Jagdpächter rechnet mit Drückjagd ab

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20 Mai 2018
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Ja mei, die Ideologien, die unterschiedlichen!
Die Bezeichnung "Schiesser" wird in meist diffamierender Weise von solchen Jägern benutzt, die selber nichts so recht auf die Reihe bringen.
Woher kommt diese Annahme? Möglicherweise bringt der genausoviel auf die Reihe wie er möchte?
 
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Also mehr so wie ein Schädlingsbekämpfer?
Wenn einer Rehe intensiv bejagt wird er gleich als Schädlungsbekämpfer difamiert!
Bei den Füchsen schauts gleich anders aus. Was ist dann das Erlegen von Jungfüchsen am Bau? Ach ja, notwendig um die vielgeschundene Artenvielfalt zu erhalten!
 
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Wenn einer Rehe intensiv bejagt wird er gleich als Schädlungsbekämpfer difamiert!
Bei den Füchsen schauts gleich anders aus. Was ist dann das Erlegen von Jungfüchsen am Bau? Ach ja, notwendig um die vielgeschundene Artenvielfalt zu erhalten!
Hast du schon irgendwo von mir gelesen das ich das befürworte?
 
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Also mehr so wie ein Schädlingsbekämpfer?
Würde ich Rehe als Schädlinge betrachten, würde ich alles daran setzten, sie endgültig loszuwerden. Dafür müsste ich mir aber dann auch andere Mittel suchen als mein Gewehr, denn wenn die Ausrottung mein Ziel wäre, käme ich damit nicht weit. Will ich das? Nein! Laufe ich Gefahr, aus versehen die Rehlein auszurotten? Nein! Also warum sollte ich irgendeine sich bietende Chance ungenutzt lassen?
 
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....Die Bezeichnung "Schiesser" wird in meist diffamierender Weise von solchen Jägern benutzt, die selber nichts so recht auf die Reihe bringen.
Der Verdacht drängt sich auf, wobei offen bleibt, ob sie aus Unfähigkeit, mangelnder Einsicht, mangelndem Antrieb oder mangelndem Zugang zu den "dicken Fleischtöpfen" nichts so recht auf die Reihe bringen.
 
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Ach, der Sekundant ist ja auch noch da.

Das bedeutet einfach, daß strohdumme Menschen strohdumme Dinge tun.
Zum Beispiel ihre Begrenztheit öffentlich zur Schau stellen.
Und den Pfad zu ihrer Linken als den einzig wahren Weg hinausposaunen,
während sie -Entseelung und Entzauberung belachend- auf etwas zumarschieren,
das ihnen bis zum letzten Augenblick nicht ersichtlich wird.

Und auch jetzt nicht erkennen, worüber ich schreibe.


Ihr seid gute, effektive Jäger.
Bestes gehirngewaschenes Material.

Und jetzt geht mal schön Rehschrecken, ihr Anfänger.


derTschud
 
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Und den Pfad zu ihrer Linken als den einzig wahren Weg hinausposaunen,
während sie -Entseelung und Entzauberung belachend- auf etwas zumarschieren,
das ihnen bis zum letzten Augenblick nicht ersichtlich wird.
Jetzt musst du aber auch sagen, auf was genau wir da zumarschieren, sonst ist das eine genauso leere Hülle wie das, was der geschossene Bock da ständig daherlabert.
 
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Ach, der Sekundant ist ja auch noch da.

Das bedeutet einfach, daß strohdumme Menschen strohdumme Dinge tun.
Zum Beispiel ihre Begrenztheit öffentlich zur Schau stellen.
Und den Pfad zu ihrer Linken als den einzig wahren Weg hinausposaunen,
während sie -Entseelung und Entzauberung belachend- auf etwas zumarschieren,
das ihnen bis zum letzten Augenblick nicht ersichtlich wird.

Und auch jetzt nicht erkennen, worüber ich schreibe.


Ihr seid gute, effektive Jäger.
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Und jetzt geht mal schön Rehschrecken, ihr Anfänger.


derTschud
Deine Selbsterkenntnis wird dir für die Zukunft sicher dienlich sein.
 
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Fallwild finden? Bei unseren Raubwild- und Schwarzwildpopulationen? Euer Ehren belieben zu scherzen. Zum Aufräumen brauchts keine Wölfe.
Das eine oder andere Stück mehr als in normal bejagten Gebieten müsste man aber trotzdem finden und der Zustand der Population müsste auch sonst offensichtlich (sic) sein. :rolleyes:

@Stoeberjaeger :
Stichwort Kompensatorische Sterblichkeit:
Ds hat Kalchreuter u.a. in "Die Sache mit der Jagd" schön beschrieben, ist da ausführlich nachzulesen.
 
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.....den Pfad zu ihrer Linken als den einzig wahren Weg hinausposaunen,
während sie -Entseelung und Entzauberung belachend- auf etwas zumarschieren,
das ihnen bis zum letzten Augenblick nicht ersichtlich wird.

Und auch jetzt nicht erkennen, worüber ich schreibe.....
Ich bemühe mich ernsthaft, Dich zu verstehen, versuche sogar, die Dinge aus Deiner Sicht zu sehen. Leider erkenne ich in der Formulierung der "Entseelung und Entzauberung" bisher nur eine Plattitüde.

Aus meiner Sicht ist ein Jäger zunächst mal ein (Jagd-)Handwerker, bevor er sich in mystische Regionen versteigt. Und ich kann mir keinen GUTEN Handwerker vorstellen, der seinen Job nicht mit Begeisterung macht, darin immer besser und leistungsfähiger werden möchte. Erst als wahrer Meister wird er die "philosophische Dimension" seines Handwerks auch meisterhaft durchdenken können. Etwa so, wie der heilige Hubertus erst ein ungezügelter "Schießer" war, bevor er die Tiefe seines Tuns voll erfassen konnte, nicht nur plapperte, was er selbst nie gespürt hat. Oder erst nach einem erfüllten Jägerleben mit riesiger eigener Anzahl gestreckten Wilds, konnte Seeben Arjes aus der jagdlichen Diaspora des Pensionärsdaseins vermutlich die Weisheit gewinnen, die in seinem Buch "Pulverdampf im Garten Eden" steckt.

Also: nicht zu schnell mit den vermeintlichen "Schießern, Anfängern und nur Jagdscheininhabern" ins Gericht gehen - sie entwickeln sich vielleicht noch weiter.....und vielleicht sogar ihre Kritiker! ;)
 
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Stichwort Kompensatorische Sterblichkeit:
Ds hat Kalchreuter u.a. in "Die Sache mit der Jagd" schön beschrieben, ist da ausführlich nachzulesen.
Kenne ich, ich habe das Buch in der 4. Auflage.
Da wird es ab Seite 144 beschrieben und alle wesentlichen Faktoren hatte ich auch genannt.
Ist mir also ein Rätsel, worauf Du hinaus willst.

Kompensatorische_Sterblichkeit.jpg
 
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