Jungfuchs am Bau Tipps für Anfänger

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#1
Hallo und Waidmanns Heil
Ich brauche ein paar Tips zur Jungfuchsjagd am Bau
1. Wie erkenne ich einen Geheckbau?
Ich weiß das ich erstmal einen befahrenen Bau brauche an dem sich dann im April vielleicht Fraßreste finden lassen? Stimmt das so weit und gibt es sonst was zu beachten?
2. Wo solle ich mich dann ansetzen? Welche Ansitzeinrichtung ist zu bevorzugen?
3. Welche Waffe ist zu empfehlen?
Eine Flinte wir denke ich gehen, aber wie sind eure Erfahrungen mit z.B. 22lfb?
Bring es was wenn der leiser ist und hat dieser genug Energie für Jungfuchs?
Freue mich auf eure Antworten
Viele Grüße
 
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#2
Mit Jungfuchsfallen dürftest du am einfachsten das ganze Geheck fangen können- natürlich nur wenn man alle Röhren mit Fallen bestückt bzw. verstopft und man nicht eine Röhre vergisst:roll:...habe da schon leidvolle Erfahrung mit:evil:(zum Glück konnte der Nachbar den Rest des Geheckes fangen...)
 
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#3
Hallo und Waidmanns Heil
Ich brauche ein paar Tips zur Jungfuchsjagd am Bau
1. Wie erkenne ich einen Geheckbau? Der Bewuchs an der Einfahrt ist plattgetrampelt oder weg
Ich weiß das ich erstmal einen befahrenen Bau brauche an dem sich dann im April vielleicht Fraßreste finden lassen? Stimmt das so weit und gibt es sonst was zu beachten? Ichvergrabe immer Luder um den Bau, wenn es regelmässig angenommen ist, lohnt sich der Ansitz
2. Wo solle ich mich dann ansetzen? Welche Ansitzeinrichtung ist zu bevorzugen? Am besten schon vorhandene ansitzmöglichkeiten bei gutem Wind. Ich improvisier oft mit Transportablen Schirmen oder vorhandenem Material.
3. Welche Waffe ist zu empfehlen?
Eine Flinte wir denke ich gehen, aber wie sind eure Erfahrungen mit z.B. 22lfb?
Bring es was wenn der leiser ist und hat dieser genug Energie für Jungfuchs?
Freue mich auf eure Antworten
Viele Grüße
Ich benutze oft die 22lfb HV Hohlspitz gerne im Halbautomaten. Die Flinte macht besser "Bum und um".
Letztes Jahr konnte ich an einem Bau an 2 Terminen je einen Jungfuchs erlegen, 1x Flinte, der andere kam nicht mehr bei hellem Licht raus, den letzten habe ich mit .22lfb geschossen, er fiel in die Röhre zurück. Das Verhalten der Fähe die 5 Minuten später kam bestätigte aber die Erlegung. Ich sass mit Hund im 12m entfernten Erdsitz.
Nachtrag: Für die Fallenjagd fehlt mir die Zeit und bei Lebendfallen möglicherweise auch die Schärfe.
 
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#4
Also das ist eigentlich nicht sonderlich schwer am Bau Jungfüchse zu erlegen, du guckst jetzt schonmal nach befahrenen Bauen und ab Ende April Anfang Mai mal Spionieren ob es schon Bewegung vorm Bau gibt, auch eine Wildkamera leistet gute Dienste.
Erfolgreicher wirst du bei schönem Wetter sein, regen bringt weniger Erfolg, als Ansitz entweder eine hohe Leiter so positionieren, dass du den Bau möglichst ganz überblicken kannst. Störendes Gebüsch aus dem Schussfeld entfernen, aber nicht übertreiben und ringsum Kahlschlag machen.........
Mit der Flinte und 3mm Schrot habe ich gute Erfahrungen gemacht 2,7mm dürfte aber auch gehen.
Zur Falle wurde alles gesagt, was wichtig ist.
Du solltest dort auch nach 2-3 erlegten Füchsen unbedingt sitzen bleiben es können noch gut und gerne 1 bis 2 weitere kommen und die sollte man erwischen!
Außerdem früh aufstehen und noch im dunkeln den Ansitz erreichen teilweise kommen die raus sobald die Sonne aufgeht um sich zu wärmen oder wen sie schon älter sind mit der Fähe beim Jagdtraining waren............
Auf den Wind achten der sollte auf keinen Fall auf den Bau oder den Wechsel gehen dann lieber sich so positionieren das der Wind nicht stört............
22lfb reicht für einen Jungfuchs dicke, aber auch der Knall einer 12er Flinte stört wenig bis gar nicht, so konnte ich 4 hintereinander weg erlegen und bei nr 3 hatte ich noch genug Zeit nachzuladen um ihn und dann Nummer 4 wenige Minuten später zu erlegen!
Jungfüchse sind nunmal nicht die hellsten, da keine oder kaum Erfahrung vorhanden ist, was auch so ab Juni/Juli gut funktioniert sind die ersten frisch gemähten Wiesen und Stoppeln, da kannst du auch Mittags zum 16Uhr Erfolg haben und was am Bau wichtig ist nicht zu früh abhauen, bis 9Uhr würde ich ruhig sitzen bleiben.

Wünsche dir Waidmannsheil für die Jungfuchsjagd
 
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#5
Vielen Dank für die vielen schnellen und auch guten Antworten
1. Befahrene Baue suchen
2. In 1 oder 2 Monaten mit Luder und Kamera gucken ob Geheck vorhanden
3. Früh morgens mit Leiter und Flinte anrücken die nicht einsehbaren Röhren mit Fallen bestücken
4. 9 -10 abbaumen
Soweit alles richtig?
Ist es sinnvoll nach abbaumen die Fallen dazu lassen und die übrigen Röhre zu bestücken und Abends die ganze Sache im dunkel oder lieber davor wiederholen(evt. Noch öfter kontrollieren?)?
 
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#6
Das mit dem Luder würde ich lassen bringt nicht viel und du verursachst zu viel unruhe! Das darf nicht passieren sonst zieht das Geheck aus!!!

Die Fallen kannst du drinn lassen und guckst alle paar Stunden danach, was noch wichtig ist die Fallen zu verblenden. Noch besser wäre es diese !nach! der Jagd dort installierst, Du könntest dir dadurch den Ansitz versauen.
Die Wildkamera würde ich 2 Tage vor der geplanten Jagd auswerten und gucken ob schon Bewegung vorm Bau ist und wie viele Jungfüchse es sind!


Die Leiter würde ich persönlich auch 2 Tage vorher dahin bringen und zwar so leise es geht, optimalerweise stellst du jetzt schon eine dahin! Wir hatten an fast jedem Bau einen Ansitz stehen und dabei auch die Hauptwindrichtung beachtet.......
Wen die Möglichkeit besteht würde ich da einen Überdachten Sitz hinstellen, dann kann man dort auch während der Ranz gut die Altfüchse mitnehmen:thumbup:

Und essentiell für eine erfolgreiche Jagd ist es auf dem Ansitz konzentriert und vor allem still zu sitzen nur bewegen wen nötig, falls eine geschlossene Kanzel dahin soll nur mit LOSEM Sitzbrett und auf gar keinen Fall einen von diesen knarzenden Bürostühlen, die sind vielleicht bequemer aber bei jeder Bewegung gibt es unnötige Geräusche und die gilt es zu vermeiden!
Gleiches gilt für aufgenagelte Sitzbretter, dann lieber auf der Sitzbrettauflage einen Streifen Teppich angenagelt.
Und zu guter letzt nur wenig bewegen und wen dann langsam, das bekommt das Wild nicht so gut mit wie schnelle Bewegungen (gilt nicht nur für Füchse).

Wen du noch fragen hast her damit
 
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#7
@RebhuhnNRW
Solltest du in NRW die Fangjagd ausüben wollen, wirst du um einen entsprechenden Lehrgang nicht herumkommen.
 
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#12
wir machen entweder,oder.
d.h. wenn der Bau es hergibt, dass sauber mit Jungfuchsfallen gearbeitet werden kann, werden diese eingesetzt. Nur an Bauen, wo man keine Fallen sinnvoll einsetzen kann, z.B. Bau unter einer alten Baumwurzel mit zuviel Röhren, dann Ansitz.
Die Fallen setzen wir abends ein und sichern sie gegen ausgraben!!!, wenn die Fähe auf Raub ist. Die Heckbaue findet man um die Osterzeit, dann ist noch keine Vegetation da und man sieht auch aus einigen Metern Entfernung, was Sache ist. Dabei weder direkt an den Bau gehen, noch einen Hund mitnehmen. Die Fallen erst einsetzen, wenn die JuFü sicher draussen spielen, meist Mitte Mai, im letzten Jahr haben wir das erste Geheck vom 1. auf den 2. Mai gefangen.

Horrido
 
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#13
Letztes Jahr waren die Jungfüchse verdammt früh schon unterwegs, so hab ich am 1.Mai beim Bockansitz eine Fähe mit 4 Jungfüchsen im Schlepptau in Anblick gehabt :unbelievable:
 
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#14
Hab vorletzte Woche auch nen frisch gegrabenen Bau entdeckt.
Da werden garantiert Jungfüchse sein.
Da er direkt an einem Wanderweg will ich nicht unbedingt Jungfuchsfallen stellen.

Da kommt die Woche schon eine Leiter hin und es wird frei geschnitten das alles so weit fertig ist wenn es los geht.

2 Tage vorher finde ich persönlich zu knapp. Je nachdem wie hoch da die Vegetation im Feld schon ist zieht dir die Fähe um in den Raps.
 
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#15
Alternative wo möglich wäre auch ein Tarnetz und Klappstuhl wenn es die Vegetation am Bau zu lässt.

Das ist ruck zuck wieder abgebaut wenn alles erledigt ist.

Da bist dann auch unabhängig vom Wind.
 
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