Keine Behandlung von Gewaltopfern in namibianischen Privatkliniken

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#16
In den letzten 20 Jahren haben mir in mehreren afrikanischen Staaten nicht wenige schwarze Menschen bestätigt, das ihnen selbst und ihrem Land die Unabhängigkeit erheblich mehr Nachteile gebracht hat, als unter weißer Verwaltung. Besser ist es für wenige der nichtherrschenden Menschen in Afrika geworden.
Gegenseitiges Abschlachten verschiedener ethnischer Gruppen, Hunger und Vertreibung haben in vielen afrikanischen Ländern ähnliche Verhältnisse geschaffen, wie vor der Kolonialzeit.
Gerade die Deutschen unter Hermann von Wissmann haben durch Niederschlagung der Araberaufstände in Sansibar zur Abschaffung des Sklavenhandels in Afrika erheblich beigetragen. Jahrtausende war es üblich, dass Schwarze andere Schwarze an die Sklavenhändler verkauften. Durch weiße Kolonialherren wurde es für viele schwarze Minderheiten erheblich besser als unter einigen räuberischen Völkern wie z.B den Zulu.
 
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#17
In den letzten 20 Jahren haben mir in mehreren afrikanischen Staaten nicht wenige schwarze Menschen bestätigt, das ihnen selbst und ihrem Land die Unabhängigkeit erheblich mehr Nachteile gebracht hat, als unter weißer Verwaltung. Besser ist es für wenige der nichtherrschenden Menschen in Afrika geworden.
Gegenseitiges Abschlachten verschiedener ethnischer Gruppen, Hunger und Vertreibung haben in vielen afrikanischen Ländern ähnliche Verhältnisse geschaffen, wie vor der Kolonialzeit.
Gerade die Deutschen unter Hermann von Wissmann haben durch Niederschlagung der Araberaufstände in Sansibar zur Abschaffung des Sklavenhandels in Afrika erheblich beigetragen. Jahrtausende war es üblich, dass Schwarze andere Schwarze an die Sklavenhändler verkauften. Durch weiße Kolonialherren wurde es für viele schwarze Minderheiten erheblich besser als unter einigen räuberischen Völkern wie z.B den Zulu.
Reiner,
die Rassentrennung,das ist es doch, was kein Mensch ertragen kann.
Wir vergessen gerne ,dass bis vor kurzem das Gang und Gäbe war.
Wenn ich mir mal vorstelle,dass in meinem Land (Bayern) die uns okkupierenden Preußen, mir gewaltsam vorschrieben, welches Zugabteil ich nicht benutzen darf ,in welchem Gebiet ich nicht wohnen darf ,in welchem Lokal ich nicht zu essen habe,welche Schule meine Kinder nicht benutzen dürfen,trotz guter Noten,nur der Hautfarbe wegen.......
In SWA haben noch nach Wendezeiten Weiße, aus Protest, nicht wegen schlechten Benehmens, Gaststätten und Campingplätze verlassen, weil nun andere Hautfarben auch anwesend waren.
Tschuldigung ,da pfeif ich auf die mildtätigen Segnungen der anderen.Das geht gar nicht.

KF
 
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#18
Bei aller Blauäugigkeit, auch Gut und Grünmenschen müssten erkennen das es in keinem von Schwarzen
in Afrika regierten Land auch nur annähernd funktioniert.
Trotz der enormen Summen an Entwicklungshilfe die von den bösen Weißen auf den schwarzen Kontinent
gepumpt wird.

Auch der Süden Afrikas wird im totalen Chaos versinken, leider....

Gruß Dachsel
 
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#19
Wenn ich mir mal vorstelle,dass in meinem Land (Bayern) die uns okkupierenden Preußen, mir gewaltsam vorschrieben, welches Zugabteil ich nicht benutzen darf ,in welchem Gebiet ich nicht wohnen darf ,in welchem Lokal ich nicht zu essen habe...

KF
Deine Intention wohl verstehend, nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich B-)
 
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#20
Bei aller Blauäugigkeit, auch Gut und Grünmenschen müssten erkennen das es in keinem von Schwarzen
in Afrika regierten Land auch nur annähernd funktioniert.
Trotz der enormen Summen an Entwicklungshilfe die von den bösen Weißen auf den schwarzen Kontinent
gepumpt wird.

Auch der Süden Afrikas wird im totalen Chaos versinken, leider....

Gruß Dachsel
Das stimmt nicht:

Botswana
Malawi
Zambia

funktionieren besser als Ukraine (sogar vor den aktuellen Geschehnissen) Bulgarien (die ham sogar noch die EU) und Albanien zusammen.
Dazu sind diese Länder mit Flüchtlingen überladen .
Wenn wir diese Flüchtlingszahlen hätten, würden wir untergehen (z.B. Botswana 40%)
Stell Dir mal vor, in D wären 30 Mio Flüchtlinge.
Bitteschön,was kommt negatives von denen (außer den Jagdrestriktionen) ?

KF
 
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#21
Bei aller gebotenen Kritik

an der Apartheid und anderen Auswüchsen der kolonialen Herrschaften, die Kriege, Unterdrückung und die Sklaverei haben definitiv nicht "die Weißen" (inkl. der Araber) nach Afrika gebracht; Sklaverei gibt es heute noch, so wie sie es vorher gab. Weshalb die europäischen Händler ja auch nicht auf Sklavenjagd gingen, sondern die Sklaven an der Küste einkauften, von denen, die sie jagten. Z.B. von den Ashanti, die die Sklaven aus dem heutigen Mali beibrachten.

Im (wohlkalkulierten) Chaos sind eigentlich nur die Belgier gegangen, alle anderen haben funktionierende Staaten übergeben, in denen danach leider gleich das vorkoloniale ethnozentrische Regierungsmodell wieder Einzug hielt, das gerne romantisiert wurde, bis in die 80-er hinein, wonach selbst Soziologen es eigentlich nicht mehr gebrauchen mochten. Als ich 1989 in Afrika anfing stand in allen afrikanischen Zeitungen etwas von den "4 verlorenen Jahrzehnten", heute sind es 2 1/2 mehr...

Die Unfähigkeit, alternder Guerillaführer, ein Staatswesen zu organisieren oder es wenigstens zu verwalten ist nicht die Schuld der Europäer, und selbst die jungen Afrikaner heute sehen Helden wie Mugabe mit kritischen Augen.

Zum Thema: es ist unter Afrikanern beliebt, Errungenschaften, wie den Eid des Hippokrates als "weiße" Errungenschaften zu diskreditieren -leider tun sie es, ohne den Sinn dahinter zu betrachten und ohne dem etwas Eigenes entgegen zu setzen. Da, wo ich gerade bin, wird schon mal ganz ernsthaft diskutiert, ob man die außer Kontrolle geratene Ebolaepedemie in Westafrika wirklich mit "weißen" Methoden eindämmen sollte, oder ob man es besser afrikanisch regeln sollte. Das letzteres nicht funktioniert, ist allen klar, die Gründe dafür verstehen die wenigsten, aber die "Traditionen" afrikanischer Krankenpflege haben trotzdem bei Vielen Vorrang - Operation gelungen, Patient tot heißt das wohl bei uns.

Da müssen sie durch.

Gruß,

Mbogo
 
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#22
Im (wohlkalkulierten) Chaos sind eigentlich nur die Belgier gegangen, alle anderen haben funktionierende Staaten übergeben, in denen danach leider gleich das vorkoloniale ethnozentrische Regierungsmodell wieder Einzug hielt, das gerne romantisiert wurde, bis in die 80-er hinein, wonach selbst Soziologen es eigentlich nicht mehr gebrauchen mochten. Als ich 1989 in Afrika anfing stand in allen afrikanischen Zeitungen etwas von den "4 verlorenen Jahrzehnten", heute sind es 2 1/2 mehr...

Die Unfähigkeit, alternder Guerillaführer, ein Staatswesen zu organisieren oder es wenigstens zu verwalten ist nicht die Schuld der Europäer, und selbst die jungen Afrikaner heute sehen Helden wie Mugabe mit kritischen Augen.
Mal noch 'ne Sofameinung:
Die größte Chance hatte man wohl (und hat sie noch, noch ist das Kind nicht endgültig im Brunnen) in RSA. Friedliche, demokratische Übernahme eines funktionierenden Staatswesens eines industrialisierten Landes mit reichen Bodenschätzen. Dank Nelson ohne durchaus verständlich gewesen wärende Rachepogrome.
Zwischenbilanz: jetzt ist es Kacke für Schwarz und Weiß, was ja wenigstens gerecht ist (<- Sarkasmus). Korruption und Kriminalität allenthalben. Nota bene: in dieser Perle des Kontinents!

Aber wir dürfen wohl keine westlichen Maßstäbe anlegen, da wo es dem Durchschnittseinwohner unmöglich ist mit eigener Hände Arbeit ein anständiges Dasein zu fristen, sei es aufgrund klimatischer Verhältnisse, den Zugang zu Resourcen, Rahm abschöpfende Filze, oder schlicht des unterirdischen Bildungsniveaus, welches meiner Meinung nach der erste Ansatz für eine erfolgreiche Zukunft sein muss.

Wenn man im Süden (RSA, NAM...) nicht an Licht am Ende des Tunnels glaubt, wäre der Rest schon lange verratzt.

Wie gesagt, Sofameinung ohne intimere Einblicke.
 
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#23
Naja,

soo Sofa ist Deine Meinung eigentlich nicht, Du hast Dich da ja immerhin mit offenen Augen umgesehen. Sicherlich hast Du recht, das Kind liegt da noch nicht im Brunnen, aber es balanciert auf dem Rand und niemand macht den Deckel zu. Der Zuhälter als Präsident am wenigsten.

Auch in SA legt man potenziellen Kleininvestoren gerne jeden erdenklichen Stein in den Weg, ohne zu begreifen, das damit Wirtschaft von unten anfängt. Man wartet lieber auf das Großkapital, von dem man glaubt, es würde dort Massen an Industriearbeitsplätzen schaffen, ohne zu wissen, welche Grundvoraussetzungen dafür benötigt werden. Die wenigen gut ausgebildeten Afrikaner, die schon mal längere Zeit in Asien waren, kommen mit traurigen Augen und ohne Hoffnung zurück, weil sie wissen, das der Vorsprung nicht mehr aufzuholen ist.

Derzeit wird intellektuellerseits gern die These genannt, das 21. Jahrhundert sei das Afrikas und der IT-Branche, bloß weil sie gerne belegen, dass es unglaublich viele Handys gibt und viele damit SMS hin- und herschicken (...). Ich frage die Kollegen dann schon mal, ob sie glauben, eine Volkswirtschaft könne florieren, wenn alle einfach schöne neue Apps fürs Ei-Fon entwickeln. Staunen und Stirnrunzeln.

Man könnte viel dazu sagen, aber wie gesagt, derzeit diskutieren alle über den Air Algérie Absturz und Ebola in Nigeria.

Gruß,

Mbogo
 
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#24
Ich lese hier vieles, was ganz offensichtlich von Menschen mit großer Kenntnis afrikanischer Verhältnisse geschrieben wurde ... und einiges, das von anderen stammt.
Meiner Beobachtung nach sind "typische" Schwarzafrikaner und "typische" weiße Europäer (oder Europäischstämmige) einfach zweierlei und unterscheiden sich in VIEL mehr, als nur der Hautfarbe. Die würde ich sogar als das fast am geringsten ausgeprägte Unterscheidungsmerkmal ansehen.

Aus Namibia habe ich (übrigens von einem der leider wenigen gebildeten und noch wenigeren selbstironischen schwarzen Namibier!) folgenden Witz mitgebracht:

Was macht in Namibia den Unterschied aus zwischen einem Touristen und einem Rassisten?
Antwort:
Zwei Wochen.

M.
 
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#25
Den Witz kenne ich zwar schon einige Jahre, aber er ist und bleibt absolut aktuell !!!
 
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