Jungfüchse 2022

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17 Dez 2020
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Horrido,

wie weit sind bei euch die Jungfüchse und bejagt ihr sie auch?

Ich war vorgestern an einem starken Bau mitten im Raps. Die Füchse hier waren gerade soweit, dass sie die Gegend um den Bau erkunden und scheinbar erst vor kurzem die Seher geöffnet haben. Hier konnte ich zwei Jungfüchse strecken und am Folgeabend noch einen.
Scheinbar hat die Fähe von meiner Aktion nichts mitbekommen und sie sind noch da.

An einem anderen Bau in einer Feldhecke mit angrenzender Mäuseburg konnte ich 6 Jungfüchse gestern Abend strecken, die schon weiter und viel stärker waren, als die Füchse im Raps.
Ich hoffe das war das ganze Geheck, denn im Ort wurden einige Hühner "geraubt".

Bilder erspare ich mir, das muss hier nicht sein, vor allem habe ich gestern mit der 30-06 erlegt, da ich mich etwas weiter angestellt habe und Jungfuchsbejagung sicher nicht jedermanns Sache ist.

WMH
 
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Wir haben es wieder mal geschafft und haben kein Geheck im Revier, dadurch ersparen wir uns diese nicht sehr schöne Arbeit der Bejagung der Füchse am Bau etc. Wenn die Jungfüchse selbstständig werden und geerntet wird, wirds auch bei uns wieder den üblichen Zuzug geben.

Dafür wurde heute früh der erste Goldschakal bei uns im Revier erlegt. Bin gespannt wie das noch weitergeht
 
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21 Apr 2022
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Muss zugeben, dass ich da oft die jagdliche Pflicht bewusst vernachlässigt habe. Hat mir nicht gepasst diese kleinen Füxe zu schiessen. Im Winter habe ich sie mir dann geholt. Jagdlich sicherlich nicht richtig, aber für mich ethisch vertretbarer..
Ist wie schon vom Threadersteller erwähnt nicht jedermanns Sache, meine übrigens auch nicht.

Wir haben vor kurzem mit einigen Jägern Strohmieten/Rundballen umstellt und die Füchse mit den Hunden rausgetrieben.
Der schnelle Schrotschuss auf den Jungfuchs geht mir noch relativ leicht von der Hand aber die gezielte Kugel auf vor dem Bau tollende Füchslein...

Mein Terrier hat aber ohnehin mehr zur Strecke beigetragen als ich indem er drei Jungfüchse im Stroh abgetan hat. Der hat definitiv weniger Gewissensbisse als ich. :)

Wir haben aber auch zwei Kameraden im Revier welche ebenfalls immun gegen die Possierlichkeit der kleinen Rotröcke sind, die übernehmen das.

Die meisten von uns steigen dann ab Adult wieder ein.
 
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Ist meiner Meinung nach nichts ungewöhnliches, dass die Jungfüchse an verschiedenen Standorten oder Bauen unterschiedlich weit entwickelt sind. Ich saß gestern wieder an einem Bau von dem ich dachte er wäre befahren. Der Bau war aufgeräumt worden und neu ausgebaut. Aber jetzt waren dort zwei Ansitze schon ergebnislos. Scheinbar ist die Fähe umgezogen oder hat doch nicht darin gewölft.

Ich empfinde diese Jagdart auch nicht als sehr erfüllend an und hab auch eine gewisse Empathie zu den kleinen Welpen. Wenn ich dann aber sehe wie viel Fasane und Hasen es wieder bei uns gibt (noch weit von bejagbaren Besatz weg) aufgrund strammer Raubwildbejagung, sehe ich das doch als nötig an.
 
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Wir haben es wieder mal geschafft und haben kein Geheck im Revier, dadurch ersparen wir uns diese nicht sehr schöne Arbeit der Bejagung der Füchse am Bau etc. Wenn die Jungfüchse selbstständig werden und geerntet wird, wirds auch bei uns wieder den üblichen Zuzug geben.

Dafür wurde heute früh der erste Goldschakal bei uns im Revier erlegt. Bin gespannt wie das noch weitergeht
Das ist immer das besten und man weiß das man im Januar / Februar seine Hausaufgaben gemacht hat!

Wir haben auch im zweiten Jahr in Folge kein Geheck bei uns. Aber auch einen extrem hohen Aufwand im Januar / Februar betrieben.

Das Niederwild dankt es uns!
 

KHH

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Will hier nicht den Moralapostel geben, aber wenn man die Kitze im Winter erlegt, haben sie auch eine gewisse Größe, bei der das evtl etwas anders empfunden wird. Und das passiert eher selektiv. Ein Kitz mit Flecken und gerade mal seit kurzem nicht mehr wackeligen Beinen, da habe ich keinen Jagdtrieb. Mit den Jufü ist das auch so eine Sache. Oftmals werden sie entnommen, wie es sich bietet. War es nicht das ganze Geheck, ist der Erfolg wohl unbestritten zweifelhaft. Aber auch beim ganzen Geheck gibt es Aussagen, dass damit das Zutragen nicht sofort gestoppt ist. Also insgesamt zu hinterfragen. Ich bemühe mich ab Sommer und über den Winter, und in den letzten Jahren sind bis zur Zuwanderungswelle auch wenig Füchse zu sehen.
Natürlich hab ich auch schon Jufü erlegt, auch am Bau. Aber über die Jahre hat sich mein Blick da wohl etwas geändert. Zum einen ist es beileibe nicht nur der Fuchs, der es dem Niederwild schwer macht, zum anderen werden die paar Jungfüchse bei strammer Bejagung über den Winter jetzt nicht das Revier leerfressen.
Zur Frage nach der Größe, hier wurden auch schon ein paar erlegt (denke alle aus einem Geheck), die schon recht gross und alleine unterwegs waren. Von anderen Gehecken wüsste ich aktuell nicht, aber schaue auch nicht danach. Solange auf fast jedem zweiten Wingertstickel ein Greif sitzt und die Krähen munter ihr Unwesen treiben, dürfen auch ein paar Jufü rumtollen.
Unsere Niederwildbestände sind für heutige Zeiten trotzdem ganz gut.
 
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Worauf hier keiner Bock hat. JWMG? Mehr ein Empfehlungsschreiben wie es laufen sollte, als ein Gesetz was strikt umgesetzt wird.
 
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Ich kann es immer noch nicht glauben. Auf der anderen Stadtseite Richtung CZ Füchse zu jeder Tageszeit. Wir heuer erstmals auf den 1050 ha vollkommen geheckfrei. Seit 1.4 wurden bei den Ansitzen ca. 5 Füchse gesehen. Kameraüberwachung einer angekirrten Betonrohrfalle: 1 Marder in 3 Wochen. Ein überfahrener Rehbock liegt seit 1 Woche ungeberührt, die Maden holen ihn jetzt. Es zeigt deutlich wie wichtig der Fähenabschuss im Spätwinter ist, dann sind die Heerscharen der Zuträger auch gleich mit weg. Jedes Geheck kehrt eine Riesenfläche von jeglichem Jungwild frei. Wer Stoppelfüchse schießt, hat den Zug verschlafen.
 
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