Jagdhorn Bläser

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Die 2. und 3. Stimme zu beherrschen ist doch auch ganz nett. Und hört mehrstimmig besser an...
 
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Ich findes es sehr sehr anstrengend für Anfänger, die ungewohnten Stimmen zu blasen, wenn sie die 1. Stimme vollgas um die Ohren geblasen bekommen.

Ich lasse die immer die 1. mitblasen, ggf. mit Pausen in den Stücken bei Auftritten.

2+3 blasen dann die geübten Bläser, evtl. schon mit erheblichen Vorkenntnissen von anderen Instrumenten.

Das geht eigentlich ganz gut.
 
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@Ohrenhund volle Zustimmung mit der kleinen Ergänzung, dass ich einen "Stimmführer" mit in die 1. Stimme setzen würde zur Unterstützung.
Das G2 sollte aber bei richtiger Atmung und stimmigem Ansatz relativ schnell als sicherer Ton da sein.
 
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Was es nicht alles gibt.

Wir spielen immer mit Könnern auf den Aussenflügeln.

Einer gibt dem Team von links vor, der andere puffert die Qualität zum Publikum.

Blickkontakt haben immer alle wegen abwinken, augenrollen, abbruchzeichen, etc. :ROFLMAO: .
 
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Entscheidend ist ja nur, dass man in jedem Register ein Zugpferd hat das quasi die Anweisungen des Dirigenten umsetzt. Besonders wichtig in der Dynamik und den Tempi. Die nicht so starken Bläser spielen meistens eh verhaltener und passen sich dem stärksten Mitbläser an und übertönen diesen in den seltensten Fällen. Gut wird es wenn man dann noch jemanden hat der auch die Akzente umsetzen kann und Gänsehaut entsteht z. B. wenn man Leute dabei hat die ein sauberes fp mit anschließendem crescendo spielen können. Zugegeben, das kommt in den traditionellen Signalen nicht vor, bei der konzertanten Musik macht aber genau so etwas den Unterschied. 📯🎵
 
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Die nicht so starken Bläser spielen meistens eh verhaltener und passen sich dem stärksten Mitbläser an und übertönen diesen in den seltensten Fällen.
Wirklich?
Ich würde sagen das ist so 50:50. Die Einen blasen wenn es kritisch wird gar nicht mehr mit und die Anderen laufen vor lauter Druck schon rot an :ROFLMAO:
 

steve

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Ohne Möglichkeit in Gruppen zu üben ist es schwierig junge Bläser zu gewinnen. Einerseits ermöglichen einem die Gruppen anfangs mitzuschwimmen, regelmäßig und unter Aufsicht zu üben und erzeugen zudem auch einen gewissen Gruppenzwang das Horn mal daheim in die Hand zu nehmen.

Der eigentliche Vorteil der Gruppen liegt aber meines Erachtens woanders. Früher hieß es, wenn Du Jagdgelegenheit haben willst brauchst Du einen guten Hund oder musst Horn blasen. Ersteres bedeutet einen riesigen Aufwand, Hornblasen hingegen ist recht einfach. Ich hatte mich als Student nach ein paar Jahren Bläserdarsein zu einer Gruppe (Parforce und Fürst Pless) anwerben lassen. Das Durchschnittsalter der Gruppe damals über 60. Der jüngste war ein Forstdirektor um die 40. Bei den älteren eine irre Pächterdichte. Ich war auf einmal nur noch auf Jagd. Das war wirklich enorm.
 
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