Japan will wieder Wale jagen

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#37
Blödsinn, in Norwegen gibts fĂŒr ehemalige WalfĂ€nger reichlich Arbeit beim Fischfang oder in der Ölindustrie auch wenn das nicht mehr ist wie vor 20 Jahren. Walfang braucht da niemand.
Die Boote werden abgewrackt oder man fÀhrt Touris zum whalewatching.
 
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#38
Solange die Jagd nachhaltig betrieben wird,

gibt es keinen Grund, sie zu verbieten. Es gibt Walarten, deren BestĂ€nde eine Bejagung ermöglichen, deshalb können sie bejagt werden. UN-Inspektoren an Bord könnten das beaufsichtigen und protokollieren, zu einem Bruchteil der Kosten sinnloser EinsĂ€tze im Kongo oder in Afghanistan, die die UN-Organisationen seit Jahrzehnten betreiben. Wo ist das Problem, die 50 oder 100 Walfangschiffe, die nur wenige Monate im Jahr unterwegs sind, mit fachkundigen Aufsehern zu bestĂŒcken?

Die Verbieterei ist natĂŒrlich trendiger, aber deshalb nicht besser. Nur die VerbotsbefĂŒrworter fĂŒhlen sich hinterher besser. Ob die standorttreuen Wale sich besser fĂŒhlen, wenn sie ganzjĂ€hrig von Touristenbooten gestalkt werden, sei dahingestellt. Und auch die Wale, die vor der Baja kalben, tĂ€ten das möglicherweise lieber ohne Begleitboote.

Gruß,

Mbogo
 
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#39
Das Problem besteht vermutlich darin, dass ein unbequemer Aufseher vermutlich ĂŒber Bord geht, weil er unglĂŒcklich gefallen ist o.Ă€. einfach bei einlaufen in den Hafen kontrollieren und entsprechend sanktionieren wenn nötig, wĂ€re wohl effektiver!
 
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#41
Zum Gruße,
ich halte von absoluten Verboten grundsÀtzlich gar nichts, in keiner Lebenslage.
Und ich glaube kaum, dass es den Walen, die ja angeblich so empfindliche Sinnesorgane haben, wirklich gleich ist, ob sie beim Kalben von noch so kleinen Booten mit noch so hoch kreischenden EuropÀern und EuropÀerinnen Gesellschaft haben.

Wenn man den Walfang ganz oder teilweise verbieten will, dann muss man bitte sehr auch so konsequent sein und hinnehmen, dass Erwerbszweige wegfallen und Menschen ohne Arbeit sind.
Den "Jagddruck" dann doch aufrecht zu erhalten, nur eben ohne das zwangslÀufige Ende, ist irgendwie - in meinen Augen - heuchlerisch.
I c h persönlich wĂŒrde niemals bloß zum whale - watching irgendwo hin fliegen oder fahren - aber jeder, wie er mag - so lange auch da die "Verbotskeule" der Gutmenschen nicht geschwungen wird. Aber d i e s e Konsequenz wird man scheuen, jede Wette.
 
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#42
Die Japaner haben bisher jĂ€hrlich knapp 600 Wale fĂŒr angeblich wissenschaftliche Zwecke getötet. Der vernunftbegabte Mensch hĂ€tte sich auch schon in der Vergangenheit aufregen können.
Die Aufregung, welche jetzt die nÀchsten Tage durch die Bevölkerung geht, ist doch durchchoreografiert. Dabei haben die Japaner nur ihr "Wording" geÀndert.
 
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#43
Ich finde man löst konsequenter Weise die gesamte "Walfangkommission" auf.
Die hat schließlich dazu gefĂŒhrt das es noch Wale gibt.
WĂ€ren die weg könnte man als "Gutmensch" doch den Japaner ĂŒberhaupt nicht das Vermarkten von quecksilberhaltigem Walfleisch vorwerfen.

Wenn die "Kommission aufgelöst ist, entscheiden dann alle ca. 70 LÀnder wieder selber welche Wale im Bestand nicht gefÀhrdet sind und legt die Abschussquote auch gleich selber fest.

Danach könnte man auch dieses tierquÀlerische Whalewatching mangels Wale einstellen.......
 
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#45
Ich finde man löst konsequenter Weise die gesamte "Walfangkommission" auf.
Die hat schließlich dazu gefĂŒhrt das es noch Wale gibt.
WĂ€ren die weg könnte man als "Gutmensch" doch den Japaner ĂŒberhaupt nicht das Vermarkten von quecksilberhaltigem Walfleisch vorwerfen.

Wenn die "Kommission aufgelöst ist, entscheiden dann alle ca. 70 LÀnder wieder selber welche Wale im Bestand nicht gefÀhrdet sind und legt die Abschussquote auch gleich selber fest.

Danach könnte man auch dieses tierquÀlerische Whalewatching mangels Wale einstellen.......
Das Ende der kommerziellen Waljagd

war ihre Unwirtschaftlichkeit sowie der Beginn der Erdölförderug, nichts Anderes. Der Verzehr von Walfleisch war hinsichtlich der Bedrohung von deren Existenz von jeher unbedeutend. Wichtig war immer nur die Gewinnung von Tran fĂŒr Beleuchtungszwecke und als Fett fĂŒr mechanische Verwendung.

Wenn heute ein paar Nationen Walfang zu gastronomischen Zwecken betreiben möchten, ist das fĂŒr den Walbestand völlig unbedeutend; alle Aufregung ist nur rein emotionaler Natur, also tierschĂŒtzerischer Buhai, nichts weiter. Aber Tierschutz braucht halt Symbole, um Spenden einzubringen - Panda, Pottwal, Hai oder Fuchs, egal. Muss nur ins Weltbild des bösen und Natur vernichtenden JĂ€gers und Sammlers passen; der gute, edle, vegetarisch lebende Ackerbauer (mit dem die Zerstörung des Planeten begann, wie die Bibel schon schrieb, Eva mit dem Boskopp-Kulturapfel, die Adam zum Bauern knechtete) ist das Idealbild der großstĂ€dtischen Urban Gardeners.

Gruß,

Mbogo
 
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