Jagdliche Prüfungen = Sport?

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#76
@ Anthas: ich glaube nicht unbedingt, dass Dein Hund in den richtigen Händen bei Dir gelandet ist! Irgendwie bezweifele ich, dass Du die richtige Einstellung zur Sache hast!
Die HP ist sicherlich für Zuchthunde sehr relevant, aber auch für den Hund, der nicht zur Zucht eingesetzt wird, von Bedeutung! Es ist sicherlich kein Prüfungssport, auf einer HP zu führen!
Du schreibst weiter oben, dass sicherlich nicht alle Mitglieder im VH der Meinung seien, die der Vorsitzende bezüglich der HP vertritt! Das mag sein, aber die Leite, die wirklich viele Nachsuchen machen, stellen ihre Hunde fast ausnahmslos auf HP vor und das ist auch richtig!
Natürlich ist es bei der „HP bei Gelegenheit „nicht immer einfach, kurzfristig Richter zu aktivieren! Aber wenn ich vorhabe, „HP bei Gelegenheit“ zu führen, dann setze ich mich im Vorfeld mit einigen Richtern in Verbindung und „warne“ vor! Das funktioniert dann auch, es geht natürlich meist nicht, wenn ich erst zwei Stunden vor Nachsuchenbeginn herumtelefoniere! Ich habe damit auf jeden Fall gute Erfahrung gemacht - sowohl alsFührer wie auch als Richter!

Ich respektiere Deine Meinung und habe Respekt vor Deinem Richteramt, allerdings finde ich es unerhört, über mich eine solche Wertung zu treffen. Eure Engstirnigkeit und Euer Tunnelblick wird das historisch gewachsene Hundewesen noch einmal ins Grab bringen. Was heisst denn bitteschön schon "wirklich viele Nachsuchen"? Und wieviel Prozent der Mitglieder führen tatsächlich "wirklich viele (erschwerte) Nachsuchen durch, wo der "normale" JGH am Ende ist? Nach alldem, was ich in den letzten zwei, drei Jahren vor Anschaffung des Hundes erfragt und recherchiert habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass sich da einige Herrschaften ganz gewaltig selber in die Taschen lügen, nur um einen Elitestatus zu pflegen den es historisch in der Mehrheit wahrscheinlich nie gegeben hat. Es gibt Gegenden, wo schon zwanzig (erschwerte) Nachsuchen "wirklich viel" sind und wieder andere Flecke, wo sich ein ambitioniertes SH-Gespann bei 80 oder 100 erst warm gelaufen hat. Entschuldige bitte, aber dieses dumme Geschwätz von Euch Tunnelblick- Funktionären weitab von der Welt, wie sie tatsächlich ist kann ich nicht mehr hören. Sich zum Richter aufzuspielen, wo so ein Hunderl in guten Händen ist und wo nicht oder wer es ernst meint und wer nicht. Wenn ich nicht andere tolle Leute kennen gelernt hätte, die da entspannter sind und denen es wertfrei um die Sache geht, dann hätte ich wahrscheinlich keinen Hund mit Papieren gekauft, schon allein aus Protest nicht und um "dagegen" zu sein.
 
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#77
In erster Linie soll mein Hund seinen Job machen, dann toleriere ich gerne, wenn er mal einen anderen Rüden nicht gerade freundlich begrüßt und ich bei kleinen Kindern aufpassen muss, dass er sie nicht zu stürmisch begrüßt!
Siehst Du, das sehe ich diametral anders. In erster Linie soll der Hund ein Familienmitglied und sozialverträglich sein. Dann kann ich mich völlig entspannt der fachlichen Ausbildung widmen. Futterschleppen, Fährtentreten ohne Schweiss, etc. etc. Dann kommt die VP. Wenn die geschafft ist, das Saugatter und die Nachsuche so viel wie Nachfrage da ist. Nichts spricht sich in der näheren Umgebung so schnell rum, wie ein Gespann mit viel Zeit, das auch noch findet. Das sind bei mir drei oder vier Kreisgruppen, jede Menge Forstreviere, der ÖJV und ein paar Eigenjagden bzw. Eigenbewirtschaftungen. Und wenn wir nicht so gut werden, habe ich immer noch einen sozialverträglichen Hund, der mir ans Herz gewachsen ist und den ich aufgrund einer hoffentlich gelungenen Erziehung überall hin mitnehmen kann. Ich habe schon einmal geschrieben, dass mir Leute, die in ihren Hund blos ein Arbeitsgerät sehen, zutiefst zuwider sind und absolut kein Vorbild.
 
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#79
Oh mei. Reden wir in nem Jahr nochmal, oder zwei. Falls Du dann noch unter diesem Nick firmierst. ;)
Was sollte dann anders sein? Ich hab hier keine Sprüche geklopft. Alles was ich per Saldo gesagt habe, ist dass alles sein kann, aber die HP nicht sein muss. Dazu stehe ich auch in zehn Jahren noch. ;)
 
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#81
Ich glaube eher, Du weißt noch gar nicht, was Nachsuchen bedeutet, dass lernt man erst mit der Erfahrung - die Dir noch fehlt!

Du meinst also, wenn ich erst einmal Nachsuchen mit meinem BGS gemacht habe, ändere ich meine Meinung darüber ob ich die HP mache, wenn die Formrichter meinen Rüden für zuchtuntauglich befinden?
 
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#83
Du meinst also, dass Dein gesamtes jährliches Umfeld nur darauf wartet, dass endlich ein Nachsuchen - Greenhorn aufsteht und die vorher nicht durchgeführten Nachsuchen macht?

Du schreibst von Funktionären - ist man als Richter gleich auch Funktionär? Und wenn, dann mache ich mit Sicherheit trotz meines Alter immer noch mehr Nachsuchen als Du Dir es je zu erträumen wagst!

Übrigens leben meine Hunde auch im Haus und sind Familienangehörige!
Du schreibst etwas geringschätzig von nur 20 erschwerten Nachsuchen - schaff das erstmal!
 
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#84
Glaubst Du, ich würde hier mit ein paar irren Dogmatikern Grundsatzdebatten führen, wenn ich noch nicht mal die VP gem. PO machen dürfte. Abgesehen davon stehe ich hinter der geordneten ISHV-Zucht aber ich bin Pragmatiker und kein irrer Dogmatiker mit Tunnelblick. Wenn es um Jagd geht, ist das wichtig und bei Jagdhunden der Unterschied erst recht. Da bilden die Schweißhunde prinzipiell keine Ausnahme.
Also ist dein Hund ein ISHV-Import, dann ist doch alles gut. Deine Postings lesen sich so, als ob man dir dort mal auf die Füße getreten hat, daher die Rückfrage.
 
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#86
Jungs, entspannt Euch. Wir vertrödeln hier unsere Zeit mit zwei Irrlichtern.

The "blind leading the naked" ....

Der eine hat endlich seinen Familien BGS "mit Papieren" und ist ganz offensichtlich nicht im KBGS sondern hat sich den Wuffi sonstwo besorgt (ISHV Ausland als Schwarzimport o.ä.) und trainiert ihn jetzt mit Wurstschleppen auf seine VP beim Schweißhundeverein oder klagt sich doch noch irgendwie beim KBGS ein.

Damit die Sache nicht schief geht, sind die Selbstansprüche schon betont runter geschraubt, Scheitern inbegriffen.
Das Hunderl schaut halt nach was aus und ein bisserl was vom Glanz der anderen fällt dann in jagdlicher Runde auch auf Anthas ab, man kann etwas fachSIMPELN über die ignoranten Zuchtvereine und die ganzen aufgeblasenen Regeln und falsch verstandenen Prüfungen und alle werden ahnungslos zuhören und bedeutungsschwer mit dem Kopf nicken....

Aber der Welpe scheint ein lieber Kerl zu sein und man beschäftigt sich mit ihm, es gibt Würste und da Anthas nun mal ein echter Waidmann ist, ists für den engen Vorgarten halt kein schicker Husky mit blauen Augen oder Australian Shepherd geworden so wie bei den Nachbarn, sondern ein zünftiger BGS - mit Papieren woher auch immer- und des passt scho.

Und Regloh mit seinen rausgefurzten Kurzkommentaren ? Hier will einfach jemand mal etwas mitspielen im großen und spannenden Sandkasten der Jagdhundefreunde. Leider ists nur substanzlose Rumlaberei und dummerhaftige Provokation damit man sich endlich mal mit ihm beschäftigt.
Pseudointellektueller Flatus... Spülfunktion betätigen und Fenster auf.



Nächstes Thema bitte :giggle:
 
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#87
Also ist dein Hund ein ISHV-Import, dann ist doch alles gut. Deine Postings lesen sich so, als ob man dir dort mal auf die Füße getreten hat, daher die Rückfrage.
Natürlich ist alles gut. Es ist sogar alles bestens, weil heute alles und jeder ersetzbar ist. Offen gesagt ärgert mich hier nur die Engstirnigkeit von ein paar Dogmatikern zulasten der Sache und die bodenlose Frechheit, Leuten mit anderen Meinungen schlechte Dinge zu unterstellen.
 
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#88
Jungs, entspannt Euch. Wir vertrödeln hier unsere Zeit mit zwei Irrlichtern.

The "blind leading the naked" ....

Der eine hat endlich seinen Familien BGS "mit Papieren" und ist ganz offensichtlich nicht im KBGS sondern hat sich den Wuffi sonstwo besorgt (ISHV Ausland als Schwarzimport o.ä.) und trainiert ihn jetzt mit Wurstschleppen auf seine VP beim Schweißhundeverein oder klagt sich doch noch irgendwie beim KBGS ein.

Damit die Sache nicht schief geht, sind die Selbstansprüche schon betont runter geschraubt, Scheitern inbegriffen.
Das Hunderl schaut halt nach was aus und ein bisserl was vom Glanz der anderen fällt dann in jagdlicher Runde auch auf Anthas ab, man kann etwas fachSIMPELN über die ignoranten Zuchtvereine und die ganzen aufgeblasenen Regeln und falsch verstandenen Prüfungen und alle werden ahnungslos zuhören und bedeutungsschwer mit dem Kopf nicken....

Aber der Welpe scheint ein lieber Kerl zu sein und man beschäftigt sich mit ihm, es gibt Würste und da Anthas nun mal ein echter Waidmann ist, ists für den engen Vorgarten halt kein schicker Husky mit blauen Augen oder Australian Shepherd geworden so wie bei den Nachbarn, sondern ein zünftiger BGS - mit Papieren woher auch immer- und des passt scho.

Und Regloh mit seinen rausgefurzten Kurzkommentaren ? Hier will einfach jemand mal etwas mitspielen im großen und spannenden Sandkasten der Jagdhundefreunde. Leider ists nur substanzlose Rumlaberei und dummerhaftige Provokation damit man sich endlich mal mit ihm beschäftigt.
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Das einzige irre Licht das hier flackert, bist Du. Dummes Dahergerede am Fließband. Solltest Du im KBGS sein, ist Dein Auftreten die beste Werbung für die Konkurrenz. :D
 
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Du meinst also, dass Dein gesamtes jährliches Umfeld nur darauf wartet, dass endlich ein Nachsuchen - Greenhorn aufsteht und die vorher nicht durchgeführten Nachsuchen macht?

Du schreibst von Funktionären - ist man als Richter gleich auch Funktionär? Und wenn, dann mache ich mit Sicherheit trotz meines Alter immer noch mehr Nachsuchen als Du Dir es je zu erträumen wagst!

Übrigens leben meine Hunde auch im Haus und sind Familienangehörige!
Du schreibst etwas geringschätzig von nur 20 erschwerten Nachsuchen - schaff das erstmal!

Ich meine nichts von dem, was Du über mich schreibst. Ich schreibe nicht geringschätzig, sondern habe nur angemerkt wie die Realität außerhalb bescheuerter Funktionärsideologien tatsächlich ist, wenn man mit ehrlichen Menschen redet. Ein Richter, der kein Amt hat ist natürlich nicht Funktionär.
Du kannst ja eine andere Meinung haben, aber dass Du mich partout falsch verstehen willst, bringt Dich natürlich in die Ecke der Ideologen aus meiner Empfindung heraus. Mein Anspruch ist es nicht, ein ganz großer Nachsuchenführer zu werden. Ich habe mich für den BGS entschieden, weil mich sonst nichts anderes an jagdlicher Hundearbeit interessiert. Er soll ein sozialverträgliches Wesen werden und die Ausbildung machen. Anschließend biete ich eine Dienstleistung an, die dem Revierinhaber im Prinzip nix kostet. Wenn ich drei Landkreisen nicht mindestens zehn Einsätze p.a. zusammen kommen zuzügl. ein paar Drückjagden, würde mich das schon sehr wundern. Seit ich mein Hunderl habe, bin ich von einigen Jägern angesprochen worden, die prinzipiell Interesse hätten oder selbst keinen Hund führen. Jetzt soll erst mal ein sozialverträglicher Jagdhund aus ihm werden. Der Rest wird sich mit der Zeit finden. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Du vergisst woher der BGS eigentlich kommt. Diese Rasse wurde früher von Förstern und Berufsjägern im Gebirge abgeführt bzw. fürs Gebirge gezüchtet. Da gab es die extrem vielen Nachsuchen normalerweise nicht. Die hohe Zahl an Nachsuchen über die man jetzt ein Gespann definiert, ist eine Erscheinung der Neuzeit aufgrund der veränderten Jagdpraktiken und der rasant steigenden SW-Bestände. Das heißt aber nicht, dass der BGS mit zehn, zwanzig oder dreißig Nachsuchen unterfordert ist. Einen solchen Quatsch lasse ich mir von dem ein oder anderen postmodernen Funktionärskasper gar nicht erst einreden. Solche Behauptungen oder Ideologien entbehren jeglicher fundierten wissenschaftlichen bzw. empirischen Grundlage. Wenn natürlich jemand blos mal drei Nachsuchen macht und ansonsten mit dem Hund aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit nix tut (Fährten treten, sonstige Nasenarbeit), dann verkümmern vielleicht die Eigenschaften und dann ists schade um den Hund.

Hat das Gespann bei den Leuten Erfolg, reden die drüber. Aus zwei Nachsuchen werden vier, dann sechs oder acht usw. usf. Man braucht einen gewissen Start für die Ausbildung und denn hat oder bekommt man normalerweise schon, wenn man nicht als Eigenbrötler lebt. Ein neuer HF ist im Prinzip wie ein Jungjäger. Er muss halt fragen, wenn er in mehreren Revieren suchen will. Da wird es Affen und prinzipielle Neinsager geben und etwas höher Entwickelte, die dem Wunsch aufgeschlossen gegenüber stehen.

Ansonsten ist es nicht mein Ziel, in der Saison jeden zweiten Tag aus dem Bett geklingelt zu werden. Ich möchte frühmorgens auch noch selber jagen gehen, anstatt nur noch anderer Leute Schlumpschüsse nachzusuchen. Es reicht mir, wenn ich eines Tages einen gewissen Stamm beieinander habe, den ich gerne und zuverlässig betreuen kann. Und wie Du schon richtig angemerkt hast, wird ein Greenhorn die Nachsuchenwelt ohnehin nicht retten.

Was sollen also solche Debatten? Das sind typisch dämliche Funktionärsblasen nach dem Prinzip, wenn du mir nicht mindestens 99 Nachsuchen mit Siegel und Unterschrift im Voraus nachweisen kannst, bekommst du von mir keinen Hund. Das sind Affen, verstehst Du AFFEN!!! Auf der anderen Seite fehlts an allen Ecken und Enden an Nachwuchs. Unter Euch Richtern herrscht Mangel, ein großer Teil ist zwischen 60 und Verwesung, aber die Affen (natürlich nicht überall Affen, aber doch in scheinbar durchsetzungsfähiger Stärke) leisten sich eine Arroganz gegenüber interessierten Leuten, die ist wirklich sensationell. Aber gut, mir geht das alles jetzt am A.. vorbei. Ich habe meine Heimat gefunden und bin mehr als zufrieden.

Das abschließend nochmal ausführlicher, weil Du Richter bist und ich deshalb die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe dass Du zumindest halbwegs verstehst,
was ich will und was nicht.
 
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