Jagdsteuer auch auf Waldschadenverhütungspauschale: Ja oder Nein?

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#16
Bitte, eines vorweg.. ich will dazu eigentlich nichts mehr sagen! Es ist dem TE nicht recht !

Aber Du sollst Deine Antwort aus meiner Sicht dazu bekommen... man möge mir verzeihen. Die Diskussion darum wäre aber bestimmt und ohnhin entbrannt.
Sei es darum, als dass man mit solchen Annahmen von Forderungen den Rest des Marktes verdirbt.

Gerade weil ich - nach einschlägigen Erfahrungen - nicht einfach so an das Gute im Menschen glaube (zumindest diesbezüglich!), treffe ich natürlich eindeutig formulierte Vorkehrungen im Vertrag, die dann auch vor Gericht belastbar sind. Man kann anschließend viel entspannter miteinander umgehen...
meine Ansage war mit etwas Ironie gewürzt


Zu den Voraussetzungen gehört z.B. zwingend der Nachweis der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen sowie deren Geeignetheit vor Maßnahmenbeginn, dazu gehört die vorherige Möglichkeit der Durchführung eigener Schutzmaßnahmen, dazu gehört der genaue Nachweis der Mittelverwendung usw. usf.
Nachtigall, ick hör Da trapsen !

Aus welchem Grund nimmt man so eine Vereinbarung mit in den Pachtvertrag auf, wenn es keine Notwendigkeit dafür gäbe?

Es wird i m m e r eine zu begründende Notwendigkeit geben.. sei es Verbisschutz für Tannen oder Exotenhölzer, oder seine es Zäunungsmaßnahmen für heute noch nicht vorhandene Maismonokulturen.

Na..... klingelts leise?

Vielleicht hat der Vorbesitzer zu wenig Rehwild oder zu wenige Sauen erschossen (erlegt schreibe ich wohlweislich nicht...) und man fürchtet nun, dass der Neue das nicht anders tun wird?
Es kann ja sein, dass einem als Jagdpächter auch etwas an nachhaltiger Bejagung seines Revieres und nicht nur an Auftragstötungen liegt....
Welche Forderungen diesbezüglich bereits öffentlich gestellt werden und wurden, ist allseits bekannt.


70% von... usw.

Bevor ich so einen Passus mit unterschreiben würde, bestehe ich doch auf einem ausführlichem Ist-Zustand-Gutachtens des Revierwaldes eines unparteiischen Sachverständigem.

Hinten nach, reitet die Urschel!
...sagt man bei uns.
Das macht bei uns jede KFZ Versicherung so, b e v o r sie einem Kaskovertrag mit diesbezüglicher Zahlungsverpflichtung rechtsgültig zustimmt.

Offensichtlich braucht es auch bei uns mittlerweile schon ein Vertragsregelwerk von mindestens 60 Seiten.... ?

Ein echt üble Entwicklung....

Zum Über-den-Tisch-ziehen gehören immer zwei! Selbstverständlich setze ich voraus, dass auch der Jagdpächter den Jagdgenossen nicht systematisch und grundsätzlich über denselben versucht zu ziehen!
Heute ist heute.... und was kommt, weiss niemand.

Ein Pachtvertrag geht über 10 Jahre (bei uns) und was da so alles vorkommt... noch einmal: siehe meinen Anlassfall zur Beachtung!
Der, der jetzt den Ärger verursacht, der kam erst kürzlich n e u in die Gemeinde... hat was weiss ich wie viel seiner Kohle in Waldkauf investiert und tobt sich jetzt auf dem Rücken des einheimischen Pächters aus.

Die bisherigen Pächter haben dieses Revier schon sehr sehr lange und geben jetzt entnervt auf!
 
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