[Schleswig-Holstein] Jungjäger sucht Anschluss

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#1
Moin Moin,

ich, 37 Jahre alt, lebe in Scharbeutz und bin frisch gebackener Jungjäger.
Der Schein ist also in der Tasche, die Büchse steht im Tresor. Der Tatendrang ist vorhanden.

Nur wie geht es weiter?
Ohne familiäre Vorprägung, Ländereien und Ähnliches, gestaltet es sich gar nicht so einfach die ersten Schritte zu gehen. Und es gibt noch viel zu erlernen.

Was ich bieten kann:

Mithilfe bei Revierarbeiten jeder Art sowie selbstverständlich einen finanziellen Beitrag (fix oder je Abschuss). Ich habe Ausdauer und bin lernwillig. Fahre gerne bis zu einer Stunde in ein Revier.

Ich suche daher einen erfahrenen Jäger, der mich an die Hand nimmt und mit mir jagen geht, einen Begehungsschein oder eine sonstige Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln.

Ein wenig schwierig finde ich es, wenn mir alte Hasen bzw. Schlitzohren den Wildschaden umhängen wollen, den ich nicht kalkulieren kann. Gerne zahle ich auskömmlich und helfe mit Muskelkraft wann es geht. Das versteht sich von selbst.

Mir geht es nicht ums „Totmachen“, sondern das gesamte Spektrum, das die Jagd umfasst.
Ich freue mich über jegliche Art von Rückmeldung, auch über einzelne Ansitze an Wochenenden, wenn ein Begehungsschein nicht möglich sein sollte.

Bis dahin Waidmannsheil
Malte
 
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#2
Moin Malte,
wende Dich doch mal an die Kreisjägerschaft, zumindest bei uns in Stormarn ist das eine rege "Tauschbörse".;)
Und Du hast recht, wer Dich am Wildschaden beteiligen will, ist ein Pächter, wie es sie eigentlich nicht geben sollte. Die rechtlichen Bedingungen dazu hast Du ja gerade gut gelernt..:D
WMH!
 
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#3
Moin Malte. Willkommen im Forum und Glückwunsch zum Jagdschein. Ostholstein hat doch eigentlich eine gute Kreisjägerschaft. Ruhig mal vorstellig werden. Vielleicht auch in Kasseedorf beim Tontaubenschießen mal jemand kennenlernen?! Waidmannsheil aus dem Krs. Plön. Ich hör mich mal um und melde mich im Erfolgsfall über PN.
 
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#9
Ich möchte mich ganz herzlich für die freundliche Aufnahme und die Tipps bedanken.

Gestern war auch schon ein guter Tag für mich, nachdem ich leicht gefrustet war.
Ich hatte die Idee Wildhändler in meiner Umgebung zu kontaktieren. So kam ich an einen sehr freundlichen Pächter und Hegeringleiter.

Er hat sich für mich viel Zeit genommen, was seine Wertschätzung zeigt. Ich durfte ihm meine Beweggründe darlegen und glaube, dass er verstanden hat, dass ich nicht einfach Abschüsse kaufen möchte. Mir geht es darum, dass ich von einem Jagdscheininhaber zum Jäger werde.
Dafür bin ich bereit etwas zu geben.
Nun war der Revierinhaber nicht hellauf begeistert und drückte mir sofort einen BGS in die Hand. Vielmehr war er eher zurückhaltend und prüfend, wen man sich so ins Revier holen würde.

Wir sind nach über 2 Stunden Gespräch und Revierbesichtigung so auseinander gegangen, dass ich ihm bei Arbeiten helfe, wir uns kennenlernen und im Gegenzug zum gemeinsamen Ansitz gehen darf.

Das ist ein Anfang, mit dem ich sehr gut leben kann.

Es gibt sie also doch, die alten Hasen, die helfen möchten. :)

Trotzdem bin ich natürlich für weitere Tipps dankbar. Ein Netzwerk scheint hier der einfache Schlüssel zu sein und ich bin bereit auch zu geben.

Viele Grüße
Malte
 
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#10
Lass dir Zeit, erzwinge nichts und geh fleißig auf den Schießstand. Bei Revierarbeiten sei da, aber fordere dir auch mal Chancen ein ;-)
Mit der Zeit wird sich von selbst ein Netzwerk entwickeln und deine Möglichkeiten werden wachsen.

Meine Erfahrung ist, dass die grummeligsten Pächter manchmal die ehrlichsten Häute sind. Die Oberweidheiligen würde ich aber aus persönlicher Erfahrung meiden. Da ist mehr Folklore als Jägerei dahinter. Das sind immer die, die am lautesten von 1000jährigen Traditionen quaken.

Viel Erfolg beim Jäger werden!
 
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#11
Das mit einer Stunde fahrt wird dir schnell auf den Geist gehen, wenn du zwei bis dreimal die woche ins Revier fährst, aber die Erfahrung kommt noch😁
 
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#12
Das mit einer Stunde fahrt wird dir schnell auf den Geist gehen, wenn du zwei bis dreimal die woche ins Revier fährst, aber die Erfahrung kommt noch😁
2-3 mal pro Woche dauerhaft ins Revier fahren, wird sowieso schwierig. Noch muss ich arbeiten. ;)
Auto fahren ist jetzt nicht sooo das Thema. Fahre auch eine Stunde ins Büro.
 
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#14
2-3 mal pro Woche dauerhaft ins Revier fahren, wird sowieso schwierig. Noch muss ich arbeiten. ;)
Auto fahren ist jetzt nicht sooo das Thema. Fahre auch eine Stunde ins Büro.
Wenn man als Jobpendler noch versucht ein Jagdpendeln drauf zu packen geht das meist schief. 2h Arbeitsweg hin und retour und noch 2h Jagdweg hin und retour sind ein ganz schönes Programm. Da bleibt eine Menge andere Lebensqualität auf der Strecke.
 
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#15
Alles richtig, aber soll er deshalb gar nicht jagen bis die Möglichkeit vor der Haustür besteht? Außerdem ergeben sich viele Bekanntschaften und neue Jagdmöglichkeiten erst über das intensive und aktive Jagen. Dann hat man auch was zu erzählen. Fast jeder kommt nach einer Weile zu der Erkenntnis, das lange Fahrzeiten nicht mit viel Jagen zusammenpassen. Ich würde trotzdem raten erst mal loszulegen.
 
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