Jagen auf eigene Faust

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#17
Hab schon ein paar Mal jemanden auf Egun gesehen, der sowas ähnliches für eine Jagdhütte mit umliegenden Revier für Schweden anbietet.
 
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#18
[QUOTE="Sirius, post: 3832039, member: 12368"
Am "sichersten" dürfte wohl Afrika sein (Farmland in Namibia oder Tansania). Eine Farm hat dort die Größe wie bei uns teilweise ein ganzer Landkreis, viele Farmer sind auch froh, wenn man Nahrungskonkurenten (Antilopen, Gazellen), Schadwild (Warzenschwein) oder Viehdiebe (Leoparden, Hyänen, Schakale) erlegt. Nur müßte man das mit den betr. Farmern, auch zwecks Lizenz und Waffenmeinfuhr dort unten abklären und man darf als Camper nicht zuviel Angst vor Puffottern, Mambas, Kobras und Skorpionen haben..[/QUOTE]

Ist heute Märchenstunde ? In Namibia darf ein Ausländer nur mit einem lizenzierten Jagdführer oder Berufsjäger die Jagd ausüben ! Die Anzahl der Wildarten ist auf 2 pro Gastjäger beschränkt.
http://www.jagdportal-namibia.eu/html/body_jagdgesetze.htm
Auch in Tansania ist die Jagd nur mit PH legal möglich
 
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#20
[QUOTE="Sirius, post:


Ist heute Märchenstunde ? In Namibia darf ein Ausländer nur mit einem lizenzierten Jagdführer oder Berufsjäger die Jagd ausüben ! Die Anzahl der Wildarten ist auf 2 pro Gastjäger beschränkt.
http://www.jagdportal-namibia.eu/html/body_jagdgesetze.htm
Auch in Tansania ist die Jagd nur mit PH legal möglich
Das ist so nicht richtig. Richtig ist -zwei pro Wildart - doch ein Unterschied.
Bei "Fleischjagd" gilt das auch nicht, da kann man auch mehr Stücke pro Art erlegen.
 
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#21
Wer in Deutschland mit seinen Minirevieren kann so etwas anbieten? Wer lässt sein Revier ohne Lenkung auf links drehen? Irgendwo Jagdgast zu sein, setzt auch ein gewisses Vertrauensverhältnis voraus. Also das was Du vorhast, wirst am ehesten im Lizenzjagdsystem finden. Was die Wilddichte dort angeht, muss man meist deutliche Abstriche machen.
Man bucht ja heutzutage keine Jagd sondern nur Abschüsse.
Ein Bekannter hat das übrigens in Neuseeland probiert, er ist kein Dummer. Der ist als Schneider heimgefahren. Mit dem muss man rechnen.
 
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#22
Das man im Zweifel als Schneider nach Hause fährt, ist kein Problem, genau dieses Risiko geht man ja bewusst ein. Wie im Grunde bei jeder Jagd mehr oder weniger.

Afrika reizt mich persönlich nicht aber trotzdem danke für den Hinweis.

Welche Länder haben denn sonst noch Lizenzjagdsysteme?
 
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#24
Das ist so nicht richtig. Richtig ist -zwei pro Wildart - doch ein Unterschied.
Bei "Fleischjagd" gilt das auch nicht, da kann man auch mehr Stücke pro Art erlegen.
Richtig, ich habe es trotz besserem Wissen leider falsch ausgedrückt. Zwei Stück Wild pro Art ist natürlich richtig und in dem von mir eingestellten Jagdgesetz auch so beschrieben.
Richtig ist allerdings und das war mir wichtig, dass ohne Jagdführer keine Jagd durch Ausländer durchgeführt werden darf.
Pro Jagdgast und Lizenz dürfen maximal zwei Tiere einer Wildart erlegt werden, ungeachtet ob die Trophäen exportiert werden oder nicht. Also auch bei der Fleischjagd. Einfach das oben eingefügte Jagdgesetz von Namibia lesen, bevor zum Rechtsbruch geraten wird.
Mir sind Fälle bekannt, wo Farmarbeiter ihren "Baas" angeschwärzt haben, wenn sie auf ihn sauer waren. Das kann für Farmer und Jagdgast sehr extreme Folgen haben. Statt geplantem Rückflug ein sehr "gemütlicher" Aufenthalt im Gefängnis bis zur Verhandlung und eine hohe Geldstrafe.
Das durften bereits einige Touristen in Namibia und anderen afrikanischen Staaten erleben.
Man sollte sich nicht immer darauf verlassen, dass wo kein Kläger ist, sich auch kein Richter findet.
Für afrikanische Ankläger sind oft gerade die "bösen Weißen" ein beliebtes Objekt für hohe Strafen. Beispiele könnte ich auch aus Namibia genug nennen.
 
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#25
Eventuell ist das Gesuchte in den Ländern am östlichen Rand der EU möglich. In den Baltischen Ländern, in der Slovakei oder Bulgarien. Bulgarien soll noch sehr naturnah, weiträumig und ursrünglich sein.
Darüber habe ich aber keine sicheren Infos, ob Lizenssystem oder Pachtsysteme.

Dann am ersten östlich außerhalb der EU, Belarus, Ukraine oder Russland. Dort gibt es Lizensysteme, die örtlichen Jäger sind in Jagdgenossenschaften organisiert.

Für den in- sowie den ausländischen Jagdtouristen gibt es große Reviere ~ 20-60.000 ha die von Berufsjägern bewirtschaftet werden. Big Busines da und auch für Jäger aus wohlhabenderen Ländern nicht unbedingt billig. Aber in der Regel top organisiert mit viel Wild, kleinen schnuckeligen Hotels oder Hütten drin, teilweise eigenen oder nahe gelegenen Schießständen.
In den bewirtschaften Revieren lässt man aber mit Sicherheit keinen Ausländer mit Waffe, der ja auch meistens die Landessprache nicht spricht, alleine jagen.

Auf den freien Staatsflächen ist u.U. Jagd alleine möglich wenn man Mitglied einer örtlichen Jagdgenossenschaft wird, Landessprache sollte allerdings mindestens auf A2 Niveau gesprochen werden, die Wilddichte ist da in der Regel jedoch mager.
 
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#27
@Rainer W. Danke für die Aufklärung zum Thema Jagen auf eigene Faust in Afrika, ich wollte gerade anfangen zu schreiben.
In Australien kommt es auch darauf an ob Public land oder private land sowie in welchem Bundesstaat man sich Aufhält. Ähnlich wie in den USA.
 
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#28
[QUOTE="Sirius, post: 3832039, member: 12368"
Am "sichersten" dürfte wohl Afrika sein (Farmland in Namibia oder Tansania). Eine Farm hat dort die Größe wie bei uns teilweise ein ganzer Landkreis, viele Farmer sind auch froh, wenn man Nahrungskonkurenten (Antilopen, Gazellen), Schadwild (Warzenschwein) oder Viehdiebe (Leoparden, Hyänen, Schakale) erlegt. Nur müßte man das mit den betr. Farmern, auch zwecks Lizenz und Waffenmeinfuhr dort unten abklären und man darf als Camper nicht zuviel Angst vor Puffottern, Mambas, Kobras und Skorpionen haben..
Ist heute Märchenstunde ? In Namibia darf ein Ausländer nur mit einem lizenzierten Jagdführer oder Berufsjäger die Jagd ausüben ! Die Anzahl der Wildarten ist auf 2 pro Gastjäger beschränkt.
http://www.jagdportal-namibia.eu/html/body_jagdgesetze.htm
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Mein Post bezog sich auf diese Erklärung ich Übe noch Zitieren Entschuldigt bitte.
 
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