Jagdscheinanwärter Tobias

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#3
Hat Er doch sauber kommentiert und die meisten Klippen umschifft, Beim Thema Landwirtschaft , da hätte Er mehr draus machen können und nicht den Eindruck erwecken, als sei auf dem Acker alles der Chemie geopfert, aber ist eben ein Großstädter;)
 
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#4
:unsure::unsure::unsure::unsure: Zitat:
Verspüren Sie keine Hemmungen, ein Tier zu töten?

Ich bin ein sehr tierlieber Mensch, ich hatte auch immer Haustiere in meiner Freizeit. Ich bin auch nicht geil darauf, Tiere zu töten. Ich habe eher Hemmungen, abzudrücken und ein Leben auszulöschen. Es ist doch aber so: Entweder wird man Vegetarier oder man kommt damit klar, dass Tiere getötet werden müssen. Ich denke, es ist ethisch eher vertretbar ein Wildschwein in der freien Natur zu erlegen, als Billigfleisch von Penny oder Aldi zu kaufen.


ja das wird aber schwierig :unsure: na Gott sei dank gibt es nicht all zu viele von diesen Träumern. Bei 1,2 Mio. Rehe und 0,6 Mio. Sauenstrecke im Jahr wird es wohl darauf hinauslaufen das wir alle Vegetarier werden.
Man muß schon sehr fern der Realität leben und idiologisch verpeilt sein wenn man so träume hat. Die Realität ist doch aber das wir hier in D 83 Mio. Menschen sind die alle ernährt werden müssen. Sein wir froh das nicht alle so denken wie der Jagdschein Anwärter.
Es gibt nun mal zu Aldi und Co. keine Alternative.
 
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#5
Hat Er doch sauber kommentiert und die meisten Klippen umschifft, Beim Thema Landwirtschaft , da hätte Er mehr draus machen können und nicht den Eindruck erwecken, als sei auf dem Acker alles der Chemie geopfert, aber ist eben ein Großstädter;)
und fern jeder Realität so Jagdscheininhaber sind das Aus für die Jagd
 
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#6
und fern jeder Realität so Jagdscheininhaber sind das Aus für die Jagd
Denk mal drüber nach, in was für einer Zeit wir leben. Frag doch mal Jugendliche Städter aus was Döner gemacht wird... Da wird das Dönertier häufiger genannt werden. Die Menschen sind degeneriert und weit weg von Urproduktion , das Töten wird ohnehin ausgeblendet, damit die armen Seelen keinen Schaden nehmen, dafür sind "Ballerspiele" in denen virtuell Menschen getötet werden ok.
Arme Welt:mad:
 
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#8
Über solche Jagdscheininhaber freuen sich die Jagdgenossen, die noch aktiv Landwirtschaft betreiben!
 
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#12
Kannst du mal konkret werden?

Du stellst die These in den Raum, dass solche Leute der Jagd schaden.

Mich interessiert, warum du das so siehst.
 
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#13
Noch keinen Schein in der Tasche und schon hievt sich der gute "Tobias" moralisch über andere Jagdkameraden. Afrikajagd ist also pervers. Muss vielleicht noch a weng lernen, der gute Tobi. Wird aber dann bestimmt mal ein ganz toller Begeher auf seinen 3,5 ha Staatsgrund.
 
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#14
Die Zielgruppe des Artikels dürfte nicht die Jägerschaft sein. Und für die nicht-jagende Bevölkerung verkauft er die Jagd mit den positiven Argumenten - wenn man denn für solche offen ist.

Wenn man der Jagd neutral gegenüber steht findet man im Artikel keinen Punkt, aufgrund dessen man nach dem Lesen contra Jagd sein wird.

Insgesamt positive publicity.

Dass es auch negative publicity gibt sieht man im anderen Faden an dem Medien- und PR-Stümper, für den einige hier auch noch Chorps-Geist fordern. Da fragt man sich mal wieder, ob manche Menschen sich morgens mit dem Hammer kämmen.
 
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#15
Jagdscheinanwärter Tobias hat sich genau so verkauft, wie es aktuell politisch korrekt sowohl von der Seite der organisierten Jägerschaft, als auch von der Seite der (weitestgehend) neutralen Nichtjäger akzeptiert wird. Insofern kann ich dem Foristen Schoenwetteransitzer nur zustimmen - insgesamt positive Publicity.

Zu dieser politischen Korrektheit gehört eben aktuell (zumindest aus Sicht vieler Nichtjäger) die klare Unterteilung in böse und gute Jäger: "Ich würde zum Beispiel niemals nach Afrika reisen, um dort für Geld eine Giraffe oder einen Löwen zu erlegen. Das finde ich pervers, weil es nur der Unterhaltung und dem Zeitvertreib dient."

Jagdscheinanwärter Tobias weiß ja schon sehr genau, warum ausgerechnet er persönlich jagen möchte:
  • er ist gerne Fleisch
  • er mag die Natur
  • er sieht die Notwendigkeit der Bestandsregulation
  • er hält Wildbret für "Bio"
  • bla, bla, bla, ...

Kurz: Er gibt sich alle Mühe, wie andere Jäger auch, zuerst die Nützlichkeit und Sinnhaftigkeit seines Tuns für die Natur, die Umwelt, die Gesellschaft als Hauptmotiv darzustellen.

Hätte man in länger interviewt, so hätte er bestimmt noch erwähnt "Jagd muss sich an den Interessen des Waldbaues, an wildbiologischen Erkenntnissen, an der Landwirtschaft, am Umwelt- und Naturschutz und natürlich an den gesellschaftspolitischen Vorstellungen vom Mitlebewesen Tier orientieren."

Aber: All die vorgenannten hehren Ziele sind absolut ohne Waffe und ohne selbst zu Töten zu verfolgen. Und wer mit dem Argument „Fleisch“ kommt, der steht argumentativ von vorne herein auf der Verliererseite. Schließlich kann er Wildfleisch in bester Qualität auch vom Jäger seines Vertrauens kaufen - ohne selbst jagen zu müssen.

Jagdscheinanwärter Tobias verschweigt - wie viele Jäger - allerdings die einzig wahre Motivation, die Waffe tatsächlich selbst in die Hand zu nehmen: Der Jäger jagt um des Jagderlebnisses willen. Aus keinem anderen Grund.

Jetzt verschweigt der Herr Jagdscheinanwärter Tobias diese Motivation nicht nur, er streitet sie am Beispiel des bösen Afrikajägers nicht nur ab, sondern verteufelt sie sogar als "pervers".

Kurz: Jagdscheinanwärter Tobias belügt sich selbst und den Interviewer, überhöht seine Motivation moralisch, poliert jetzt schon seinen Heiligenschein als Gutjäger und bringt damit alle Voraussetzungen mit, ein deutscher Vorzeigejäger zu werden. Alles gut.
 
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