Jagderlebnisse auf youtube

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11 Feb 2017
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häää, kapier ich nicht.

Ich dachte bei Drückjagden geht es vorwiegend darum den Teilnehmern ein "Event" zu bieten um legal Tiere zu töten (als Grund kommt zur Gewissensberuhigung das Argument "Schädling" "Knospenbeisser" in die Runde) und hernach in geselliger Runde mit maskuliner Gesichtsbehaarung am offenen Feuer seine todesverachtenden Urtrieberfahrungen zu erzählen (und diese dann natürlich auch medial in die Welt zu scheißen)

Fleischgewinnung ist doch nur ein zu vernachlässigbarer Beifang, oder?

Wer Ironie findet kann sie bis Ostern behalten.
 
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Wahrscheinlich gibt es bald auch ein Video mit "spitz von hinten"..... manche "Jagdscheininhaber scheuen scheinbar vor nix zurrück.:sick:

CD
 
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Waidgerechte Schüsse? Was das ist kann man nach einem zweiwöchigen Crashkurs auch mal vergessen. Außerdem versaut man sich bei einem Schuss dauf den Stich, die Härkilla-Klamotten nicht bei der Bergung bis zum nächsten Weg, weil die Blätter schweißfrei sind. Das ist doch viel wichtiger!
Ach... bei einem Jahreskurs schießt man schon vor der Prüfung auf Wild?

Ist immer wieder erleichternd, so eine pauschale "Erkenntnis" rauszuhauen. Da stimmt das Weltbild dann wieder...
 
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Egal wo der Funboy seinen Jagdschein gemacht hat, die jagdliche Kinderstube mit der untersten Schublade blieb verschlossen. Das ist Fakt. Da wurde über das Lebensmittel Wildbret vermutlich wenig diskutiert. Wenn er einmal dabei gewesen wäre, wie so ein Stück zerwirkt wird, dann hätte der das weder gemacht noch gefilmt und sich selbst dargestellt.
Jagd soll Spaß machen, die Stücke auf der Drückjagd mit möglichst drei Purzelbäumen verenden. Dazu glasige Augen über den Geschossrest und nach jedem Stück werden die Ladedaten geändert. Keiner dieser "Jagdscheininhaber" will die Verantwortung für ein Revier mit allen Nebenkriegsschauplätzen übernehmen. Wildschadensverhütung im Feld, Wildbretverwertung, Hegemaßnahmen. Man geht jagen wenn es der Terminkalender erlaubt und dann muss Action her.
Bevorzugt vielleicht noch ein BGS in einem Staatsrevier, wo man das Wild einfach in den Kühlraum hängt und zu keinem Bauern "Grüß Gott" sagen muss.
Ja ich habe diese Vorurteile und stehe dazu. Zum Thema Jagdgäste und andere Überraschungen könnten ich hier jeden Tag eine andere Geschichte schreiben.
 
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Egal wo der Funboy seinen Jagdschein gemacht hat, die jagdliche Kinderstube mit der untersten Schublade blieb verschlossen. Das ist Fakt. Da wurde über das Lebensmittel Wildbret vermutlich wenig diskutiert. Wenn er einmal dabei gewesen wäre, wie so ein Stück zerwirkt wird, dann hätte der das weder gemacht noch gefilmt und sich selbst dargestellt.
Jagd soll Spaß machen, die Stücke auf der Drückjagd mit möglichst drei Purzelbäumen verenden. Dazu glasige Augen über den Geschossrest und nach jedem Stück werden die Ladedaten geändert. Keiner dieser "Jagdscheininhaber" will die Verantwortung für ein Revier mit allen Nebenkriegsschauplätzen übernehmen. Wildschadensverhütung im Feld, Wildbretverwertung, Hegemaßnahmen. Man geht jagen wenn es der Terminkalender erlaubt und dann muss Action her.
Bevorzugt vielleicht noch ein BGS in einem Staatsrevier, wo man das Wild einfach in den Kühlraum hängt und zu keinem Bauern "Grüß Gott" sagen muss.
Ja ich habe diese Vorurteile und stehe dazu. Zum Thema Jagdgäste und andere Überraschungen könnten ich hier jeden Tag eine andere Geschichte schreiben.
Danke. Das spricht mir aus der Seele. Das Jagd auch pflicht und nicht nur kür ist ist heutzutage auch oft nicht mehr present.
Ich sag immer: Jagd ist characktersache, man lernt die Leute in allen facetten kennen... dabei spielt es keine Rolle wie lang man den Jagdschein hat. Der charackter kommt durch, meist früher als später.
 
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Alter Vatter... ich hab lange gehofft, dass einfach nur aus einer anderen Perspektive gefilmt wurde. Anfänglich waren ja top
Bilder dabei. Leider gibt sich der Vogel bei der Jagd weniger Mühe.
 
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Wer Wild mit solchen unmöglichen Schüssen in staatliche Wildkammern hängt (außer zur Zwischenkühlung vor eigener Verwertung) hat mit Konsequenzen zu rechnen, die Einfluß auf sein Begehungsrecht haben, soviel ist sicher.
Für Forstämter in RLP möchte ich das mal garantieren und ich jagte auch schon in privaten professionellen Jagdbetrieben, da hätte das jemand genau 1,0 mal versucht, so zu handeln.

Im übrigen möchte ich diesen Film einem Privatrevier zuordnen, ohne mich damit noch weiter beschäftigen zu wollen.

Dieses dämliche Umarmen an der Strecke ist mir auch noch nicht begegnet, Diana bewahre mich davor. Was soll das sein, der glückliche Sieg im Kampf mit der Kreatur ? Für mich einfach nur peinlich...

Gerne morgens zur Begrüßung, wenn man gute Bekannte lange nicht gesehen hat.... Punkt !
 
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Da kenne ich auch manches Pachtrevier sowie die ein oder andere Eigenjagd, wo das zu Problemen für den Jäger geführt hätte. Mit Sicherheit hätte er die Stücke kostenpflichtig übernehmen dürfen und wäre nächstes Jahr trotzdem nicht mehr dabei.

Das Video als solches, um der Selbstinzenierung willen setzt dem ganzen ja noch im Rahmen der Selbstreflexion die Krone auf.
 
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