Kalibertrends ... 308, .30-06, .270 Win oder was?

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Hat die noch jemand bei Neuwaffen im Programm?
Sako war ja wohl bei der Entwicklung der. 338 Federal beteiligt, aber hat mittlerweile das Kaliber aus dem Programm genommen.
Bei mir ist es eine Savage - Munition von Federal
Wüsste aktuell keinen europäischen Waffenhersteller. In USA gibt das Kaliber noch eher. Aber mit Kaufmuni wird's da auch schwieriger.

Am ehesten könnte noch SA was auf Anfrage haben.
.338 FED
Munition wird in div. Online-Läden angeboten.
Nach Vorlauf von 10 Tagen auch beim lokalen BüMa erhältlich.
Brauchen tu ich keine, hat mich einfach nur interessiert, wenn schon der Mitentwickler keine Waffen in dem Kaliber anbietet...
Wahrscheinlich blieb die erwartete Nachfrage aus, insbesondere in Mitteleuropa
m. W. - und gem. Webseite - bietet Steel Action die .338 Fed. an
In DE ist mir Fabrikmunition nur von Federal bekannt
Fabrikmunition - bei mir kam sie von Federal, verschiedene Geschoße verfügbar
 
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... die 7x64 war ursprünglich ein spielzeug für den wohlhabenden herrenjäger , bzw für den bergjäger.

es bleibt dabei, die 308 Win ist heute der beste kompromiss für das durchschnittliche flachlandrevier.
in finnland hatten die meisten einfach eine sako oder tikka in 308 zur elchjag, selbst da ist man im grunde mit zufrieden.
Hm - ich bleibe dabei - aus meiner Perspektive ist der beste Kompromiss für den
durchschittlichen Feldjagdjäger eine 7x64.
Nix klicken an einer Zieleinrichtung - so weit, wie ich schießen will, reicht eine starre Visierung.
Je nach Waffe und Munition ... GEE bei 225m.
Die Geschoßauswahl ist breit (bei den 30er Kalibern evtl. breiter) und völlig ausreichend.
Bei mir kommt die 7x64 aus Rep., BBF, Drilling oder SLB - wer braucht eine .308 ?
Zugegeben - ich führe ab und zu auch eine .308, weil es in einem UHR naheliegend ist.
 

ElCaracho

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Alles gut, ich stelle was rein und dann kann sich jeder wundern

Wir könnten ja mal hier Bilder einstellen von jeweils delaborierten Patronen messen und vergleichen, vielleicht macht uns das schlauer. Evtl. hat sich ja einfach zwischen den Produktionschargen was geändert. Ich könnte am Wochenende mal einer mit dem Entladehammer zuleibe rücken.
 
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Kurze Replik Hirschbrunft Ungarn 2021: Patrone 7x64 mit 11,2 HMTl., Hirsch 224 kg aufgebrochen, GGw. 10,90 kg, 13ter Kopf, Schuss auf den Stich wobei Lunge, Herz und Leber zerstört wurde. Entfernung ca. 100 m. Hirsch lag im Feuer. War selbst nicht dabei, der Mann schwört aber seit Jahren auf diese Kaliberkombination. WH St.Wolf
 
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Mit dem HIT in 8x57 lS bei Rehwild, insbesondere Kitzen, Fälle ohne Ausschuss?
Wenn ich nicht wüsste, dass deine Beiträge ernst zu nehmen sind……

Guillermo
Bemerkenswert.....
Ich habe fast das Gleiche erlebt.
BBF Merkel, 8 x 57 IRS, auf HIT umgeschossen, Präzision gut.
2 Böcke geschossen, alles ok, damit war ich von der Alltagstauglichkeit überzeugt.
Kurze Zeit später 2 Kitze beschossen, beide auf Entfernungen zwischen 50 und 100 Metern, beide fielen sofort um, beide ohne Ausschuss.

So richtig kapieren tue ich das nicht.

Nachtrag:
Da ich noch 8 Patronen übrig hatte, haben wir die entladen und mal genau untersucht hinsichtlich Ladung, Geschoss usw. Alles auf den ersten Blick völlig unauffällig......
 
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Kurze Replik Hirschbrunft Ungarn 2021: Patrone 7x64 mit 11,2 HMTl., Hirsch 224 kg aufgebrochen, GGw. 10,90 kg, 13ter Kopf, Schuss auf den Stich wobei Lunge, Herz und Leber zerstört wurde. Entfernung ca. 100 m. Hirsch lag im Feuer. War selbst nicht dabei, der Mann schwört aber seit Jahren auf diese Kaliberkombination. WH St.Wolf

Bei dem Schuss hätte auch eine Hornet gereicht. Spitz von vorne würde vermutlich auch ein Kaffernbüffel mit 7x64 HMKH relativ nah am Anschuss liegen.
 
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Erinnert mich an einen Jäger (längst verstorben), der bei seinem Drilling vergessen hatte, umzuschalten und den 100 kg Keiler mit der 22 WMR (Hauptschuss) erlegte. Fiel auch sofort um....
 
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Bei dem Schuss hätte auch eine Hornet gereicht. Spitz von vorne würde vermutlich auch ein Kaffernbüffel mit 7x64 HMKH relativ nah am Anschuss liegen.

Leider nicht, Büffel liegen zeitweise nach solchen Schüssen mit viel stärkeren Patronen nicht.

Diese Tierarten sind Knochengerüste und verlangen nach anderen Patronen und Geschossen. Die kann man schwer mit unseren Wildarten vergleichen.
 
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5958260.jpg


Jetzt sieht man auch sofort, warum ein Hirnschuß eigentlich selbigen beim Schützen voraussetzt. Die potentiell tötliche Trefferfläche ist relativ groß, es reicht Herz, Herzkranzgefäße oder die Wirbelsäule zu treffen.

Edit meint noch: Ich würde etwas oberhalb des rot eingezeichneten Herzens anhalten, da bleibt relativ viel Abweichungspotetial und man unterschießt nicht so schnell. Triff man die Wirbelsäule, ist sofort Ende. Trifft man das Herz, macht das Tier einen Buckel und springt und schießt Fontänen von Schweiß, weg kommt es nicht mehr.
 
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Erfahrung mit Büffel habe ich nicht, aber ein Streifengnu( 300+kg) auf 180 m vom Stock auf den Stich geschossen ( 375HH, 260gr NAB ) fiel auch nicht um, kaum Schweiß, machte noch etwa 50 m im Busch. Mit einer Hornet hätte er sich wohl nur kurz geschüttelt.

WTO
 
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Hier wird es recht gut erklärt:


Und hier noch ein Test mit der .375H&H und dem Swift A-Frame

Meine es gab da auch noch ein Video mit einem eingebetteten Schulterblatt vom Rind, da war dann nach 22Zoll Schluß.
 
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Es ist nicht das Thema sonst würde ich mehr zum Thema "Shot placement" beim Büffel beitragen.

In der Praxis sieht leider alles wie immer ein wenig anders aus als im Lehrbuch. Das Buch The Perfect Shot, Shot Placement for African Big Game, von Kevin Robertson kann man aber weiter empfehlen.
 
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