Jagdhund und Jagdhundewesen! Wissen für Jungjäger - Fakten, Hinweise, Anekdoten

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Ich kenne jetzt nur einen befreundeten Jäger, dessen Frau (Jungjägerin) einen BGS ohne Papiere für Nachsuchen und zum Durchgehen führt. Der Hund ist, vorsichtig ausgedrückt, etwas scheu, um nicht zu sagen, ängstlich. Die Vertreter mit Papieren ruhen im Gegensatz dazu eher in sich selbst.
 
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Ich kenne jetzt nur einen befreundeten Jäger, dessen Frau (Jungjägerin) einen BGS ohne Papiere für Nachsuchen und zum Durchgehen führt. Der Hund ist, vorsichtig ausgedrückt, etwas scheu, um nicht zu sagen, ängstlich. Die Vertreter mit Papieren ruhen im Gegensatz dazu eher in sich selbst.
Ich setz einen papierlosen mit dem Gemüt eines Labbis und einwandfreier Passion dagegen. Die statistische Aussagekraft dieser Stichproben ist gleich null.
 
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Das sind natürlich in der Tat Mängel. Allerdings kannst du speziell diese auch unabhängig der Vererbbarkeit verursachen - sag ich jetzt ohne den konkreten Fall zu kennen.
Ich geb dir aber völlig recht: Beide gehen gar nicht.
 
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Die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Schwarzzuchten besteht doch in der Frage, was am Anfang der Schwarzzucht da zusammengepanscht wurde. Vater schußempfindlich und weich, Mutter unsicher und wenig Spurwille und dann 4 Würfe a 6 Welpen und dann die ganze Weiterverpaarung...

Oder der hier: „...hoppla, da hat ja der untauglich Sohn die Mutter gedeckt. Haben alle beide Papiere, kannste kaufen, glaub mir...“ und dann haste solche Inzestkrüppel und dann wollen die Kinder mal einen Wurf Welpen haben, denn die sind ja so süß...Also ab zum nächsten Inzestkrüppel mit Allergien und Gendefekten....

Jungs, machen wir doch hier einfach mal Schluss und formulieren was für die Jungjäger.

Warum kauft man einen Hund aus einer Nachzucht von form- und leistungsgeprüften Eltern?

Man sollte ihn bevorzugen, weil.... (und hier bitte die Antworten vervollständigen. Die Älteren von uns dürfen noch in ganzen Sätzen antworten, alle anderen kopieren den Halbsatz und füllen die Lücke aus...Verzeiht! Konnte nicht anders.)
 
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Am Anfang stehen da sehr oft Hunde, die nicht aus jagdlichen Gründen aus der Zucht fallen, sondern weil ein cm zuviel oder zuwenig gemessen wurde. Oft auch mit Fleiß. :rolleyes: Manche Vereine machen sich ihre Dissidenten schon selber....

Und sehr oft sind das auch zuchttaugliche gute Hunde. Warum ist es wohl bei vielen Vereinen üblich, Leute rauszuschmeissen, die mit ihren Hunden fremdgehen? Sicher nicht, weil das nicht vorkommt.
 
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Ich kenne jetzt nur einen befreundeten Jäger, dessen Frau (Jungjägerin) einen BGS ohne Papiere für Nachsuchen und zum Durchgehen führt. Der Hund ist, vorsichtig ausgedrückt, etwas scheu, um nicht zu sagen, ängstlich. Die Vertreter mit Papieren ruhen im Gegensatz dazu eher in sich selbst.
So ein Exemplar o.P. kenne ich auch. Der Hund macht allerdings eine halbwegs brauchbare Arbeit. Da wurde dann auch schon der Gedanke formuliert, man könne ja damit züchten :cautious:


grosso
 
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Nun, das Argument der Statistik hast Du doch schon korrekterweise in die Diskussion eingeführt und auch hier spricht es gegen meine wie gegen Deine Aussage, denn es ist immer ein sowohl als auch. Ich habe persönlich Erfahrung mit Schwarzzüchtern und deren Klientel und es sind eben nicht die jagdlich tauglichen Hunde, die da vermehrt werden.
 
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Ich habe lediglich klargestellt, daß es eben nicht ausschließlich untaugliche Hunde sind. Wie auch die Motive, außerhalb eines Vereins zu züchten, sehr verschieden sind. Von Gebrauchskreuzungen der Anwender selbst mit der ausschließlichen Blickrichtung auf den Verwendungszweck, über den zufälligen "mein Hund soll auch mal Kinder haben", bis hin zum strikt gewinnorientierten Moderassenvermehrer. Pauschale Verurteilung nicht angebracht. Aber das haben wir andernorts schon ad nauseam diskutiert.
 
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Für Jungjäger und Hundeneulinge:

Jeder.... aber wirklich jeder Hund ist Familientauglich !!!!
Es gibt keine Rasse im JGHV die nicht als Familienfreundlich zählt.

Wenn man einen Welpen nicht doof und dumm macht und im Gehorsam richtig durcharbeitet ist jeder Hund Familien- und Alltagstauglich.

Egal ob Kangel, Bullterrier, Weimaraner oder DK,DD.
Es kommt immer auf den Hundeführer und die Haltung des Hundes an.

Es gibt sicher leichtführige Rassen, und ich würde Weimaraner und Kangal nicht einem Erstlingsführer mit kleinen Kindern empfehlen, aber mittlerweile steht Familientauglichkeit ja über dem jagdlichen Einsatz.

Ein Vorsteher im 100 ha Waldrevier, im Gehorsam nicht durchgearbeitet ist dazu verdammt sein Leben an der Leine zu verbringen.
Eine Bracke im Feldrevier mit 3 Todsuchen im Jahr ohne DJ möglichkeit ebenso.

Die Rasse muss zum Revier, Jagdmöglichkeit und Familie passen.
Dann gibts auch keine Probleme.

Und auf jeden Fall mit Papieren. Dann findet man leichter Hilfe vom Rassenverband und hat die möglichkeit an Übungstagen teilzunehmen.

Gruß Weichei
 
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Am Anfang stehen da sehr oft Hunde, die nicht aus jagdlichen Gründen aus der Zucht fallen, sondern weil ein cm zuviel oder zuwenig gemessen wurde. Oft auch mit Fleiß. :rolleyes: Manche Vereine machen sich ihre Dissidenten schon selber....
Das "oft" wage ich mal zu bewzweifeln. Gibt es sicherlich, dann bleibt aber noch die Frage, weshalb nun genau mit diesem Hund trotz fehlendem Rassestandard trotzdem gezüchtet werden soll? Sind es die exorbitanten Leistungen, welche eine Zucht "unumgänglich" machen, zur Rettung der Leistungsfähigkeit deutscher Jagdhunde? Oder sind es vielmehr Eitelkeiten und Gewinnabsichten des Führers?

Und sehr oft sind das auch zuchttaugliche gute Hunde. Warum ist es wohl bei vielen Vereinen üblich, Leute rauszuschmeissen, die mit ihren Hunden fremdgehen? Sicher nicht, weil das nicht vorkommt.
Diese Frage meinst Du doch nicht ernst, oder? Wenn ich mich in der Firma nicht an die Regeln halte und eine Kündigung bekomme, rechtfertigt das doch nicht die Schwarzarbeit. Auch wenn ich unversteuert vielleicht gute Arbeit mache und meine Kunden zufrieden sind.
Aus meiner Sicht verwechselst Du Ursache und Wirkung!

wipi
 
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Das hast Du falsch verstanden. Es gibt halt einfach doch ne Menge Menschen, die das mit der Rassezucht nicht so eng sehen. Dem versuchen die Vereine mit der Drohung des Rauswurfs entgegen zu treten. Manchen ist das egal. Ich werte nicht. Ich sag nur, wie's ist.
 
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