K95 Fan-Gruppe

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Ich schiesse beide Kaliber mit 180 Grain Geschossen und die Laborierung ist die, die der Hersteller jeweils im Web angibt (ich lade selbst) .

Ich verstehe es ja auch nicht ganz, aber Fakt ist, dass die 308 sich damit deutlich unangenehmer schiesst...
Wow, das wundert mich doch sehr!

Soweit Du in der .308 Win (aufgrund der Vorgabe) möglicherweise eine 'stramme' Ladung verschießt und die 8x57IRS eher 'gutmütiger' geladen ist, mag das natürlich sein. Soweit ich mich richtig erinnere, bleiben die Ladungsempfehlungen der 8x57 IRS auch relevant hinter den Empfehlungen der IS zurück.

Ich sollte einschränkend sagen, dass ich aufgrund der Bleifrei-Vorgabe in NRW für nahezu alle Kaliber zwischenzeitlich bei relativ leichten Geschossen angekommen bin. Die .308 Win nutze ich mehrheitlich mit 123 Grain KJG und 130 oder maximal 150 Grain TTSX.

Auch bei bleihaltigen Geschossen würde ich persönlich (!) in der .308 Win maximal auf 165/ 168 Grain gehen.


Grosso
 
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Ich hatte noch so viele 180 Gr Geschosse für die .30 er... Irgendwie müssen die auch noch verarbeitet werden. Und fliegen tun sie ganz hervorragend.

Aber Du hast natürlich recht mit Deiner Vermutung: die 139 Gr EVO Green kicken absolut nicht...
 
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Kann ich so nicht bestätigen. Hätte das Vergnügen .30R Blaser aus ner K95 zu schießen. Ein Schuss hat mir gereicht, muss ich nicht haben. Aus meinem Berg und Tal kein Problem, wobei ich da am Stand auch keine größeren Serien schießen möchte. Wenn die 308 einigermasen da sitzt wo sie soll, noch keine Probleme gehabt. Hab schon die wildesten Geschichten über die ungarischen Hirsche gehört. Da war die 9,3x64 und 8x68 ja so das Maß der Dinge. War dann richtig enttäuscht, das der Hirsch mit der 308 einfach in die Knie gegangen ist.

Robert
Du hast ja recht, mich würde die .30 R in einer K95 auch nicht erfreuen. Aber, besagte Jägerin führt ihre K77 UL gerne damit. Allerdings hat sie an ihrer Bixn einen Maßschaft.

Ich führe seit 1999 einen BS95 in .30 R und 5,6x50 R Mag. und hatte anfangs auf dem Stand bei längeren Serien - 15/20 Schuß - auch das Gefühl, dass sie trotz knapp 9 Pfund Waffengewicht ziemlich kickt. In einem anderen Beitrag habe ich dies schon beschrieben. Für mich war die Lösung, den Serienschaft (schxxxx "Schweinsbuckel") gegen einen, der Länge angepassten Lochschaft mit geradem Schaftrücken zu ersetzen. Seitdem keine Probleme mehr und auch schon einen 50 Schuß Nonstop-Test (5 verschiedene Labos a`10 Schuß) ohne "blaue Schulter" absolviert.
 
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... Wenn die 308 einigermasen da sitzt wo sie soll, noch keine Probleme gehabt. Hab schon die wildesten Geschichten über die ungarischen Hirsche gehört. Da war die 9,3x64 und 8x68 ja so das Maß der Dinge. War dann richtig enttäuscht, das der Hirsch mit der 308 einfach in die Knie gegangen ist.

Robert
Ich erachte die genannten 'dicken Pillen' absolut nicht als das Maß der Dinge. Abhängig vom Geschoss, dem Treffersitz und der jagdlichen Situation sind sie das im Zweifelsfall eben nicht.

Wir haben in der letzten Woche Rotwild gejagt und ein Freund war mit der 8x68S und dem CDP Geschoss unterwegs. Ich habe eine K95 im Kaliber .270 Win und 110 Grain TTSX Geschossen geführt. Mit der 8x68S gab es bei drei Stücken Rotwild zumindest zwei Fluchten von +/- 100 Metern und sehr wenig Schweiß. Meine 4 Stücke (ein starker Hirsch) lagen am Anschuss. Der Hirsch (aufs Schulterblatt) hatte allerdings keinen Ausschuss.

Das soll nun keine uneingeschränkte Werbung für die .270 Win mit leichten Gechossen für die Bejagung von Rotwild sein. Es relativiert aber, wie ich finde, den unbedingten Glauben an die dicken/ starken Kaliber.

Die .270 Win führe ich inzwischen ca. 15 Jahre und kann nicht von mangelnder Wirkung sprechen. Der .308 Win mit dem 123 Grain KJG und dem 130 Grain TTSX kann ich vergleichbare Wirkung attestieren.

Mit dieser praktischen Erkenntnis kann ich persönlich (!) die Notwendigkeit 'starker/ dicker' Kaliber in einer leichten K95 nicht erkennen.


Grosso
 
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Wir haben in der letzten Woche Rotwild gejagt und ein Freund war mit der 8x68S und dem CDP Geschoss unterwegs. Ich habe eine K95 im Kaliber .270 Win und 110 Grain TTSX Geschossen geführt. Mit der 8x68S gab es bei drei Stücken Rotwild zumindest zwei Fluchten von +/- 100 Metern und sehr wenig Schweiß. Meine 4 Stücke (ein starker Hirsch) lagen am Anschuss. Der Hirsch (aufs Schulterblatt) hatte allerdings keinen Ausschuss.



Grosso
8x68S CDP ist super Mun für Hochwild...Insofern Treffersitz?
 
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8x68S CDP ist super Mun für Hochwild...Insofern Treffersitz?
Das war auch meine ursprüngliche Einschätzung und meine Erwartungshaltung war eine andere.

Das Kalb wie auch das Alttier hatten den Treffer beide auf dem Blatt und entsprechend hätte ich kürzere Fluchten und mehr Pirschzeichen erwartet. Genaueren Treffersitz (hoch/ tief bzw. vorne/ hinten Blatt) kann ich leider nicht mehr benennen da ich es schlicht nicht mehr sooo genau weiß.

Ich werde aber falsch verstanden, wenn ich die Kombination 8x68S und CDP per se für eine ungeeignete Hochwild-Laborierung halten würde. Mein Anliegen war nur, die zwingende Notwendigkeit und die bedingungslose Überlegenheit der starken Kaliber auf 'unser' Wild zu relativieren. Das gilt nach meiner Auffassung besonders dann, wenn es um die Nutzung aus einer 2,7 kg leichten Kipplaufbüchse geht.


Grosso
 
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Servus zusammen,

Ich habe es getan. Das unaussprechliche....
das Tabu... Die Totsünde......

Und es fühlt sich sooooo gut an...

IMG_20181011_184149.jpg

Ich habe lange mit mir gerungen aber nachdem die Büchse meine einzige ist und ich auch keine andere will musste ich in den sauren Apfel beissen.

Ich Habs nicht bereut. Der Atec Hertz 119 war für mich der beste Kompromiss aus Größe Preis und Leistung.

Gruß und Waidmannsheil
 
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Servus zusammen, tatsächlich find ich es gar nicht so schlimm wie ich es mir vorher vorgestellt habe. Die Balance ist durch den relativ kleinen Dämpfer auch noch völlig in Ordnung. Von der Leistung her ist der kleine Hertz 119 so das ich draußen problemlos ohne Dämpfer schießen kann und der Rückstoß(8x57IRS TTSX 160g) ist gefühlt eine Kaliber klasse kleiner geworden. Der Präzision hat es definitiv auch nicht geschadet.

Allen ein schönes WE und Waidmannsheil
 
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Servus zusammen,
Ich habe es getan. Das unaussprechliche....
das Tabu... Die Totsünde......
Ein Dämpferknubbel auf der zarten Büchse. Pfui Deixel! :p

In Österreich dürfen private Jäger momentan noch keinen Dämpfer besitzen. Aber weil die Änderung des WaffenG 1996 demnächst bevorsteht, kommt für mich als als Neuwaffe nur eine K95 mit Mündungsgewinde in Frage.

Die gebraucht angebotenen K95 haben kein Mündungsgewinde. Außerdem werden Preise verlangt, die hart am Neupreis liegen. Deshalb kaufe ich mir eine lieber gleich eine neue Büchse.

Die Lieferfrist soll momentan so ca. bei fünf Monaten betragen.
 
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Ich wurde bei der Bestellung auch befragt ob ich ein Mündungsgewinde haben will, habe verneint, mein Hauptbedenken ist das entfernen von Kimme und Korn bzw. die Kimme nach hinten versetzen, kann mir da noch kein Bild machen.
Mein Büchsenmacher meinte es ist kein Problem, Gewinde kann jederzeit reingeschnitten werden.
Werde danach eine gute KK-Büchse (CZ 455 Varmint) zulegen, da ist Schalldämpfergewinde Pflicht.
Neue Waffengesetz in Österreich wird strenger, aber für Jäger etwas besser bzw. lockerer. :)

Nehmt bitte meine Smileys oben nicht zu ernst, war nur als Joke gedacht, habe wie beschrieben selber überlegt wegen dem Gewinde.

Blaser und Gebraucht kannst fast knicken, außer bei den hochpreisigen wie Baronesse,.... da ist Gebraucht um einiges günstiger, bei Standart und Edition kannst gleich neu Bestellen, Gebraucht hat nur den Vorteil, dass keine Wartezeit vorhanden ist.

lg Sepp
 
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