Junghund hat einseitige Krämpfe, ist in Tierklinik - letzter Strohhalm

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#1
Der Hund meiner Schwester, eine 7 Monate alte Ducktoller-Hündin, hat seit heute morgen linksseitig Krämpfe, wleche teils bis zu 20 Minuten anhalten. Sie ist aktuell in der Tierklinik in Ahlen und wird über Nacht dort beobachtet.

Aktuell wird sie auf eine Vergiftung behandelt, morgen steht ggf. noch MRT und Liquorprobe an.
Die Epilepsie-Diagnose war negativ, Röntgen und Ultraschall hat keine Auffälligkeiten gezeigt. Lebershunt wird morgen früh noch mit Gallensäure-Wert getestet.
Blutbild unauffällig, Temperatur normal. Neurologische Untersuchung ebenfalls so weit unauffällig.

Falls irgendjemand eine Idee hat, was es sein könnte, schreibt es bitte einfach runter. Wir sind am Ende. Ich hab vorletztes Jahr einen Welpen verloren und Sie hat mich damals abgeholt, falls es eine Chance gibt ihr dies zu ersparen versuche ich hier noch mal nach Hilfe zu rufen!

Danke im Voraus!
 
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#2
Der Hund meiner Schwester, eine 7 Monate alte Ducktoller-Hündin, hat seit heute morgen linksseitig Krämpfe, wleche teils bis zu 20 Minuten anhalten. Sie ist aktuell in der Tierklinik in Ahlen und wird über Nacht dort beobachtet.

Aktuell wird sie auf eine Vergiftung behandelt, morgen steht ggf. noch MRT und Liquorprobe an.
Die Epilepsie-Diagnose war negativ, Röntgen und Ultraschall hat keine Auffälligkeiten gezeigt. Lebershunt wird morgen früh noch mit Gallensäure-Wert getestet.
Blutbild unauffällig, Temperatur normal. Neurologische Untersuchung ebenfalls so weit unauffällig.

Falls irgendjemand eine Idee hat, was es sein könnte, schreibt es bitte einfach runter. Wir sind am Ende. Ich hab vorletztes Jahr einen Welpen verloren und Sie hat mich damals abgeholt, falls es eine Chance gibt ihr dies zu ersparen versuche ich hier noch mal nach Hilfe zu rufen!

Danke im Voraus!
... ich kann Dir leider nicht helfen, wünsche Dir aber, dass alles gut verläuft und die Hündin bald wieder genesen wird. Ich kann das Drama um einen Hund verstehen!
MfG
D.T.
 
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#3
Die kleine ist mehr oder weniger stabil, krampft immer mal wieder.

Diagnose - akute Meningitis mit einseitiger Enzephalitis, daher die Krämpfe auf einer Körperseite. MRT sieht entsprechend aus. Wir hoffen nun einfach, dass die Therapie anschlägt und kein Schaden zurückbleibt.

Vielleicht hilft diese Info hier ja mal jemandem weiter.
 
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#4
Beim Menschen gibt die Rasmussengehirnentzündung, extremst selten, mit den oben beschriebenen Problemen. Frag mal die Tierärzte ob das beim Hund so ähnlich ist. Beim Menschen gibt es keine Therapie, es bleiben schwerste Behinderungen. Ursache ist nicht bekannt. Angriff des Körpers gegen sein eigenes Gehirn ? Unbekannt Viren ?
sca
 
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#5
SRMA!!!!
Steril-Eitrige Meningitis-Arteritis
Erbliche Disposition beim Toller bekannt.

ist zwar seltsam, dass kein Fieber da sein soll, aber das ist bei der bereits diagnostizierten akuten Meningitis auch sehr komisch.
Aber es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt.

Und entscheidet im Sinne des Tierwohls, wie es weitergeht. Private Tierkliniken behandeln gern weiter, obwohl aussichtslos.
Ich würde die Uni Gießen zu rate ziehen (Laborergebnisse dort vorlegen z.B. ) oder den Hund dorthin bringen, wenn möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#6
Die kleine ist am Dienstag eingeschläfert worden.

Prednisolon und Keppra haben keinerlei Effekt gehabt. Sobald das Dormicum niedriger dosiert wurde ginge die Krämpfe weiter. Im Gehirn waren bereits Ödeme entstanden.

Liquor war unauffällig, keine Viren oder Bakterien vorhanden. Verdacht auf autoimmune Ursachen, mit notwendiger lebenslanger Behandlung.
 
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#8
Es tut mir sehr leid um den Hund, aber als HF ist man gezwungen Verantwortung auch für diesen schwierigsten Moment zu übernehmen. Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen.

Lasst euch durch die Vorgeschichte nicht entmutigen.


CdB
 
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#9
:cry: :sad: Tut mir leid für Euch!
Oft schwer, das wohl Richtige tun zu müssen.
Wir sind das unseren treuesten Freunden letztendlich immer schuldig...

Allzeit Guten Anblick, Waidmannsheil und Hoh Rüd Hoh!(y)
 
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