Jagdpacht - wie funktioniert es?

Anzeige
Mitglied seit
20 Aug 2015
Beiträge
140
Gefällt mir
336
#31
Das hängt wohl von der Nachfrage ab, würde ich sagen. Wenn alles egal ist, Hauptsache jagen, dann unterschreibt man sowas. Der "Deckel" ist jedenfalls noch lange nicht überall Usus.
Bei uns in der Gegend waren mehrere Gemeindejagden zu verpachten, welche zu spottpreisen (für unsere Gegend) angeboten wurden. 200 bis 600Ha (30%Wald, 70% Feld / Wiese) für 800 bis 2000€. Die 250Ha Waldjagden dagegen gingen für 8k mit massig Bewerbern weg.

Ich hatte mich wissentlich, obwohl in der Ausschreibung stand:"volle Wildschaden übernahme", mit einer Deckelung in 1,5 facher Pachtpreishöhe beworben.... Die haben nicht mal geantwortet, schließlich steht jeden Tag ein Dummer auf, und zahlt 15K bis 20K Wildschaden. Auf manche Pachten ging nicht eine Bewerbung ein, weshalb sie nochmals ausgeschrieben wurden... Aber es findet sich immer jemand... Zur Not aus der Schweiz...
 
Mitglied seit
24 Nov 2014
Beiträge
2.925
Gefällt mir
3.890
#32
... als dir mitgeteilt wurde, was du als “Hegebeitrag” zum Begehungsschein hinblättern solltest?

Spass beiseite, ich red’ mich ja leicht wo ich das jeden 2. Tag seh. Alles wieder iO bei dir oder Heizleistung eingeschränkt?
:D:Dja so ähnlich mein erster Begebungsschein hat damals 2500 gekostet

bei der Herzleistung hab ich leider Federn gelassen :cry: :sad: aber gut da kann man aber mit leben
 
Mitglied seit
24 Nov 2014
Beiträge
2.925
Gefällt mir
3.890
#33
Wer unterschreibt denn heutzutage noch Verträge mit 100 % Schadensübernahme ?????
Ich und hunderte andere bei uns in der Gegend.
Alternative wäre ein Revier hunderte km entfernt das wäre für mich keine Jagd. Ich bin fast täglich im Revier, es liegt fast direkt vor der Haustür das ist mir wichtig.
Es gibt bei uns keine Reviere ohne Wildschadenübernahme.
 
Mitglied seit
24 Nov 2014
Beiträge
2.925
Gefällt mir
3.890
#34
Das wär bei uns schon richtig viel, da kann ich mich ja richtig glücklich schätzen bei der geringen Pacht die ich zahle😳
Ist halt Niederwildrevier aber trotzdem bei so einer Summe würd ich lange überlegen obs mir wert wäre🤔

Lg und WMH
Ja ich hab auch noch das Glück, das es noch ein großes Revier in Brandenburg in der Familie gibt mit 4 Hochwildarten (NOCH:cry: :sad:) das einen Bruchteil von meinem Revier hier in NRW kostet. Aber ich hätte keine Lust jedes mal zum Jagen 600km zu fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
28 Mai 2018
Beiträge
415
Gefällt mir
768
#35
Kann nur @Dergerl zustimmen.
NRW bis ca 1 h außerhalb der Stadt gibt es nahezu keine Reviere ohne Komplettübernahme. Ich kenne eins, da hat der langjährige Jagdaufseher nach Tod des Pächters die Pacht mit den Konditionen übernommen alles in allem pro Jahr unter 10k, das dürfte hier aber die absolute Ausnahme sein. Ist ein extrem passionierter Jäger den ich sehr schätze, der sich eben wie mein Pächter(ich nenne mich mal auch dazu) eben wirklich kümmert. Anders geht es hier nicht meiner Meinung nach. Pachtpreise 10-50 €/ha je nach Wildart. Bei 10 €/ha kann man davon ausgehn das der Wildschaden exorbitant ist. Wer glaubt, dass hier der LosTopf bei BGS beim Staat entscheidet glaubt auch an den Weihnachtsmann...(Habe losen Kontakt über den Hund zu einem ehemaligen FA Leiter).

Ein Bekannter interessiert sich für ein Revier in der Nähe meines Wohnort, ist auch ausgeschrieben. Die Leidensgeschichte würde alles sprengen und ist uninteressant, wichtig aber exorbitaner Schaden und vor Ort hat keiner Lust auf die Bauern, sowie die Anwohner. Sonst wäre es nicht ausgeschrieben. Die Bauern haben sich auch z.t. an 10k Pro Bauer als Wildschaden der direkt anfang des Jahres entrichtet wird gewöhnt, wer meint damit wäre dann alles geklärt und Ruhe... Würde aber zuweit führen, es sind nicht alle so aber der Wildschaden als Einnnahmequelle wird fest einkalkuliert!

Ist lokal total verschieden, ich fahre am Wochenende zu guten Freunden ins nördliche NRW, das Reviert kostet dort mit allem drum und dran weniger als hier ein BGS kostet und alle sind seit 30 Jahren glücklich.
 
Mitglied seit
13 Feb 2008
Beiträge
1.670
Gefällt mir
378
#37
Bei uns hat fast keine Jagd eine Wildschadensdeckelung. Hier gibt es wenn überhaupt nur kleine Bauern. Mais und Getreide wird eingezäunt, sind wegen der kleinen Bauern auch nur kleine Felder.
Wildschaden wird auf dem kleinen Dienstweg erledigt, Wiesenschäden macht meist der Landwirt selber weg, sag was er dafür bekommt und damit ist die sage erledigt.
Die Preise liegen bei nur SW, Rehwild bei 10 € und bei Rotwild, SW und Muffel bei 40-50 €.
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben