Kapatenhirsch 300Win oder 9,3x62

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Ich stand vor 35 Jahren mal vor so einer Entscheidung, ich hab dann die 300wby und 9,3x64 genommen.
Heute würde es direkt die 338Lapua.

Ich bin der ähnliche Meinung wie der Kollege grandveneur.
Die 338 Lapua ist zwar gute Patrone, nur die Auswahl an herkömmlichen und tragbaren Waffen extrem eng ist.
Ich, zum Beispiel, habe aktuell auch einen Remington 700 XCR im Kal. 338 Ultra Mag. Die selbe Leistung wie die Lapua Mag, nur hab ich für die Büchse fast nichts bezahlt - da war sogar Atzl Abzug drin - tja, das war wirklich mein Glückstag. Den originalen weichen Plastikschaft habe ich demontiert, stattdessen bekam Remy einen HS Precision Schaft (Sendero Style). Jetzt habe ich eine relativ leichte, tragbare und mit dem 250gr. Barnes kraftvolle, aber trotzdem gut beherschbare Knarre.

Aber wie der TS geschrieben hat, da stehen nur 9,3 und 300WM zur Wahl.

Wir können es noch weiter diskutieren, ist z.B. die Patrone 338 Blaser Magnum schon tot? Auch keine schlechte Wahl. Mit dem 210gr. Barnes TTSX @900m/s eine gute Option, reicht sicher für jeden Hirsch...
Was haben wir noch da...? Die gute alte 338 Win Mag. Zwar bischen aus der Mode, aber handgeladen mit dem guten Barnes auf eine vernünftige Vo wird sie auch den grössten Stück zur Strecke bringen. Und so ein Werkzeug bekommt man für 500€ im eGun...
 
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Vor Jahrzehnten habe ich auch auf allen Auslandsjagden außerhalb von Afrika nur die Patrone 9,3x64 geführt. Ich war damit zufrieden, aber sie kam an ihre Grenze wenn es um weitere Schussdistanzen ging. Ich habe das vor allem bei der Bejagung von schweren Hirschen bemerkt.
Auf wieviele km wurde geschossen? Mit welchem Geschoss?
 
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Vorweg, ich habe keine jagdliche Erfahrung mit der Jagd auf kapitale Karpatenhirsche und Maße mir deshalb auch nicht an einzelne Beiträge zu bewerten. Wie ich schon hier geschrieben habe, wäre ich bis Dato davon ausgegangen, dass es in Europa nur wenige Kreaturen gibt, die einem Nosler Partition mit 180 grain verschossen aus einer 30-06 bei gutem Treffer etwas entgegen setzen können. Wohlgemerkt Schussentfernungen 200 m. Das hier aber schon klassische Afrikakaliber vom Schlage einer potenten 9,3x64 als grenzwertig gelten wundert mich jetzt aber wirklich, sie steht ja auf einer Stufe mit der 375 H&H! Sind die Karpatenhirsche so monströs, dass eine Afrika Büffelpatrone noch zu wenig ist? Ich weiß aus meiner kanadischen Verwandtschaft, dass sie gerne die 338 win mag nehmen wenn es auf schwerstes Wild geht. Aber ich meine, dass die Wapiti dort doch einiges größer/schwerer sind und oft auch weiter als 200 m weiter wech stehen.
 
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Mit Grenzen bei der Verwendung der Patrone 9,3x64 waren außenballistische gemeint. Zielballistisch gibt es mit dieser Patrone erst Grenzen bei der Großwildjagd.
 
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Die außenballistik der 9,3x64 wird auch durch den B.c. des Geschosses beeinflusst.
Das Accubond mit 0,494 bietet ganz andere Möglichkeiten als ein bummeliges TMR...
 
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Ich habe damals die Fabrikladungen von RWS mit dem 19g TUG Geschoss verwendet. Ich bin damit eine gewisse Zeit gut zurecht gekommen. Man muss aber auch die geführte klassische Jagdwaffe mit deutschem Stecher und SEM berücksichtigen. Die Mehrheit traut sich heutzutage nicht mehr mit so was auf die Jagd zu gehen, geschweige denn damit weit zu schießen.
 
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Ein wenig OT zur Fragestellung des TS, aber da die 338 Lapua mehrfach genannt wurde, ein Film zur Bergjagd, wenn auch "nur" auf Sauen.

Ovini
 
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Stimmt. Heutzutage mit Geschossen wie dem Accubond oder custom Hawk wirkt die 64 auf Entfernungen ueber500m noch ausgezeichnet und auch die 62 hat auf 300m ueberhaupt keine Probleme. Meistens ist es der Schütze dahinter.
Volle Zustimmung, wenn sich der Schütze so wie du auskennt, funktioniert das!
Man muss sich eben mit der Ballistik beschäftigte…
 
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...
Man muss sich eben mit der Ballistik beschäftigte…

Richtig, aber bitte nicht glauben daß wir vor mehr als 30 Jahren nicht schon in der Lage waren weit zu schießen und das ohne den Kenntnissen und technischen Möglichkeiten die Heute zu Verfügung stehen. Wir haben das alles bewältigt mit den gleichen Waffen mit den wir auf dem Hochsitz zu Hause saßen und nicht mit irgendwelche High Tech Geräte und eine Menge Theorie aus dem Internet den es sowieso damals noch nicht gab.
 
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Wenn man eine Jagdliche Waffe in 338Lapua will muss man sich was Bauen lassen am besten aus Übersee, ansonsten die Blaser r8 bliebe da noch.
 
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Richtig, aber bitte nicht glauben daß wir vor mehr als 30 Jahren nicht schon in der Lage waren weit zu schießen und das ohne den Kenntnissen und technischen Möglichkeiten die Heute zu Verfügung stehen. Wir haben das alles bewältigt mit den gleichen Waffen mit den wir auf dem Hochsitz zu Hause saßen und nicht mit irgendwelche High Tech Geräte und eine Menge Theorie aus dem Internet den es sowieso damals noch nicht gab.
Vor 30 Jahren hat man auch auf Stalking skill Wert gelegt und man hat mehr Zeit gehabt. Heute ist das Erlebnis meist nebensächlich und bei vielen liegt der Wert an den Fotos und Bragging rights. Ich kann immer nur den Kopf schütteln wenn Leute für eine Schafjagd etc hier in BC zahlen , aber sobald die etwas erlegt haben, sitzen sie schon im nächsten Flieger, anstatt die restlichen Tage der gebuchtenJagd im Camp beim Fischen oder nur ausspannen,zu genießen.
 
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Wenn man eine Jagdliche Waffe in 338Lapua will muss man sich was Bauen lassen am besten aus Übersee, ansonsten die Blaser r8 bliebe da noch.

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Vor 30 Jahren hat man auch auf Stalking skill Wert gelegt und man hat mehr Zeit gehabt. Heute ist das Erlebnis meist nebensächlich und bei vielen liegt der Wert an den Fotos und Bragging rights. Ich kann immer nur den Kopf schütteln wenn Leute für eine Schafjagd etc hier in BC zahlen , aber sobald die etwas erlegt haben, sitzen sie schon im nächsten Flieger, anstatt die restlichen Tage der gebuchtenJagd im Camp beim Fischen oder nur ausspannen,zu genießen.

Das ist aber nichts neues, das habe ich auch schon in den NWT/Canada in den Achtziger erlebt.
 
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Die Zeit mit dem erlegten Wild Zwiesprache zu halten, dem Erdenlenker - für den Moment das Privileg zu haben gerade dass erleben zu dürfen - zu Danken, das Wild zu riechen und die vielleicht erlebten Hindernisse um zum Erfolg zu kommen und die Hindernisse die noch vor einem liegen um das Wild zu bergen, dass sind die Momente die die Jagd erst so richtig würzen.Schwer muss es her gehen dann verfgißt das niea.Hat mir mal jemand gesagt!
Wünsche dir viel Waidmannsheil in den Karpaten. Hoffe du hast Erfolg und läßt uns an den Bildern teilhaben.
Im Endefekt wurde ja alles schon gesagt.Ne vertraute Waffe,ein gutes Geschoss,Kaliber ab 7mm und vorher üben auf verschiedene Entfernungen. Das gibt Sicherheit um auch vielleicht den einzigen Schuss auf weite Entfernung zu meistern. Aber ich kenne auch einige die aus den Karpaten als Schneider heim gefahren sind. Das ist nicht Ungarn in der Donauebene, dass ist Waldjagd mit oftmals schnellen Entscheidungen. Und das kann der Hirsch sein der auf den Ruf bis auf 20m im Wald zusteht oder auch der Hirsch sein der dem Rudel bei schwindentem Licht über die Lichtung,Kuppe,Schneise auf 300m oder mehr hinterherzieht und einmal vor dem Bestand verhofft.Evtl ist das dann die einzige Chance in der ganzen Zeit.
 

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