Jungfuchs unter Narkose gerettet - er tat genau das Richtige ....

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Mir fehlt noch die Nachricht:
Im Anschluss tauschten Mitarbeiter des Baubetriebshofs den kompletten Sand des Außenbereichs aus, die Feuerwehr wässerte im Anschluss die befestigten Wege. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf rund 50.000,-- Euro.
 
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Erstaunlich dass es in Chemnitz keinen durch die untere Jagdbehörde beauftragten Stadtjäger gibt.
Im Falle des Jungfuchses scheint es ja ganz glimpflich abgegangen zu sein, sehe da auch kein Problem den aufzupäppeln, schön wenn der Verein die Kosten trägt.

Bedenklicher finde ich es dann eher wenn soetwas ausgewachsenen und vielleicht noch schwer verletzten Tieren passiert die dann mit aller Gewalt „gerettet“ und noch mehr Stress ausgesetzt werden müssen durch falsch verstandene Tierliebe.
 
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6 Feb 2018
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Nun ja, als Jäger weiß man um die Notwendigkeit der Jungfuchsbejagung und setzt diese daher auch um. Nichtsdestotrotz ist es keine angenehme Aufgabe, da die kleinen Reinekes nun mal putzig sind. Ich finde die Reaktion des Kindergartenmitarbeiters durchaus verständlich. Wäre es um ein Kitz gegangen, fiele die Zustimmung in den Reaktionen vielleicht deutlicher aus.
Ob die Vorgehensweise der Tierretter (Auswilderung nach einigen Tagen) sinnvoll und tierschutzkonform erscheint, steht auf einem ganz anderen Blatt.
 
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Nun ja, als Jäger weiß man um die Notwendigkeit der Jungfuchsbejagung und setzt diese daher auch um. Nichtsdestotrotz ist es keine angenehme Aufgabe, da die kleinen Reinekes nun mal putzig sind.
Sehe ich auch so, niemand sollte dem Mitarbeiter einen Vorwurf machen das er zunächst die Tierrettung informiert hat.
Evtl. haben auch schon die Kinder das Tier gesehen und einem hilflos verstrickten Jungfuchs im öffentlichen Raum den Tötungsschuss anzutragen ist sicher nicht die beste Publicity für die Jägerschaft, auch wenn man dem Tier so sicherlich viel Stress und Panik erspart hätte.

Tja und ob der eine ausgewilderte Jungfuchs in einer Stadt den Kohl jetzt Fett macht und den "Ärger" entsprechend wert gewesen wäre bezweifle ich mal.
Könnte mir gut vorstellen das die untere Jagdbehörde eine ähnliche Kosten-Nutzen Rechnung aufgestellt hat.
 
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Hat man den Kindergartenträger schon wegen unerlaubter Jagdausübung ( Fallenjagd ) angezeigt? 🤣
 
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Grundsätzlich habe ich schon Verständnis dafür, dass eine solche Situation für Leute die den Umgang damit nicht gewöhnt sind schwierig ist. Und ich hätte da ganz sicher auch nicht einfach die Waffe geholt und den Fuchs erlegt.

Mir fehlt allerdings das Verständnis dafür, dass das dann so eskaliert das man bei 50.000 EUR Kosten landet, insbesondere wenn ich immer wieder höre wie knapp die öffnetlichen Kassen angeblich sind. Das wäre ganz sicher auch einfacher gegangen, hätte aber vielleicht erfordert, dass man sich im Vorfeld Gedanken dazu macht.

Hab mal zwei junge Waschbären vor dem Tierrettungsdienst gerettet. Die wären womöglich wieder ausgewildert worden. Wir haben noch nicht so viele, da muss man nicht nachhelfen bloß weil man mit Weichspüler großgezogen wurde.

Ich habe mir hier schon mehrfach Freunde bei den örtlichen Tierfreunden gemacht als die für herrenlose Katzen oder auch die Aufzucht von aufgefundenen Waschbären gesammelt haben.

Meine Standartantwort darauf "Klar, spende gerne, die ersten 25 Einschläfernden zahle ich sofort" ;) Komischerweise wollte bislang niemand mein Geld...
 
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25 Dez 2018
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(y) (y) (y) Denn wenn das Kinder sehen und ,,Jagduninteressierte" dann geht das nach hinten los. Es gibt viele Situationen wo man sich genau überlegen sollte, wie man handelt.
MfG.
Das hat nicht mal was damit zu tun "wer das sieht".
Zumindest ich hab mal gelernt, dass das Recht auf Jagd untrennbar mit der Pflicht zur Hege verbunden ist.

Ich sitze auch absolut nichts lieber als auf Füchse. Trotzdem kann man auch einem Fuchs in Not einfach nur helfen.
Wir suchen ja auch die Wiesen nach Kitzen ab - und es kann durchaus sein, dass wir genau die, die wir unter jede Menge Anstrengung und Schwitzen gesucht haben, später mal erlegen.
 
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17 Dez 2020
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wer redet denn überhaupt davon dem Tier sofort einen fangschuss anzutragen?
Das geht allein schon wegen dem befriedeten Bezirk nicht.
Ich habe auch schon ein paar lethargische Waschbären aus Schulen und Kindergärten geholt.
Man muss denen ja nicht auf die Nase binden, dass man sie sofort erlegen wird.
Es reicht zu sagen, dass man sich um ihn kümmert und gut ist.

PS. Die 50.000€ waren bestimmt nur eine aus Spaß in den Raum geworfene Zahl.
Die öffentliche Hand bezahlt es doch eh nicht sondern der Verein.

Grundsätzlich habe ich schon Verständnis dafür, dass eine solche Situation für Leute die den Umgang damit nicht gewöhnt sind schwierig ist. Und ich hätte da ganz sicher auch nicht einfach die Waffe geholt und den Fuchs erlegt.

Mir fehlt allerdings das Verständnis dafür, dass das dann so eskaliert das man bei 50.000 EUR Kosten landet, insbesondere wenn ich immer wieder höre wie knapp die öffnetlichen Kassen angeblich sind. Das wäre ganz sicher auch einfacher gegangen, hätte aber vielleicht erfordert, dass man sich im Vorfeld Gedanken dazu macht.



Ich habe mir hier schon mehrfach Freunde bei den örtlichen Tierfreunden gemacht als die für herrenlose Katzen oder auch die Aufzucht von aufgefundenen Waschbären gesammelt haben.

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