Jagdmesser als Geburtstagsgeschenk gesucht

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Hallo zusammen,

ein ehemaliger Kommilitone von mir hat bald seinen 44sten Geburtstag und macht demnächst den Jagdschein.



Tipps und Vorschläge?

Wenn er demnächst den Jagdschein macht … wie wäre es mit was, das er auch sonst im Alltag brauchen könnte, und das er noch nicht hat? Und vermutlich nicht mal gesehen? Eine ordentliche Lodenkotze drängt sich mir da auf…
 
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Wenn das Messer brauchbar sein und was hermachen soll, drängt sich ein Puli direkt auf. Dann muss nur noch die Frage nach Knochen oder Holz beantwortet werden. Verarbeitungsqualität ist second to none und preislich fängt's bei nem guten Hunni an.
Guggsdu (der hat noch mehr im Angebot).
 
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Ich finde die Idee mit dem Zerwirk-Messerset von Dick oder Giesser besser. Das hätte mich in meinen frühen Jahren erheblich weiter gebracht als ein 2tes oder drittes schickes "Jagdbegleitmesser". Ich würde aber die Kombi Gekröse/Ausbein/Fleischmesser oder Abschwartemesser empfehlen.
 
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Bis ~ 200 EUR

Edit: Wobei das Messer nicht unbedingt auch 200 EUR kosten muss. Eine Wildwanne, Jacke, o.ä. kann ich ja auch noch schenken.

Habe das hier, noch für 200 bekommen.
Ich bin absolut begeistert, hält die Schärfe wirklich gut und taugt zum aufbrechen, mach auch optisch etwas her !
 
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Meine Empfehlung, wunderschön verarbeitet, trifft ziemlich den allgemein Geschmack, angenehm zu tragen da nicht zu lange, Preis/Leistung Top https://www.knivesandtools.de/de/pt/-lionsteel-m4-ul-m390-olivewood-handle.htm, Olivenholz passt zu einer italienischen Marke sehr gut.
Das Roselli oben ist auch wunderschön, persönlichen Geschmack würde ich bei einem Messer nicht so hoch bewerten, meiner Erfahrung ändert sich die Vorliebe im laufe der Jägerjahre. Vor dem Jagdschein und als Jungjäger hat man oft noch ganz andere Vorstellungen.
Sowas ist ja auch cool, würde ich einen Jungjäger eher nicht schenken https://www.knivesandtools.de/de/pt...nife-uhc-rw200l-leather-sheath-jagdmesser.htm
 
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Wenn das Messer brauchbar sein und was hermachen soll, drängt sich ein Puli direkt auf. Dann muss nur noch die Frage nach Knochen oder Holz beantwortet werden. Verarbeitungsqualität ist second to none und preislich fängt's bei nem guten Hunni an.
Guggsdu (der hat noch mehr im Angebot).

Naja, "etwas hermachen" ist schon ein bissel relativ, sowohl Stahl als auch Design find´ ich persönlich mittlerweile etwas angestaubt (deshalb liegt meines mittlerweile auch nur noch in der Vitrine).

Es ist schon so, wie in #26 geschrieben, die Geschmäcker sind da so unterschiedlich, dass das Geschenk wohl mehr über die Vorlieben des Schenkenden aussagt, als alles andere.
Zudem ist gerade in der genannten Preisspanne die Auswahl extrem groß.

MEIN Preis-/Leistungs-Favorit wäre z.B. ein Manly-Patriot mit CPM154-Klinge, Wüsteneisenholz-Griffschalen und ner Lederscheide von Wanger
 
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Ich hätte mich als Jungjäger bestimmt sehr über ein gutes System gefreut, meine Messer auch scharf zu halten.
Aber wer möchte schon einen Dick Rapid Steel verschenken, wenn ein schickes Messer doch viel mehr her macht.
Aber vielleicht kannst Du beides verbinden. Mein Rapid Steel ist immer im Auto und wenns mal mehr zu tuen gibt, definitiv mein liebster Werkzeug.

Suche ein Messer nach deinem Geschmack aus!
Empfehlenswert sind bekannte Marken, der Name des Herstellers macht bei einem Messer einen großen Teil der Freude. Mit Puma, Linder oder Böker kann man hausieren gehen.
Mit Benchmade, Bark River, Dulo und co. erntet man unter Waidgenossen meist keine Zustimmung (was dem firmen Kenner egal ist, denn er weiss was er damit hat).

Achte aber unbedingt auf ein paar Punkte, die ein brauchbares Jagdmesser haben/nicht haben sollte, um damit gerne zu arbeiten und lange Freude zu haben:
- Rostfreier Stahl (kein Carbonstahl)
- kein Sägerücken
- Kein Wellenschliff in der Klinge
- kein "Gut-Hook" o.ä.


Des Weiteren achte ich darauf, dass ein Messer eine "stechfreudige" Spitze hat, um in den Wildkörper eindringen zu können und nicht zu stark ist. Breite und hohe Klingen halten viel aus, aber ein intelligent eingesetztes Messer, kommt mit einer schneidfreudigen 3-4 mm klinge aus, die auch nicht zu hoch ist, um z.B. ein Reh ringeln zu können.

By the Side:
Wenn ich das eine Messer für die nächsten X Jahre kaufen wollte,
würde ich keinen Holzgriff, sondern Horn oder Kunststoff wählen.
Holz Arbeitet durch die Feuchtigkeit früher oder später und man hat öfter Spalte zwischen Klinge und Griff, die sich gerne mit Erdbeersaft füllen.
 
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Kein Problem. Ich habe das Messer meinem Jagdfreund für 50 Cent "verkauft", dann bringt es auch kein Unglück.
;)Ein Pfennig war s früher!(y)
Ansonsten finde ich es immer schwierig (abseits der echten "wertstabilen Klassiker") Ausrüstungsgegenstände zu verschenken, die Geschmäcker sind da sehr verschieden.
 
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Das mit den verschiedenen Geschmäcker sehe ich bei einem Jagdmesser nicht so eng, bei einem traditionellen mit feststehender Klinge, wie hier einige gepostet wurden, kann man nicht viel falsch machen. Was bei Jungjägern sehr gut ankommt ist der original Swingblade, ich habe keinen, hätte mich aber sehr gefreut wenn ich als Jungjäger einen bekommen hätte, ist halt dann mehr Werkzeug.
 
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Ich hätte mich als Jungjäger bestimmt sehr über ein gutes System gefreut, meine Messer auch scharf zu halten.
Aber wer möchte schon einen Dick Rapid Steel verschenken, wenn ein schickes Messer doch viel mehr her macht.
Aber vielleicht kannst Du beides verbinden. Mein Rapid Steel ist immer im Auto und wenns mal mehr zu tuen gibt, definitiv mein liebster Werkzeug.
Welche Ausführung hat sich bei dir durchgesetzt? Hab auch gerade eins bestellt und mich für den Rapid Steel Action entschieden, der hat den höchsten Abtrag wenn ich es richtig verstanden habe. Gibt ja auch noch Magneto Steel in "Polish" und "Hyper Steel" für weniger Abtrag.
 
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Ich würde ein Eka Swingblade empfehlen. Damit macht man garantiert nichts falsch. Je nach Größe bleibt noch ordentlich was übrig für anderen Krimskrams.
 
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Ok. Da wir ja doch noch etwas bei den Messern verweilen, und sei es nur für den Thread an sich...

Würde ich einem Jungjäger ohne eigenes Messer eins in die Hand drücken, es wäre der schon erwähnte klassische Solinger Nicker. Die 10er Version taugt für die meisten Hände, grundsätzlich gäbe es aber von 8-12 alles. Heute nicht mehr so üppig in der Auswahl, aber noch alles zu finden.
Bei Puma, um nur mal eine Firma zu nennen gibts die als "Kitz", "Reh" und "Bock", wobei das Modell Reh das mit den 10 cm wäre.
Zu meines Vaters Zeiten musste man damit in der Jägerprüfung ALLES können, vom Aufbrechen bis zum küchenfertigen Zerteilen/Zerwirken.
Wie gut diese Messer wirklich sind erschließt sich IMHO erst wenn man ihnen wirklich mal die Chance gibt sie zu (be)nutzen. Sie wurden für unsere Verhältnisse und unsere Jagd erdacht und das merkt man auch. Wenn es um Gewicht, Platzbedarf in der Hose (Nickertasche), Robustheit, etc. geht sind sie immer noch besser als manche zwanghaft "modern" sein wollende Zeitgenossen es glauben.


Wenns "gut und günstig" sein soll: Manly Patriot.
Da kann man sich in neumodischen Stählen ergehen bei der Auswahl - aber egal welchen man wählt: das Messer an sich ist erstaunlich gut durchdacht. No Nonsens, no Bullshit. Gut dimensioniert. Nur zum Angeben und Auffallen ist es vielleicht nicht so gut geeignet.


Wenns ausgefallen werden soll: Das Grohmann #1.
Sieht auf Bildern wie der letzte Blödsinn aus. Ist aber sehr durchdacht und man kann wirklich(!) prima jagdlich damit arbeiten.
Was sich auch schon über viele Jahrzehnte so bewiesen hat. Nur kennt man diese Messer mehr jenseits des großen Teichs und nicht bei uns.
"Superstähle" zum Stammtischprahlen nehmen sie bei Grohmann auch nicht. Das Design hat es dafür aber sogar ins Museum of Modern Art geschafft.


Ich wäre trotzdem für die bereits vorgeschlagene Lodenkotze. Der Gebrauchswert ist einfach höher. Die Messer werden mit der Zeit von selber bei fast jedem Jäger immer mehr. :whistle::giggle:
 
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Welche Ausführung hat sich bei dir durchgesetzt? Hab auch gerade eins bestellt und mich für den Rapid Steel Action entschieden, der hat den höchsten Abtrag wenn ich es richtig verstanden habe. Gibt ja auch noch Magneto Steel in "Polish" und "Hyper Steel" für weniger Abtrag.
Habe den Rapid Steel Action.
Der Abtrag ist lächerlich!
selbst meine weichen Dick Messer nutzen sich kaum ab durch den Rapid Steel.
Er ist ideal um zwischendurch wieder auf gebrauchsschärfe zu kommen, aber um die Klinge von Zeit zu Zeit wieder richtig scharf zu machen, nutze ich den Ken Onion von Worksharp und bei edleren Messern das LANSKY oder einen meiner Steine.
 
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Swingblade, egal von welchem Hersteller würde ich nicht verschenken- auch sonst kein Messer mit "Extras". Die Sonderausstattungen sind meist irgendwann über und dann auch der "Rest".

Persönlich hab ich mich über die Aufbrechklinge an meinem ersten Jagdwerkzeug am wenigsten gefreut- die ist einfach nutzlos. Darum käme mir kein Swbl ins Haus und ich würde es auch nie als Präsent in Erwägung ziehen.

Die erwähnten Pulis haben wenigstens den Vorteil gut auszusehen, wenn man sie rumliegen lässt.


CdB
 

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