Jagdgäste und andere Überraschungen

Anzeige
Mitglied seit
17 Mai 2011
Beiträge
886
Gefällt mir
725
Kategorie: Arschlochverhaten.

Begeher des Nachbarrevieres parkt mit seinem Auto auf der Wiese auf meiner Seite der Grenze, steigt aus und läuft mit der Waffe 100m durch mein Revier um auf seinen Sitz zu kommen, der GENAU neben der Grenze steht, was in rlp nicht verboten ist. (Der war im letzten Jahr gestellt worden, noch bevor sich der auswärtige Pächter vorgestellt hatte).
Bauer informiert, dass da jemand auf seiner Wiese steht und als ich hinkomme ist der schon da. Nachbarbegeher bekommt das mit, kommt vom Sitz zu seinem Auto.
meine Frage, ob er wüsste, dass er durchs Nachbarrevier laufe verneint er und zeigt mir seine Revierkarte, die aber einen so großen Maßstab hat, das ICH mich anders abgesichert hätte.
Hab ihn dann freundlich gebeten seinen Wagen wegzufahren und der Pächter solle mich doch bitte morgen früh anrufen.
2 Tage später ruft mich mein BüMei an, weil sich der Nachbarpächter bei seinem BüMei beschwert hatte (ohne mich anzurufen)...

Sachen gibts... :rolleyes:
 
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
9.514
Gefällt mir
16.180
Das Hineinversetzen in die Situation des Andern ist leider oft wenig ausgeprägt. Gilt für ständig überjagende Hunde und und und....Bis vor Verschärfung der ASP-Problematik galt in CZ ein Abstand von 200 m zur Reviergrenze für alle Ansitzeinrichtungen. Kanzeln durften keine Fenster zur Grenze hin haben. Nachdem es den Nachbarn auch trifft, gab es 99 % aller Probleme die wir haben dort nicht. Aber auch heute würde es dort niemand einfallen, einen Hochsitz neben die Grenze zu stellen.
 
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
9.514
Gefällt mir
16.180
Du kennst doch die Geschichte vom Nachbarn: Der heißt den anderen Nachbarn kurz und lang und wenn man ihn dann fragt: "Hast mit dem schon einmal geredet?" Kommt die Antwort: Nein, weil das nichts bring, das ist und bleibt einfach ein Depp"
 
Mitglied seit
21 Jan 2011
Beiträge
5.318
Gefällt mir
2.221
Du kennst doch die Geschichte vom Nachbarn: Der heißt den anderen Nachbarn kurz und lang und wenn man ihn dann fragt: "Hast mit dem schon einmal geredet?" Kommt die Antwort: Nein, weil das nichts bring, das ist und bleibt einfach ein Depp"
Ich hab privat tatsächlich so einen Nachbarn....
Da hat die ganze Familie nen Schuss.
 
Mitglied seit
27 Mai 2018
Beiträge
2.741
Gefällt mir
5.873
es kann der bravste nicht in Frieden leben
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt
 
Mitglied seit
8 Mai 2020
Beiträge
38
Gefällt mir
57
Drückjagd irgendwo in Deutschland...

Treffen am Sammelplatz, wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. Darunter auch den "Kirr- und Treibermeister" des Reviers. Ein super feiner Kerl, das möchte ich vorweg erwähnen. Selber keinen Jagdschein, da lt. eigener Aussage nicht "fähig" ein Stück Wild selbst zu erlegen.

Herzliche Begrüßung, Klönschnack.

Wir beide Raucher. Er fragt mich, ob ich mal ne Zigarette hätte, er hätte seine zuhause vergessen. Logo! Für dich immer! Nichts weiter bei gedacht.

Irgendwann den Stand bezogen, Treiber kommen fast als erstes bei mir vorbei. Der oben erwähnte Kirr- und Treibermeister marschiert auf mich zu. Ich dachte er wolle mich nach Anblick und /oder möglicher Beute fragen. Nein, er hätte gerne noch eine Zigarette. Alles klar, hier bitte. "Soll ich dir nicht einfach mehrere geben?" - "Nein! Die eine reicht bis zum Ende des Treibens."

Okay... nach ca. 1 Stunde höre ich ein Knacken und ein Keuchen. Konnte nicht erkennen, was denn da kommen könnte (leicht abfallender Hang auf der Gegenseite). Nach ca. 3 Minuten sehe ich, wie mein "Freund" den Hang "überwindet" (beim Keuchen hat es sich für ihn wohl eher wie der Mount Everest angefühlt).

Ich denke mir S*** was macht der denn hier. Auf meine Frage kam nur die Antwort: "Ja, was soll ich denn machen? Von den anderen Treibern raucht keiner, da musste ich zu dir kommen."

So einen ratlosen Blick hatte ich glaube ich noch nie im Gesicht. Ich sagte zu ihm, dass er jetzt hier bei mir stehen bleibt. "Ich will nicht, dass du am Ende auf der Strecke liegst".

"Meinst du? Na gut, ok."

Ende vom Lied: Kein Anblick, eine leere Schachtel Zigaretten und einen ordentlichen aber redlich verdienten Anschi** vom Jagdherren für meinen "Freund"
 
Mitglied seit
30 Dez 2004
Beiträge
17.875
Gefällt mir
854
im winter beim füttern fiel mir auf dass eine hochsitztür wieder einmal offen war, die tür wird durch einen einfachen riegel verschlossen welcher sehr leichtgängig ist und bei starkem wind immer wieder aufgeht. während der jagdzeit kein problem weil dort eh oft jemand sitzt, im winter halt lästig weil ich doch ein revier bejage in dem noch schnee liegt und ich immer wieder runterstapfen muss um die tür zu schliessen. ich also im winter runter, den jahrestrieb von einem fichtenast abgebrochen, verdrillt und damit den riegel mit dem anschlag verknotet. gestern hat sich doch dann wirklich der pächter aufgeregt dass ich das gemacht hab weil er "rumfummeln" musste damit er in den sitz kommt und er kein messer mithatte. ich konnte mir das lachen nicht verkneifen, wenn jemand einen millimeter starken, jetzt schon trockenen jahrestrieb nicht abbrechen kann dann ist er nicht einmal als schwach zu bezeichnen. na ich hab wieder gelernt, in zukunft bleibt die tür dann halt offen.
 
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
30.137
Gefällt mir
4.239
#986
Der Verschluss einer Kanzeltüre sollte schon so sein, dass sie nicht vom Wind aufgeblasen wird.
Man sie natürlich zunageln und eine Zange dazu verstecken.
Je nach Anschlag gibt es da eine Menge Alternativen.
Das hier wäre so eine: von innen oder außen leise und haltbar zu bedienen.
Und - man sperrt Notfallhelfer nicht aus
 

Anhänge

Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben