Kaliber für Krähenvögel?

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Hab ich das richtig verstanden, ihr hab ne Freigabe für 10 männliche Jungkrähen ohne Paarbildung?

Werden die vor dem Abschuss nach ihren gesellschaftlichen Perspektiven befragt?

Gruß

HWL
Ja, lach nur 😂 aber so ist das leider bei uns und keiner kann es erklären. Scheint manchmal doch was dran zu sein bei Saarländern und dem zu flachen Stammbaum 😉
 
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.22 WinMag fliegt auch 100 Meter, Problem ist nur der fehlende SD. Leih Dir doch mal eine Waffe aus und sammle Erfahrungen, bevor Du viel Geld für etwas bezahlst was Du nur aufgrund von Empfehlungen gekauft hast und Dir im Endeffekt nicht wirklich zusagt.
Leihe wäre kein Problem. Aber da bekomme ich dann wieder nur das, was jeder für sich selbst als das Beste auserkoren hat. Wirkliche Spezialisten auf dem Gebiet gibt es bei uns leider keine.
 
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„Kugel-Krähen“ habe ich bisher mit der .22 Hornet als auch der .222 Rem erlegt, weil die halt „eh“ im Schrank stehen.
Für die 10 Krähen würd ich nix neues beschaffen und mit der vorhandenen .17HMR losziehen. Hab ich das überlesen oder welche Büchse hast du da?
 
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Als Büchse hab ich eine Savage als Repetierer mit ganz angenehmem Glas. Auf 100 Metern treffe ich damit auf einer 1 Eurostückfläche und hatte die auch im Auge zur Krähenjagd.

Wenn da aus Expertensicht oder Sicherheitsaspekten nichts gegen spricht nehme ich die mit raus.
 
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Mit der Kugel wird auf (sind ja nur) Krähen auch mal weiter geschossen.
Sind zwar etwas größer als Tauben oder Eichelhäher/Elster, aber der "Kern" ist etwa so groß wie die 10 der Bockscheibe.
Schon bei wenig Wind werden leichte Geschosse verblasen.
Außerdem fällt Schuss nach oben i.a.R aus, also auf dem Boden und da Kugelfang !!
Zu empfehlen sind daher keine Solids sondern fragile Geschosse.
Nur wenn die A³ beachtet werden, sind gute Schüsse zu erwarten. So "lässig" wie mit Schrot geht das nicht.
Geständerte Krähen (wie meiste Vögel) müssen verhungern, weil sie "laufend" fressen.
 

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Heinrich, wie hat die Plastikkrähe geschmeckt!? 🤣
Es ist doch immer wieder nett, von dir einen weiterführenden Beitrag zu lesen.
Einfach topp (y)
Bei deiner Kenntnis über Plastik dürfte sich die Frage nach dem Geschmack erübrigen.
Aber wenn du Krähen als Wildbret schätzt, kannst du der Community vielleicht Rezepte empfehlen, wobei unklar ist, wie viele sich hier melden werden, ohne je eine gegessen zu haben.
 
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Bis 100m reicht eine .17HMR locker. Sobald das Geschoss den Boden, Gras oder die Krähe :cool:berührt zerlegt es sich völlig. Da ist nur gepresster Bleistaub drin. Das habe ich selber ausprobiert mit einem großen Karton 5m hinter dem absichtlichen flachen Bodenschuss. In der ersten Schicht waren zwar noch kleine Einschläge aber die zweite Schicht haben sie nicht mehr durchschlagen. Die Teilchen sind so klein und leicht, dass sie nicht mehr Energie haben als das kleinste Schrotkörnchen.
Natürlich sollte schon noch etwas freies Hinterland vorhanden sein, aber hunderte Meter wie bei einer 5,6 sind wohl nicht erforderlich.

Mit meiner .223 sah das anders aus. 5m vor der Krähe ging der Schuss in den sandigen Ackerboden und die Krähe war mausetot. Kugelfang war da aber vorhanden. War weiter weg als ich dachte....
 
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Wenn es ums Vergrämen geht warum dann nicht eine normale Büchse OHNE Dämpfer? Die Biester sind schlau, dass kann man sich ja in dem Fall ausnutzen ;)
 
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Was sind denn das für "Teilchen"??
aber der Bleistaub ?????
Der verteilt sich doch auf der Fläche und wird von Tieren und Vögeln gefressen.
Kleine Menge??? 1000 Schuss sind wie viel Gramm??
Bleistaub ist hochgefährlich weil lungengängig und wird vom Wind weit wegetragen.

Diese Anmerkung kann man ironisch auffassen, zeigt aber den Dummfug über die giftige Gefährlichkeit von jagdlichem Blei in der Umwelt etwas realistischer.
Krähenjagd mit der Kugel ist eben auch nicht unproblematisch.
 
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Hoffentlich bin ich hier im richtigen Unterforum ;-)

Im Auftrag meines Jagdherren sollen die Schafe vor hackenden Krähen geschützt werden. Die ersten konnten mit Schrot auf kürzere Entfernungen erlegt werden, aber irgendwann haben die halt den Dreh raus und man kommt nicht wirklich nah ran.

Welches Kaliber wäre denn für eine Entfernung bis etwa 100 Metern nötig und sinnvoll?

.......

Sorry, bei der Federwildjagd mit kleiner Kugel bin ich auf Neuland. Habt ihr ein paar Tipps für mich?
Wenn du dabei auch nur ein bis drei kleine Fehler machst, hauen die Krähen schon ab, während du noch im Anmarsch bist!

Das mit den 100m ..... kannst du dann getrost vergessen.

Abgesehen von Hinterlandgefährdung, blablabla... ich habe weite Krähen mit der 17HMR sicher erlegt.
Würde aber die 22-250 mit leichtem Geschoß vorziehen.
Krähen bis 300m, mit Top-Zielfernglas, kein Thema!

Egal womit du schießt, der Kugelfang ist immer das Thema und wer ebenerdig schießt, hat dahingehend ohnehin mehr als ein Problem.

Also Ansitzkanzel mit guter Deckung und entsprechend weit das Lockbild entfernt aufgebaut... EIn Plastik Uhu soll da schon Wunder wirken ;):whistle:
 
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