Jagen bei den BaySF - Meinungen und Erlebnisse

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#1
"Jagdneid wirst du bei den BaySF nicht erleben. Dort freut man sich über jedes Stück das du in die Wildkammer hängst. Diejenigen, die dort jagen, sind auf Waldumbau und die dafür notwendigen hohen Abschusszahlen getrimmt und ausgesprochene Zweck- und Fleischjäger. Der Trophäenkult wurde beim Bayerischen Staat schon vor langer Zeit abgeschafft und durch andere Götzenbilder ersetzt."

Ja.... genau! Die Götzenbilder heißen "Schieß alles tot, was den Wald gefährden könnte und wenn auf ner Drückjagd ein toter Bock liegt, auch net schlimm."
 
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#2
"Jagdneid wirst du bei den BaySF nicht erleben. Dort freut man sich über jedes Stück das du in die Wildkammer hängst. Diejenigen, die dort jagen, sind auf Waldumbau und die dafür notwendigen hohen Abschusszahlen getrimmt und ausgesprochene Zweck- und Fleischjäger. Der Trophäenkult wurde beim Bayerischen Staat schon vor langer Zeit abgeschafft und durch andere Götzenbilder ersetzt."

Ja.... genau! Die Götzenbilder heißen "Schieß alles tot, was den Wald gefährden könnte und wenn auf ner Drückjagd ein toter Bock liegt, auch net schlimm."
Du solltest nur von Dingen schreiben, von denen du etwas weißt.
 
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#4
Kuno:
Du solltest nur von Dingen schreiben, von denen du etwas weißt.

Lieber Kuno, ich weiß nur von umserem Forst zu berichten. Wie es in Bayern gemacht wird, kann ich nur vermuten. Der Bayer an sich ist sehr ist sehr obrigkeitshörig und macht alles so wie es ihm gesagt wird... Bei unserem Forstnachbarn knallen die angeheuerten Jungjäger alles Weg, was vor die Büchse läuft. Mit dem Anreiz, wer viel erlegt, braucht nichts zahlen. Soll ich dazu noch etwas sagen.
 
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#5
Da wo ich bei den Bayerischen Staatsforsten öfter mal jage, kann man sich sicher sein das ein Bockabschuss auf der Dj zur Anzeige führen wird, selbst erlebt letztes Jahr. Es wird also nicht überall wahllos auf alles geballert was den Kopf raussteckt, ohne das dies Konsequenzen hätte! Also wer ansprechen kann und sauber schießt ist dort sicher gut aufgehoben! Wer es nicht kann sollte es üben, oder wie der Reherschrecker heulen das man Rehwild auf der Dj doch tatsächlich ansprechen muss🤣🤣🤣
 
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#8
Kuno:
Du solltest nur von Dingen schreiben, von denen du etwas weißt.

Lieber Kuno, ich weiß nur von umserem Forst zu berichten. Wie es in Bayern gemacht wird, kann ich nur vermuten. Der Bayer an sich ist sehr ist sehr obrigkeitshörig und macht alles so wie es ihm gesagt wird... Bei unserem Forstnachbarn knallen die angeheuerten Jungjäger alles Weg, was vor die Büchse läuft. Mit dem Anreiz, wer viel erlegt, braucht nichts zahlen. Soll ich dazu noch etwas sagen.
Also genau so, wie der gemeine Feldjäger auf Sauen weidwerkt.
 
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#12
ziemlich schwacher Auftritt von Dir! Ich bewirtschafte das Rehwild auch ohne dass es Schaden macht und die Bejagung der Sauen passiert nicht mit weniger Anstand, nur weil die hier Schäden verursachen. Ich habe gelernt jedes Stück Wild ordentlich anzusprechen bevor ich evtl. darauf schiesse und das ist keine Frage von Schaden, oder nicht.
Heisst übrigens Waidgerechtes Jagen.
 
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#13
@ Baummarder & Äsungsfläche: ich habe Euch nicht persönlich gemeint. In vielen Sauenfäden ist der Tenor eben genau anders. Und wenn dann ein Unterschied gemacht wird bei gleich schmerzempfindlichen Lebewesen, dann wirft das ein schlechtes Licht auf diese Jäger. Mehr wollte ich damit nicht sagen.
 
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#14
Für viele Jäger ist eine Jagdmöglichkeit bei der BAYSF gerade maßgeschneidert. Für den Jagdschein konnte man die drei Wochen gerade so abzwacken und eigentlich hat man die Jagd zu wenig Zeit. Man will jagen gehen, ohne große Verpflichtung. Kein Anruf beim Pächter bitte kümmere Dich mal, da wurde ein Reh überfahren. Oder heute Abend Mais bewachen. Die Verwertung ist auch kein Thema, man hängt das Wild in die Wildkammer und damit erledigt. Da gibt es kein gemeinsames Zerwirken vor Weihnachten damit die Wünsche erfüllt werden.

Man schießt im Jahr ein paar Rehe und vielleicht eine Sau und ist eben auch Jäger. Auch wenn man das was ich z.B. unter Jagd mit den vielen Facetten verstehe nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft wird.
Jagd verkümmert zum Schalenwildansitz, aber wem das reicht, warum nicht. Dazu kommt in der Regel die Teilnahme an Drückjagden. Wer gut schießt wird sicher öfters eingeladen, das ist bei Privatjagden auch so. Man will ja Beute machen wenn schon der ganze Beritt auf links gedreht wird.

Immer weniger Jäger wollen in einem Revier etwas bewegen, die ganze Palette der Jagdarten im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten ausüben: Die Krähe übern Lockbild, der kleine Entenstrich oder die Fuchsjagd. Niemand hat mehr große Lust, ein Revier aufzubauen, dort etwas positiv für das Wild zu verändern. Man nutzt was da ist und gibt im Wirtshaus eine Runde Mitleid aus, da ja alles schlechter wird, die bösen Bauern, die Jogger und und und..Das ist in vielen Privatrevieren nicht anders. Dabei ist Hege gepflegter Egoismus aber eben mit Arbeit verbunden. So sehe ich für mich persönlich die Jagd. Eine Waldjagd mit ein oder zwei Schalenwildarten und womöglich Fuchsjagdverbot wäre nichts für mich.

Die Niederwildjagd ist sowieso bei den meisten Jägern zum Akt geschrieben. Der Rest von Tontaubenmunition seit dem Vorbereitungskurs gammelt vor sich hin. Erst müsste man das Wild sauber treffen und dann noch verwerten?

Will sich jedoch jemand bei der BAYSF in irgendeiner Form über die Abschusserfüllung hinaus in den Jagdbetrieb einbringen, dann hat er trotzdem Möglichkeiten. Die Rabattgewährung für das nächste Jahr ist mehr als nur das immer so hingestellte "Kopfgeld". Ich kenne JESCH-Inhaber die fahren gerne Traktor und besitzen selbst einen. Damit werden Äsungsflächen bewirtschaftet. Oder andere bauen gerne Hochsitze. Was ist dem entgegen zu setzen, wenn jemand den Tanneneinzelschutz auf einer Fläche übernimmt und dann im nächsten Jahr eine Vergünstigung erhält?
 
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#15
Lieber OVS,
es ist eben so, dass fast jeder unter Jagd etwas anderes versteht, wie @colchicus schon schrieb, die Jagd hat viele Facetten, wer das eben nur auf die technische Seite beim Abschuß reduziert, ist für mich arm, aber...
Zu dem, was man in manchen Sauentröts lesen kann, Mxst kann man auch bei Rehwild und in anderen Beiträgen lesen, vor allem wenn Dein "Gesinnungsgenosse" Reherschrecker loslegt...
Allen einen schönen Sonntag.
 
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