Kapatenhirsch 300Win oder 9,3x62

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.... meine Vorfahren waren Fans der 8mm Varianten.
8x57, 8x64, 8x68

Gefühlt waren das ein paar Kipper, die damit erlegt wurden.
Die aktuellen Varianten mögen modernere Namen besitzen,
aber effektiver sind sie kaum ... .

Sorry für die 'Themaverfehlung', aber das kam mir gerade so
beim Überfliegen des Thread-Verlaufs.
 
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Wenn man eine Jagdliche Waffe in 338Lapua will muss man sich was Bauen lassen am besten aus Übersee, ansonsten die Blaser r8 bliebe da noch.
Mauser 66 mit Hochleistungssystem geht auch. Otto Repa baut einem sowas gerne. Da Kurzsystem kann der Lauf auch etwas länger ausfallen. Hier in der Galerie ist als 2. Waffe eine zu sehen: http://otto-repa.de/leistungen/sonderanfertigungen-mod-66.html

Die Prechtl ist sicher schweineteuer, dazu kommt die beim 98er längere Zündverzugszeit und die naturgemäß größere Systemlänge.
 
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Der Tag an dem ich eine .338 Lapua Magnum in einer Jagdwaffe haben möchte... ist der Tag an dem ich die Jagd vollständig aufgeben werde.

Ich verstehe das Problem nicht. Die Lapua ist doch nur eine auf .338 eingewürgte und noch etwas modifizierte .416 Rigby im Leistungsbereich der 9,3x64. So what? Wobei man dann auch gleich die 9,3x64 nehmen kann. Die braucht weder ein langes System noch einen langen Lauf.
 
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Was wäre eine Übung für den Schießstand um sich auf so eine Jagd vorzubereiten? Basis könnte die DJV-Scheibe Rothirsch sein. Wer einen 300m Stand hat, kann die aufstellen. Alternativ könnte man die Scheibe in einem guten copyshop verkleinern lassen um Faktor 2 oder Faktor 3 und dann damit auf 100m üben. Sitzend aus einer halbvorbereiteten Situation die Waffe ins Ziel bringen und dann gegen die Uhr zügig den Erstschuss anbringen und dann den Zweitschuss binnen 5 - 10 Sekunden. Um die beiden Schüsse auseinanderzuhalten würde ich zwei benachbarte Schießbahnen nehmen und je eine Scheibe anbringen. Vielleicht für die andere Schießbahn den Hirsch gespiegelt drucken, damit man nicht einseitig wird.
 
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Was wäre eine Übung für den Schießstand um sich auf so eine Jagd vorzubereiten? Basis könnte die DJV-Scheibe Rothirsch sein. Wer einen 300m Stand hat, kann die aufstellen. Alternativ könnte man die Scheibe in einem guten copyshop verkleinern lassen um Faktor 2 oder Faktor 3 und dann damit auf 100m üben.
1655556552053.png

Warum einfach, wenns auch kompliziert geht? Ich würde auf 100m einfach die DJV-Rehbockscheibe zum Üben benutzen.
 
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Die Scheibe des Originaltiers erzeugt ein besseres Verständnis für den Wildkörper, als bei einer anderen Wildart. Anhand der Treffersitze und eines Organbildes kann man dann ermitteln, welche Organe oder Körperteile man bei diesem Schuss getroffen hat. Also lernen von außen nach innen. Zum Sitz der Organe findet man in diesem Buch von Hofmann sehr viel

 
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Ich würde auf 100m einfach die DJV-Rehbockscheibe zum Üben benutzen.

Ergänzend dazu ist es vielleicht sinnvoll auch einmal wirklich auf 200 oder 300m zu schießen.
Eine Hirschscheibe ist vielleicht nicht schlecht, aber eine Ringscheibe wird es wohl auch tun, denke ich.

Sind Rehbock und Hirsch anatomisch so verschieden, dass das Einfluss auf den Haltepunkt bzw. die getroffenen Organe hat?
Ich bin kein Experte, deshalb ist die Frage durchaus ernst gemeint.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil
 
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Ich bin der Meinung, das auf 300m geübt werden sollte, weil es läuft ja auch keiner einen Marathon wenn er nie auf dieser Entfernung trainiert hat. Wenn man schon das Geld für so eine Jagd ausgibt, wäre es sinnvoll wenn man auch das Geld für den Schießplatz für einen Nachmittag ajusgibt und dann verschiedene Schiesspositionen und Entfernungen übt. Bei Wildnisjagden sollte der Schuss das einfachste sein. Wetter und Gelände kann man ja nicht beeinflussen, Der Schuss ist kalkuliert.
 
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Ich habe damals die Fabrikladungen von RWS mit dem 19g TUG Geschoss verwendet. Ich bin damit eine gewisse Zeit gut zurecht gekommen. Man muss aber auch die geführte klassische Jagdwaffe mit deutschem Stecher und SEM berücksichtigen. Die Mehrheit traut sich heutzutage nicht mehr mit so was auf die Jagd zu gehen, geschweige denn damit weit zu schießen.
Mit dieser Laborierung hab ich heute den 100 m Papprehbock erfolgreich bejagt!

Mit einer klassischen Jagdwaffe, deutschem Stecher, ohne SEM, dafür Kimme und Korn.

Nach der ersten Schachtel waren die Stände links und rechts von mir geräumt.

:cool:

HWL
 
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Eigentlich schon... 😅 Max Trainingsdistanz ist ganz klassisch etwas über 30km.

edit: Beim Schießen gebe ich dir aber vollkommen Recht!
Ich habe zwar mehrere Long Distanz Military skill competition gewonnen und unsere Angehungsweise war anders,aber ist auch kein reiner Marathon.
Trainiere ,wie du kämpfst oder schieße wie du jagst, ist meine Devise, aber es kann ja jeder machen wie er will, solange er/sie erfolgreich ist.
 
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Ich habe zwar mehrere Long Distanz Military skill competition gewonnen und unsere Angehungsweise war anders,aber ist auch kein reiner Marathon.
Trainiere ,wie du kämpfst oder schieße wie du jagst, ist meine Devise, aber es kann ja jeder machen wie er will, solange er/sie erfolgreich ist.

ich bin ganz bei dir, aber dein Vergleich hinkt ein wenig.
Seinen Ersten Marathon wenn man einfach nur schaffen bzw. zu Ende bringen.
Die Trainingsdistanz dazu beträgt wie bereits beschrieben, bis circa 75 %.
Lediglich wenn du einen Marathon oder eine andere Laufstrecke so schnell wie es möglich ist, absolvieren möchtest, trainierst Du auch mal über die volle Wettkampfdistanz.

Beim schießen bin ich wieder ganz bei dir.
 

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