Jagdlicher 98er und Umbau auf deutschen Stecher?

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#61
Wer zu allem was er mit und an seinen Waffen macht, hinschauen muss, verliert das Wild aus den Augen, wer vorsichtig und "bedächtig" ist, ist aber noch lange nicht vorsichtig, vor allem bei häufigem Wechsel von Waffen mit anderer Handhabung. Wer behauptet, mit jeder seiner (vielen?) Waffen gleich gut zurecht kommt, ist (vielleicht etwas) neben der Realität.
Manchmal frag ich mich wie der heutige Mensch noch mit komplexen Maschinen arbeiten kann?
 
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#62
Manchmal frag ich mich wie der heutige Mensch noch mit komplexen Maschinen arbeiten kann?
Nau und??? kann er das???
Es wird ja alles einfacher, damit er es bewältigt.
Schau dir die Autos an, der Scheibenwischer beginnt bei Regen automatisch, wischt hinten beim Rückwärtsfahren, Klimaautomatik, Getriebeautomatik, Selbstabblendung, Enteisung, Türverriegelung. ABS, ASR.
Wer kann noch gleichzeitig, blinken, schalten, lenken, bremsen ????? sich bedanken ??
gleichzeitig fährt das Auto auch noch.
Über 3000 Tote im Straßenverkehr?? Viel oder nicht viel.
Wie viele Leicht- und Schwerverletzte??

Wenn man Jägern am Stand zuschaut, geht das in Richtung Raketen-Wissenschaft
und mit einem Drilling gleich gar.
Aber man muss ja auf alles schießen können, was Jagdzeit hat.
 
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#63
Nau und??? kann er das???
Es wird ja alles einfacher, damit er es bewältigt.
Schau dir die Autos an, der Scheibenwischer beginnt bei Regen automatisch, wischt hinten beim Rückwärtsfahren, Klimaautomatik, Getriebeautomatik, Selbstabblendung, Enteisung, Türverriegelung. ABS, ASR.
.
Ja darum verblödet die Menschheit immer mehr!
 
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#65
Sir Henry hat gesagt.:
Was du für pfiffig hältst spielt überhaupt keine Rolle,
Meine Meinung ist da nicht mehr wert, als Deine - aber auch nicht weniger!

Sir Henry hat gesagt.:
Nett dass du mich bestätigst, ...
Dann hast Du das falsch verstanden!

Sir Henry hat gesagt.:
..., denn wie viele Kepplingers gibt es denn.
Auch einem Keppllinger fällt nicht immer was neues ein.
Ein paar "Kepplingers" gibt es in der Waffenbranche schon.
Genies im Stile eines Leonardo Da Vinci (der wie viele von seinen skizzierten Erfindungen umsetzen konnte?) oder eines Thomas Alva Edison (der ja wohl sehr viele seiner Erfindungen wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt hat - auch wenn man diskutieren kann, wie groß der Anteil seines "Entwicklungsstabes", den er später hatte, daran war) sind nun mal selten.
In jeder Branche.

Sir Henry hat gesagt.:
Auch so simple Dinge wie zerlegbare Ansitzeinrichtungen werden nicht erfunden. Jeder baut das gleiche und unterscheidet sich allenfalls im Preis, aber nicht in der Technik.
Der Begriff "Erfindung" wäre dafür zu hoch gegriffen, aber dass da alle dasselbe bauen würden sehe ich etwas anders. Da gibt es im Detail schon deutliche Unterschiede.

Sir Henry hat gesagt.:
Eben nicht - schau dir Blaser an,
Um es mit einem gewissen Sir Henry zu sagen: "Denn wie viele Blasers gibt es denn?" :p

Sir Henry hat gesagt.:
..., aber auch der Repa mit seiner M66 ist zu erwähnen
Der Repa hat die Mauser 66 erfunden? :rolleyes:


Sir Henry hat gesagt.:
Ein dümmerer Vergleich ist dir wohl nicht eingefallen, ...
Der Vergleich ist mitnichten "dumm", denn er zeigt sehr deutlich in welchen Bereichen (nämlich denen mit weiter Verbreitung und demzufolge großen absetzbaren Stückzahlen) sich eine Erfindung auch wirtschaftlich lohnt, AUCH wenn Stückpreis und Verdienst/Stück vergleichsweise niedrig sind.

Sir Henry hat gesagt.:
... aber auf den Fortner und sein Biathlon-Gewehr hättest du schon kommen können.
Immerhin habe ich seine Mündungsverstellung erwähnt, auch wenn Du den Wink offensichtlich nicht verstanden hast.
Hattest Du erwartet, dass ich hier jeden BüMa aufzähle, der mal irgend etwas erfunden hat?
Wer kennt schon noch die ganzen Namen - z.B. einen Franz Würger?


WaiHei
 
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#66
Die einzige Stecherfehlbedienung die mir unterlaufen ist, war, nachdem ich wochenlang immer mit dem dSt-Repetierer draussen war, die BBF einzustechen und vom Schrotschuss überrascht zu werden.
Und dann gibt's da noch den anderen "Klassiker":
Beim Dt. Stecher einstechen, indem man das hintere Züngel nach vorne drückt.


WaiHei
 
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#67
Schon vor über 30 Jahren hatte ich in einem 98er einen Doumolin-Abzug, später ein Kessler-Abzug in einem anderen und noch einen von Recknagel.
Da lagst Du aber Jahrzehnte hinter Walter Frevert oder auch dem weit weniger bekannten Friedrich Wilhelm Freiherr von Buchholtz, der seinen Repetierer schon vor dem 2. WK mit einem Flintenabzug ausstatten ließ.
Da habe ich mich offenbar viel schneller vom Dt. Stecher verabschiedet, als Du.


Meine Savage 110 von 1968 hatte einen Anschütz-Stecher drin, bis die Waffe dann "verbraucht" war.
Wie "verbraucht" man denn einen Repetierer und wie viel Munition ist dafür nötig?


WaiHei
 
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#69
Offensichtlich!
Zumindest bis zu einem gewissen Maß (das aber von Mensch zu Mensch deutlich unterschiedlich sein kann).


Es wird ja alles einfacher, damit er es bewältigt.
Schau dir die Autos an, der Scheibenwischer beginnt bei Regen automatisch, wischt hinten beim Rückwärtsfahren, Klimaautomatik, Getriebeautomatik, Selbstabblendung, Enteisung, Türverriegelung. ABS, ASR.
Die meisten von Dir genannten Punkte sind reine Komfortfunktionen, die wenig zur wirklichen Entlastung des Fahrers beitragen.


Wer kann noch gleichzeitig, blinken, schalten, lenken, bremsen ????? sich bedanken ??
Bis auf den letzten Punkt offensichtlich die meisten Autofahrer, sonst gäbe es viel mehr Unfälle.


Über 3000 Tote im Straßenverkehr?? Viel oder nicht viel.
Nicht viel!
1998 hatten wir in D 8887 Verkehrstote.
Wir waren jahrelang deutlich fünfstellig - allein in West-Deutschland und bei einem deutlich geringeren KFZ-Bestand.


WaiHei
 
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#70
#65:
Der Repa hat die Mauser 66 erfunden? :rolleyes:


Nein hat er nicht, aber sich darum bemüht als es den Gehmann nicht mehr gab.
 
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#71
#67
Wie "verbraucht" man denn einen Repetierer und wie viel Munition ist dafür nötig?
da gehört schon etwas mehr Fantasie dazu, als sie gelegentlich aufgebracht wird.


"Da habe ich mich offenbar viel schneller vom Dt. Stecher verabschiedet, als Du."
Du jagst j auch schon viel länger und bist auch ansonsten ein ganz ein schneller und heller (y)
 
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#72
Ja darum verblödet die Menschheit immer mehr!
Und dass die Verblödung noch etwas zurückgehalten wird, gibt es Repetierer mit deutschem und diverse andere Waffen mit französischem Stecher.

Welchen Vorteil ein Stecher an einem Gewehr hat, für das es bessere stecherlose Abzüge gibt, scheint schwer zu begründen zu sein.

An einem Abzug was machen zu müssen, das ich nicht machen müsste, wenn es nicht verbaut wäre,
ist für mich fern jeder Einsicht.
Warum wird überhaupt noch ein deutscher Stecher geprüft?
Wer keinen verwenden will, muss sich doch keinen antun.
Vieles gibt es einfach nicht mehr.
Stecher sind hochgefährliche Abzüge und an kombinierten Gewehren noch gefährlicher als an einläufigen.

Zu was braucht ein JJ, der schwer genug mit den sonstigen jagdlichen Anforderungen klarkommen muss, einen hoch komplizierten Abzug??
Einfach mal so in den Raum gestellt.
 
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#73
Mann Mann Henry, was schreibst Du heute für Quark;)
Die Abzüge von60/ 70er Jahre Repetieren waren ohne Stecher kaum zu gebrauchen, wenn man aber so ein Schätzchen gern führt und es gibt einen Meister seines Fachs, der den 1. Abzug brauchbar macht, warum nicht?
Das Gefährliche an einem Stecher hat sich mir noch nicht erschlossen, aber die Angst davor gleicht ja einer Manie...:cool:
 
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#74
da gehört schon etwas mehr Fantasie dazu, als sie gelegentlich aufgebracht wird.
Wollte eigentlich nur wissen, wie DU einen Repetierer "aufgebraucht" hast.
Bei einem Mittelkaliber braucht's zum "Ausschießen" mehrere 10.000 Schuss - stellte zumindest die DEVA vor mittlerweile gut 30 Jahren fest.
"Kaputtgeputzt" (also FALSCH gereinigt) oder vergammeln lassen wären wohl die häufigeren Ursachen.


Du jagst j auch schon viel länger und bist auch ansonsten ein ganz ein schneller und heller (y)
Sind jetzt ziemlich genau vier Jahrzehnte.
Zumindest habe ich nur knapp vier Jahre gebraucht, um mich vom Dt. Stecher zu verabschieden und die Genialität des Kepplinger Rückstechers habe ich sofort verstanden, als ich den ersten Bericht darüber gelesen hatte.


WaiHei
 
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#75
#74:
Sind jetzt ziemlich genau vier Jahrzehnte.
Zumindest habe ich nur knapp vier Jahre gebraucht, um mich vom Dt. Stecher zu verabschieden und die Genialität des Kepplinger Rückstechers habe ich sofort verstanden, als ich den ersten Bericht darüber gelesen hatte.

Wie ich schon anmerkte, du bist ein wirklich echt helles Köpfchen (y)
 
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