Jagderlebnisse auf youtube

Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.190
Gefällt mir
6.694
Haftet denn in Thüringen ein Jagdpächter für Wildschäden in Wald und Feld grundsätzlich mit seinem Privatvermögen oder ist es auch in Thüringen eine freiwillige Vereinbarung im Jagdpachtvertrag?

Bei Minute 7:50

 
Mitglied seit
16 Mrz 2011
Beiträge
1.498
Gefällt mir
595
Haftet denn in Thüringen ein Jagdpächter für Wildschäden in Wald und Feld grundsätzlich mit seinem Privatvermögen oder ist es auch in Thüringen eine freiwillige Vereinbarung im Jagdpachtvertrag?

Bei Minute 7:50

Wenn du den Pachtvertrag mit Wildschadensübernahme unterschreibst, haftest du mit deinem
Privatvermögen. Du wirst weder gezwungen zu pachten noch zu unterschreiben,ist wie mit allen
eine Sache der Vertragsparteien.

Gruß Seppel
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.190
Gefällt mir
6.694
Wenn du den Pachtvertrag mit Wildschadensübernahme unterschreibst, .....
Also auch in Thüringen eine freiwillge Übernahmeerklärung im Pachtvertrag - danke für die Info!

Ein unkundiger Zuschauer des Videos muss aus den Worten der Jägerin schließen, es wäre den Jagdpächtern gesetzlich auferlegt, für den Wildschaden zu haften. Das ist eine irreführende Ausdrucksweise, die von vielen Jägern gern benutzt wird, um zu suggerieren, sie wären "geplagte Leidtragende" zu hoher Schwarzwildbestände!
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.190
Gefällt mir
6.694
Interessant auch ab Minute 9:10 - kann die Jagd überhaupt etwas gegen zu hohe Schwarzwildbestände erreichen? .....JA, aber nur, wenn mind. 75% des jährlichen Frischlingsnachwuchses erlegt werden! Kein Wort zu mehr Bachenabschüssen und kein Wort zu Kirrjagd als Reduktionselement, nur Hinweise auf Pirsch im Feld, effiziente Erntejagden und Bewegungsjagden - sehr sachkundig, die Thüringer Landwirtschaft! :)
 
Mitglied seit
20 Nov 2012
Beiträge
4.446
Gefällt mir
3.338
..... Kein Wort zu mehr Bachenabschüssen und kein Wort zu Kirrjagd als Reduktionselement, nur Hinweise auf Pirsch im Feld, effiziente Erntejagden und Bewegungsjagden - sehr sachkundig, die Thüringer Landwirtschaft! :)

Ja, genau. Wir sehen und hören persönliche Betrachtungsweisen!

Ich habe es Dir ja schon mehrfach vorgerechnet, weshalb die Mehrzahl der Strecke in Ansitzjagden an Kirrungen erlegt wird.
Du kannst es nicht widerlegen und bist dementsprechend, erwartungsgemäß, nicht darauf eingegangen.
Es gibt dazu übrigens eine neuerliche Studie... findest du im Internet

Letztendlich ist es aber auch egal. Was zählt, ist die Jahresstrecke. Wer Sauen im Feld hat und auf Reduktion Wert legt, der wird sie auch dort bejagen.
Sei es von Ansitzleiter, aus Kamzeln, aus mobilen Ansitzeinrichtungen oder eben auf der Feldpirsch.

Du kannst also aufhören, auf die Kirrungsjäger zu hassen
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.190
Gefällt mir
6.694
.....Du kannst also aufhören, auf die Kirrungsjäger zu hassen
Ich hasse keinen Jäger, auch keinen Kirrjäger - warum sollte ich auch?!
Ich bedauere sie manchmal, wenn ich an die Rennerei mit dem Maiseimer denke, die vielen verkorksten Nächte, das schmerzende Gesäß und Kreuz auf unbequemen Kanzeln, um dann doch wieder umsonst gehockt zu haben, wie so oft in den Versuchen davor. Was bekommt man so übers Jahr schon zusammen? - man macht die Wutze nur noch schlauer (deshalb die Fragen dieses Threads)! ;)

....weshalb die Mehrzahl der Strecke in Ansitzjagden an Kirrungen erlegt wird.
Du kannst es nicht widerlegen .....
Natürlich nicht, weil Kirrjagd mit Abstand die verbreitetste, weil beliebteste, Jagdart in privaten Revieren ist und weil mehr als 75% der Jagdfläche Deutschlands Privatjagden sind. In staatlichen Regiejagdrevieren schaut das freilich ganz anders aus.

.... Was zählt, ist die Jahresstrecke. Wer Sauen im Feld hat und auf Reduktion Wert legt, der wird sie auch dort bejagen.
Sei es von Ansitzleiter, aus Kamzeln, aus mobilen Ansitzeinrichtungen oder eben auf der Feldpirsch....
Die Feldreviere (die ich kenne), die vor einigen Jahren das Kirren aufgegeben haben und seitdem mit (Wärmebild-) Nachtsichttechnik aufgeklärte Sauen anpirschen, konnten ihre SW-Strecken allesamt deutlich erhöhen, überwiegend mehr als verdoppeln. Wer es kennt, weiß was ich meine.
 
Mitglied seit
20 Mai 2018
Beiträge
3.394
Gefällt mir
6.665
Die Feldreviere (die ich kenne), die vor einigen Jahren das Kirren aufgegeben haben und seitdem mit (Wärmebild-) Nachtsichttechnik aufgeklärte Sauen anpirschen, konnten ihre SW-Strecken allesamt deutlich erhöhen, überwiegend mehr als verdoppeln. Wer es kennt, weiß was ich meine.
Und was ist da jetzt wesentlich anders als wenn du durch Funkkamera aufgeklärte Sauen an der Kirrung anpirscht, ausser den Riesenvorteil das du den Weg dorthin gut kennst, die Stelle und die Windverhältnisse kennst und dir das Stückl Weg relativ leicht so herrichten kannst das du Geräuscharm und gedeckt hin kommst, im Prinzip ist das Feld ja nix anderes wie eine große Kirrung.
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.190
Gefällt mir
6.694
Und was ist da jetzt wesentlich anders als wenn du durch Funkkamera aufgeklärte Sauen an der Kirrung anpirscht,.....
Es ist ganz entscheidend anders:

- es kommt ohne Futter und sonstigen Lockmittel-Unfug aus (Eskalation/Missbrauch, etc)
- man jagt das Wild dort, wo es ist, nicht dort, wo man es gern hätte
- man lenkt den Jagddruck/Vergrämungseffekt weg von ruhigen Einständen hin zu den Schadflächen
- man kann so auch vorsichtige Sauen erlegen, die Kirrungen schon meiden
- u.v.m.
 
Mitglied seit
20 Mai 2018
Beiträge
3.394
Gefällt mir
6.665
Es ist ganz entscheidend anders:

- es kommt ohne Futter und sonstigen Lockmittel-Unfug aus (Eskalation/Missbrauch, etc)
das tut man wenn man die Maisreste von den Feldern sammelt und über einen längeren Zeitraum verteilt wieder ausbringt auch
- man jagt das Wild dort, wo es ist, nicht dort, wo man es gern hätte
Was ich aber als unnötigen Nachteil sehe
- man lenkt den Jagddruck/Vergrämungseffekt weg von ruhigen Einständen hin zu den Schadflächen
Glaubst du ernsthaft das wir in Einständen kirren?
- man kann so auch vorsichtige Sauen erlegen, die Kirrungen schon meiden
- u.v.m.
man kann dort auch Sauen erlegen die freie Flächen schon meiden........
 
Mitglied seit
16 Mrz 2011
Beiträge
1.498
Gefällt mir
595
Es ist ganz entscheidend anders:

- es kommt ohne Futter und sonstigen Lockmittel-Unfug aus (Eskalation/Missbrauch, etc)
@Stöberjaeger ich wollte dir nur mitteilen ab Minute 15.50 Uhr
sieht man einen Pfahl im Maisfeld, das ist kein Strommast 😁also alles beobachten. Übrigens habe ich im Video nix von Bewegungsjagd gehört.

Gruß Seppel
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.190
Gefällt mir
6.694
....Glaubst du ernsthaft das wir in Einständen kirren?.....
Ich weiß nicht, wo ihr kirrt, und es ist mir auch völlig wurscht, weil Kirrung überall kontraproduktiv ist. Im Feld braucht man sie nicht und im Wald ist sie schädlich, da dürfen sich die Sauen aufhalten, ohne Schaden zu machen.
Das Ziel ist neben Reduktion auch eine Lenkung raus aus dem Feld, rein in den Wald. Je konsequenter man (auf großer Fläche) so jagt, um so längere Zeit verbringen die Sauen im Wald, um so weniger Feldschäden machen sie.
 
Mitglied seit
23 Mrz 2018
Beiträge
770
Gefällt mir
832

Hab ich mir die ersten Minuten angeschaut, dann kam die Geschichte mit "ich muss die Hunde ums Auto rum rennen lassen damit sie Kondition aufbauen".
Aha, zusammen mit den Hunden 6km laufen ist zu anstrengend. Stattdessen macht man so en Quatsch vor laufender Kamera, ist abgelenkt durch das Gespräch und riskiert den Hund der mehrere Male dem Auto recht nahe kommt zu überfahren.
Mir unverständlich...….
 
Oben