Jagdhund und Jagdhundewesen! Wissen für Jungjäger - Fakten, Hinweise, Anekdoten

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#1
So. Freunde, der heiteren Kunst. Hier können wir uns tummeln. Wenn es hinreichenden Umfang hat, lektoriere ich das und dann suchen wir uns eine Oberste Jagdbehörde, die uns das Geld zum Druck gibt.
 
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#3
Hast Du vor

ein Hundebuch 12.0 zu schreiben und sammelst dazu Tipps?

Mbogo
 
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#5
ich hab zwar keine Hunde mehr, und hab noch nie einen Jagdhund geführt bin aber deutschlands bester Hundeflüsterer:devilish: :evil::devilish: :evil::devilish: :evil:
 
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#6
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Hast Du vor

ein Hundebuch 12.0 zu schreiben und sammelst dazu Tipps?

Mbogo
Nein, definitiv nicht. Der erste Schritt ist hier und jetzt, vermittelnswerte Punkte zu sammeln, dann im zweiten Schritt zu ordnen und dann im dritten Schritt eine Broschüre (PDF/Druck) zu erstellen, die der mit Aufmerksamkeitsdefiziten reichlich ausgestatteten Generation über die ersten Hürden helfen kann.

Warum? Ich habe nur in den vergangen Jahren mehrere junge Menschen und ein paar ältere Kollegen durch die Jagdprüfungen begleiten dürfen. Darunter meine Kinder und einen Neffen. Das in Sachen Hund vermittelte Wissen ist vollkommen praxisuntauglich. So untauglich, dass man bei Heintges dafür kein Geld bezahlen sollte, wenn man das entsprechende Heft kauft. Hinterher kommt es zu genau den Dingen, die keiner braucht. Es werden Entscheidungen getroffen, Hunde angeschafft, die jagdlich nicht einzusetzen sind, weil die Leute einfach nicht zuhören, das Wissen über die Verbandslandschaft, die Ausbildungsansätze und vieles mehr fehlt und hinterher Köter durch den Wald jagen, wo es mir lieber wäre, die spazierengehenden Stadttussis würden ihre Fußhupen im Revier einsetzen.

Bolli hat schon die erste Anekdote geliefert. Weiter so.
 
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#7
Und was die meisten Jagdhundeausbildungsbücher angeht, so mein Eindruck, fehlen die wesentlichen Schlüsselinformationen, da die Autoren zwar brillante Führer und Abrichter sein mögen. Aber zu allererst sind deren Bücher von keinen Grundkenntnissen in Didaktik geprägt. Die meisten Leser verstehen gar nicht, was sie da lesen. Aber, egal. Ich will ja kein Buch schreiben, sondern nur den Heideterrierfaden entlasten und was zweckmäßiges daraus machen.
 
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#12
Die wichtigste Erkenntnis, am besten vor Anschaffung eines Hundes, wäre, daß man als Hundeführer seltenst geboren wird, sondern daß das etwas ist, was man lernen muß.

Das fällt dem einen leichter, dem andern schwerer. Ich mache regelmäßig die Erfahrung, wem nicht zu raten ist, ist nicht zu helfen. Das liegt an verschiedenen Dingen, primär an der Bereitschaft, sich auf ungewohnte Verhaltensweisen einzulassen, auszuprobieren, was passiert, wenn man sich anders verhält. Ist das gegeben, steht man vor der Herausforderung, jemanden zu finden, der einem das erforderliche Verhalten so vermitteln kann, daß man es versteht und umsetzen kann. Und zuletzt stellt sich die Frage, inwieweit man in der Lage ist, sich tatsächlich umzugewöhnen, daß das erforderliche Verhalten auch zur rechten Zeit abrufbar ist.

Die Grundfrage wäre also nicht, "welcher Hund?", sondern "wie werde ich Hundeführer?". Die elementaren Dinge sind nämlich bei allen Rassen gleich. Manche vertragen lediglich mehr Fehler in der Führung, ohne daß es zu ernsthaften Zwischenfällen kommt. Und wer ernsthaft den Hund führen will, wird automatisch zu der Erkenntnis kommen, daß es eine Rasse sein muß, die sich für die jagdlichen Erfordernisse des Reviers eignet. Oder eben für etwas anderes, das man gerne zusammen mit dem Hund machen möchte. Damit sind nämlich Hunde, die nur als Statussymbol oder Dekoration dienen sollen, ebenso automatisch außen vor.
 
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#13
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Nein, definitiv nicht. Der erste Schritt ist hier und jetzt, vermittelnswerte Punkte zu sammeln, dann im zweiten Schritt zu ordnen und dann im dritten Schritt eine Broschüre (PDF/Druck) zu erstellen, die der mit Aufmerksamkeitsdefiziten reichlich ausgestatteten Generation über die ersten Hürden helfen kann.

Warum? Ich habe nur in den vergangen Jahren mehrere junge Menschen und ein paar ältere Kollegen durch die Jagdprüfungen begleiten dürfen. Darunter meine Kinder und einen Neffen. Das in Sachen Hund vermittelte Wissen ist vollkommen praxisuntauglich. So untauglich, dass man bei Heintges dafür kein Geld bezahlen sollte, wenn man das entsprechende Heft kauft. Hinterher kommt es zu genau den Dingen, die keiner braucht. Es werden Entscheidungen getroffen, Hunde angeschafft, die jagdlich nicht einzusetzen sind, weil die Leute einfach nicht zuhören, das Wissen über die Verbandslandschaft, die Ausbildungsansätze und vieles mehr fehlt und hinterher Köter durch den Wald jagen, wo es mir lieber wäre, die spazierengehenden Stadttussis würden ihre Fußhupen im Revier einsetzen.

Bolli hat schon die erste Anekdote geliefert. Weiter so.
Dein Wunsch ehrt Dein Vorhaben!

Mach doch einfach mal Vorgaben, Neudeutsch Terms of Reference, zu denen man sich dann äußern kann:

- Hundeauswahl
- Revieranforderungen an den Hund
- Jagdmethoden und geeignete Hunderassen
- Haltungsmöglichkeiten f.d. Hund
- Familie
- Haus, Garten, Mietwohnung, Stadt, Land
- Ausbildungsmöglichkeiten und Erfahrung
- Kursangebote jagdlicher Ausbildungen im Umkreis
- Jagdmöglichkeiten (Revier, Jagdfreunde, Erreichbarkeit)
- Persönliche Voraussetzungen
- Zeit f.d. Ausbildung
- Fitness, Gesundheit
- Geduld, Konsequenz, Umsetzungsvermögen, Erfahrungen

usw...

Gruß,

Mbogo
 
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