Die Handgreifzangen fürs Brennholz sind überragend. Es gibt allerdings auch sehr viel Schrott aus Fernost bei Norma.
Gruß Jürgen
Du musst ja nicht Made in Germany ;) Es gibt viele gute Hersteller, ich wollte nur sagen, dass Norma in diesem konkreten Fall ziemlich daneben liegt.
 
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#11
Hallo,

auf den Herbst warten, dann hat Norma olivgrüne Fleece-Troyer für 15-20€/Stk.
Die sind wirklich ihr Geld wert. Habe zwei Stück schon seit gut 10 Jahren.
Die gefütterte Ansitzhose für 20€ (wurde mit den Fleece-Troyer angeboten) ist vom Außenmaterial nicht so dolle (fühlt sich wie ganz feiner Samt an), die hält aber pudelwarm, ist sehr leicht und trägt sich gut.
Für Sommerbekleidung (wie im aktuellen Flyer) schaue ich drauf, daß das Gewebe so wenig wie möglich Kunstfaser (Polyester, Polyamid) enthält, wenn möglich <30%, sonst läuft dir bei über 20°C die Brühe den ":devilish: :evil:#!%~X" hinunter. ;)

Grüße
Sirius
 
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#12
Auch sind die abgebildeten Biosiegel für mich Fragezeichen.

Vermuten würde ich, dass man sich nach kurzer Zeit ärgert und dann doch Geld in die Hand nimmt - "Wer billig kauft, kauf zweimal."

Die heutige "Geiz ist geil" Mentalität ist sehr fragwürdig.

Was würde Greta wohl sagen/antworten? :)
Ein sehr großer Teil des Microplastiks in Gewässern und Weltmeeren soll von den ganzen Plastikklamotten kommen. Nicht nur durch die Wegwerfmentalität sondern bereits auch durch das normale Waschen.
Insofern würde ich auf diese Siegel pfeifen. Eine ordentliche Lodenjacke oder eine altbewährte Moleskinhose sind sicher besser als dieser Kram.
 
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#13
Ich hab mir vor zig Jahren mal die Jacke geholt, die habe ich heute noch, bzw. Freundin in Beschlag... die war richtig gut. Bequem, leise, sauber verarbeitet.

Daher wollte ich mir nochmal eine holen. Was soll ich sagen, kein Vergleich: Laut raschelnd, Stoff fühlt sich komisch an, Verarbeitung unterirdisch. So sehen Details aus:



Die Hose ist vom Stoff her nochmal schlimmer. Ich hab es sein lassen.
 
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#14
Kaufen!

Ich habe seit Jahren reichlich davon und trage sie bei allen Arten von Revierarbeiten. Besser eine Klinke in der 20 Euro Hose oder Lasurflecken auf der 30 Euro Jacke, als auf der 5 mal teuren "Markenkleidung".
 
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#15
Ich kaufe so wenig wie möglich von dem Jogurtbecher-Zeug. Stichwort Mikroplastik. Ich habe mir mal vor Jahren einen Askari Pulli gekauft. Das letzte Zeug. Ist sofort 3 Nummern eingegangen und erst schwitzt man dann friert man.
Zur groben Arbeit nutze ich Baumwolle/Bundeswehrkleidung und für den Ansitz, Pirsch und Schüsseltreiben nehme ich lieber Leder, Baumwolle und Loden. Wenn man Loden einmal probiert hat, will man nichts anderes. Der ist immer noch sehr, sehr gut.
 
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