Kalibertrends ... 308, .30-06, .270 Win oder was?

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wenn es mal wider passiert, stelle ich ein Bild ein

Dürfte ich dich aus ernst gemeintem Interesse da um Bilder bitten?
Ich habe ~10 Jahre lang das Barnes TTSX bzw VorTX in 308 Win 168grs. geschossen.
Da hatte ich bei Rehen manchmal das Problem, dass diese weiter gingen also bis zu 50m. Schuss immer hinters Blatt.
Ab über 60 kg Sau z.t. keinen Ausschuss. Rotwild nahezu immer Ausschuss.

Allerdings habe ich die nordische Variante(Powerhead 2) relativ schnell wieder verworfen, da die das TTSX deutlich(!) schwächer laden. Präzision top, Wirkung nicht.
Da liefen die Stücke echt nachvollziehbar weiter. Bei einer Ricke mit einer Flucht von über 70 m, wobei die letzten Meter bergauf gingen(steil!) hatte ich dann die Nase voll.
Bei Kitzen hat das Geschoss z.t. fast gar nicht aufgemacht.
 
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Bei 168 gr ist bei der 308 auch schon deutlich weniger Pulverraum vorhanden.
130-150 gr wären für die Geschwindigkeit - und damit dem Ansprechen des Geschosses - in der 308 sicher die bessere Wahl. Gerade für kleines Wild.
Mir ist mit dem Geschoss aus der 30-06 ein Bock auch 100 m gelaufen. Ausschuss kreditkartengroß. Ist halt Jagd. Er wusste kurze Zeit nicht, dass er eigentlich tot ist...
Damals wusste ich es nicht besser. Heute tendiere ich zu leichteren Geschossen.
 
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Dürfte ich dich aus ernst gemeintem Interesse da um Bilder bitten?
Ich habe ~10 Jahre lang das Barnes TTSX bzw VorTX in 308 Win 168grs. geschossen.
Da hatte ich bei Rehen manchmal das Problem, dass diese weiter gingen also bis zu 50m. Schuss immer hinters Blatt.
Ab über 60 kg Sau z.t. keinen Ausschuss. Rotwild nahezu immer Ausschuss.

Allerdings habe ich die nordische Variante(Powerhead 2) relativ schnell wieder verworfen, da die das TTSX deutlich(!) schwächer laden. Präzision top, Wirkung nicht.
Da liefen die Stücke echt nachvollziehbar weiter. Bei einer Ricke mit einer Flucht von über 70 m, wobei die letzten Meter bergauf gingen(steil!) hatte ich dann die Nase voll.
Bei Kitzen hat das Geschoss z.t. fast gar nicht aufgemacht.

wenn ich Bilder habe, stelle ich ein. Statistisch wäre wieder eins ohne Ausschuss dran
 
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130-150 gr wären für die Geschwindigkeit - und damit dem Ansprechen des Geschosses - in der 308 sicher die bessere Wahl. Gerade für kleines Wild.
Mir ist mit dem Geschoss aus der 30-06 ein Bock auch 100 m gelaufen. Ausschuss kreditkartengroß. Ist halt Jagd. Er wusste kurze Zeit nicht, dass er eigentlich tot ist...
Der Überläufer den ich zuletzt mit dem 150 grs beschossen hatte wusste dass er noch nicht tot ist. Zumindest hat er mich so angesehen.
Das anschließend notwendige Messer hat uns beiden kein Vergnügen gemacht.
Ausschuss hatte er auch keinen. Und ich danach die Schn...ze voll von Barnes.

Da kann ich ja gleich auf Messerwerfer umsatteln und mir die Büchse sparen. :rolleyes:

So ganz allein und vollständig kann man es bei den seltsamen Begebenheiten mit den Barnes nicht auf das Geschossgewicht und den Pulverraum schieben.
 
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Bemerkenswert.....
Ich habe fast das Gleiche erlebt.
BBF Merkel, 8 x 57 IRS, auf HIT umgeschossen, Präzision gut.
2 Böcke geschossen, alles ok, damit war ich von der Alltagstauglichkeit überzeugt.
Kurze Zeit später 2 Kitze beschossen, beide auf Entfernungen zwischen 50 und 100 Metern, beide fielen sofort um, beide ohne Ausschuss.

So richtig kapieren tue ich das nicht.

Nachtrag:
Da ich noch 8 Patronen übrig hatte, haben wir die entladen und mal genau untersucht hinsichtlich Ladung, Geschoss usw. Alles auf den ersten Blick völlig unauffällig......
Hast du vielleicht einen 20 cm Lauf?

Guillermo
 
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Da mir bei den Berichten hier eine Häufung von Problemen mit 8x57IS vorzuliegen scheint, wollte ich kurz auch unsere Erfahrung teilen:

Wir schießen das Hit in .308, 9,3x62 und 8x57IS.

In den ersten beiden mit gutem bis sehr gutem Erfolg, aber der Kollege mit der 8x57IS hatte häufiger seltsame Erlebnisse, i.d.R. bei Entfernungen über 100m.
(also z.B. unerwartet lange Flucht trotz gutem Treffpunkt oder unerklärliche Ablenkung vom Geschoss im Wild)

Wir haben mal vermutet, dass aus seinem 50cm Lauf vielleicht doch ab einer gewissen Distanz etwas VZiel fehlt. Er wollte dann aber nicht die "Short Rifle" ausprobieren, sondern hat komplett gewechselt.

Natürlich ist das alles statistisch nicht repräsentativ, aber... kann es sein, dass die 8x57IS mit den TTSX-artigen Geschossen tendenziell weniger gut harmoniert als andere?
 
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Der Überläufer den ich zuletzt mit dem 150 grs beschossen hatte wusste dass er noch nicht tot ist. Zumindest hat er mich so angesehen.
Das anschließend notwendige Messer hat uns beiden kein Vergnügen gemacht.
Ausschuss hatte er auch keinen. Und ich danach die Schn...ze voll von Barnes.

Da kann ich ja gleich auf Messerwerfer umsatteln und mir die Büchse sparen. :rolleyes:

So ganz allein und vollständig kann man es bei den seltsamen Begebenheiten mit den Barnes nicht auf das Geschossgewicht und den Pulverraum schieben.
So unterscheiden sich die Erfahrungen.
Von mir geladene 130er Barnes aus der 308 hat auch ein 120 kg Keiler mit zügigem Ableben quitiert.
Das Geschoss steckte in der gegenüberliegenden Schwarte und sah aus, wie bei einer Werbeaufnahme.
 
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Natürlich ist das alles statistisch nicht repräsentativ, aber... kann es sein, dass die 8x57IS mit den TTSX-artigen Geschossen tendenziell weniger gut harmoniert als andere?
Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Natürlich mag es Waffen geben wo die Präzision nicht passt oder Geschosse im Wildkörper nicht den "geplanten" Weg gehen.
Allerdings deutet ein fehlender Ausschuss bei einem Kitz/Reh bei einem Mittelkaliber auf tiefgründigere Probleme hin. Dies habe ich bei einer sicher hohen dreistelligen Strecke bei mir und Bekannten bei keinem Geschoss in diesem Kaliber und auch nicht bei anderen Mittelkalibern erlebt.
Aus meiner Sicht muss ein Mangel am Geschoss oder der Patrone vorliegen. Interessant wäre natürlich eine Bergung des Geschosses um zu sehen wie es ausschaut.

wipi
 
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Aa meine Abschußzahlen mit der TTSX noch im mittleren 2stelligen Bereich liegen kann ich nur eine Tendenz nennen, aber bis jetzt aus der 3006 immer sehr ordntlichen Ausschuß von ca. 4-5cm und das auf 200-350m auf Reh Sau Fuchs und Gams, bis 100m ist sie halt auf Reh etwas brutal
 
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Ich habe dieses Jahr einen Brunfthirsch mit dem 225grs TTSX aus .338 Winchester auf 165m geschossen. Da es schon recht spät war und der Hirsch nicht ganz weit vom Waldrand weg habe ich versucht, die Mechanik zu beschädigen, was wohl auch gelungen ist. Der Hirsch blieb im Feuer, das Geschoss steckte auf der Ausschusseite unter der Decke. Es ist bilderbuchmäßig aufgepilzt. Das Bild zeigt, wo das Geschoss steckte. Leider wurde der Hirsch am nåchsten Morgen recht früh ins Schlachthaus befördert, so dass ich ihn nicht wie geplant genau untersuchen konnte. Für mich eine absolut ordentliche Wirkung.
 

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Welches Geschossgewicht?
Bei der 3006 verwende ich die 168gr, die halte ich in dem Diameter für eine sehr ausgewogene Konstruktion im Bezug von Querschnittbelastung und Geschwindigkeit.
Ich habe sie mit ausreichenden 855m/s aus meiner Waffe gemessen, und bringe somit ca. 600m/s und ausreichend Energie zum Ansprechen bis auf 400m.
 
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Verwende bei Sauenmöglichkeit 300WinMag TTSX mit 180grain. Wirkt auf Reh, wenn der reine Lungentreffer durch die Rippen nicht sauber glückt, auch etwas stark. Ggf. bräuchte man bei dem Kaliber mit Wahrscheinlichkeit Sau zu Reh 70/30 (weil nach langer Ansitznacht morgens noch ein Reh vorbeiwechselt) eher ein schwereres Geschoss - 210grain? Wäre das auf Reh spürbar weniger heftig frag ich mich?
 
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Verwende bei Sauenmöglichkeit 300WinMag TTSX mit 180grain. Wirkt auf Reh, wenn der reine Lungentreffer durch die Rippen nicht sauber glückt, auch etwas stark. Ggf. bräuchte man bei dem Kaliber mit Wahrscheinlichkeit Sau zu Reh 70/30 (weil nach langer Ansitznacht morgens noch ein Reh vorbeiwechselt) eher ein schwereres Geschoss - 210grain? Wäre das auf Reh spürbar weniger heftig frag ich mich?

Denke schon, härteres und/oder schwereres Geschoss, so jedenfalls meine bescheidene Erfahrung mit solchen Magnum Patronen auf Rehwild.
 

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