Kirgisien - Steinbock, Marco-Polo

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#1
Mich erreichte ein Angebot und ich bin geneigt... Deshalb auch: Jagdreisepartner gesucht für besondere Hochgebirgsjagd

Kirgisien, Bishkek, Individualangebot auf Steinbock u/o Marco-Polo, Beizjagdteilnahme möglich, Sightseeing Bishkek, evtl. Bootstour, Heli-Transport zum Camp möglich, ansonsten gutmütige Pferdeaufstieg, (Spanische Hofreitschul-Masternachweis unabdingbar :rolleyes:), es wird nur abgerechnet was in Anspruch genommen wurde, daher sind Sparbrenner und Dauernörgler (von mir :cool:) nicht erwün...,

Dies ist keine kommerzielle Anzeige von mir; ich bin nicht der Veranstalter! Aber ich kenne den Veranstalter persönlich und vertraue ihm. Er wäre auch ab FFM dabei. Termin Ende Okt - Nov 19. Kosten ca. € 5000,- je nach Inanspruchnahme der Leistungen
 
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#2
Wenn ich das schon höre: Beizjagd, Sightseeing , Bootstour, gutmütige Pferde etc. Ich lach mich schlapp. Frag mal Deinen „ Freund“ wieviel erfolgreiche Jäger er schon hatte. Ein guter Rat: such Dir einen Top Veranstalter der sich auf die Steinbock und/oder MOP JAGD konzentriert anstatt mit Firlefanz von mangelnder Jagdkompetenz abzulenken. Für mich-bitte nicht falsch verstehen- ist es mindestens interessant wie jemand wie Du der offensichtlich wenig Erfahrung in Asien hat sich für eine teure Jagd ( Marco polo ist rd. 30.000 USD +) so locker auf jemand einlässt.
 
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#4
5000 werden wohl nur die Jagdführung mit Aufenthalt sein.
Kommen noch der Abschuss, ca. 15.000€ und der Flug dazu:cool:
 
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#5
Moin,

ich denke die 5000 € sind die Grundkosten für die Jagd zzgl. Abschuss. Dies kommt bei einer Steinbockjagd in Kirgisien auch hin, diese liegt dort so +/- bei 6000 - 7000 € inkl. Bock zzgl. Nebenkosten

Eine Marco Polo Jagd ( dort wird eigentlich das Hume Argali bejagd ) liegt so ab 28.000 USD plus NK

Das Nebenprogramm hört sich recht umfangreich an, ist m.M.n. aber so nicht realisierbar, es sei den Du bleibt 4 Wochen vor Ort. Du musst 2-3 Tag An - und Abreise ( also 4-6 Tage komplett ) dafür einrechnen bis Du im Hauptcamp bist, per Fahrzeug und/oder Pferd. Dies ist eigentlich die normale Art ind Gebiet zu kommen. Auch in Kirgieisen kostet die Helikopterstunde 2-3000 USD...

Für eine Jagd auf Steinbock sollte man dort 6 Jagtage mindestens einplanen, für Argali ebenso. Eine Kombijagd auf beide Arten sollte nicht unter 12 Jagdtagen betragen. Steinböcke stehen dort hoch in den Bergen, Argalis auf den Hochplateus unterhalb der Steinböcke.

Sightseeing ist automatisch dabei weil Ankunft und Abflug ja von Bishkek aus gehen, Hotel wird noch dazukommen. Bootstouren und Beizjagd werden bei einer normalen Zeitplanung wahrscheinlich nicht drin sein, es sei den Du bleibst die 4 Wochen.

Ganz wichtig ist, dass der Vermittler, ich denke nicht dass Dein bekannter der Veranstalter ist für die Jagd vor Ort die notwendigen Papiere besorgt, also Cites und auch die Lizenzen. Jagd Du dort ohne Lizenz wirst Du Kirgiesien nur mit dem verlassen was Du am Körper trägst. Ohne Lizenz und Cites wirst Du auch keine Trophäen erhalten.
Ich möchte Deinem Bekannten nichts unterstellen, aber mir sind einige deutsche "Vermittler" mit vor Ort Kontakten bekannt, welche sich da in einem "Graubereich" bewegen, war ja hier vor Jahren auch mal ein Thema. Das Nachsehen hat dann der Jäger wenn er tausende von Dollars dalässt und im Endeffekt später in die Röhre schaut.

Wie gesagt, ich möchte nichts unterstellen, jedoch bei so einer "Ausschreibung" würde ich doch mal etwas tiefer nachforschen und mich absichern.
 
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#7
Ich habe öfters in diversen Ländern von Zentralasien , in der Mongolei und China gejagt.

Das Angebot kommt mir auch mehr als merkwürdig vor.

Es erinnert mich an den Anfang der Neunziger Jahren wo es schwer war zwischen den diversen Angeboten zu differenzieren. Es waren aber ganz andere Zeiten. Heutzutage gibt es genug seriöse Anbieter mit Namen so das man kein unnötiges Risiko eingehen muss und in solchen Ländern so wenig wie möglich Ärger mit den Behörden und dem Gesetz zu haben.
 
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#8
Moin,

ich denke die 5000 € sind die Grundkosten für die Jagd zzgl. Abschuss. Dies kommt bei einer Steinbockjagd in Kirgisien auch hin, diese liegt dort so +/- bei 6000 - 7000 € inkl. Bock zzgl. Nebenkosten

Eine Marco Polo Jagd ( dort wird eigentlich das Hume Argali bejagd ) liegt so ab 28.000 USD plus NK

Das Nebenprogramm hört sich recht umfangreich an, ist m.M.n. aber so nicht realisierbar, es sei den Du bleibt 4 Wochen vor Ort. Du musst 2-3 Tag An - und Abreise ( also 4-6 Tage komplett ) dafür einrechnen bis Du im Hauptcamp bist, per Fahrzeug und/oder Pferd. Dies ist eigentlich die normale Art ind Gebiet zu kommen. Auch in Kirgieisen kostet die Helikopterstunde 2-3000 USD...

Für eine Jagd auf Steinbock sollte man dort 6 Jagtage mindestens einplanen, für Argali ebenso. Eine Kombijagd auf beide Arten sollte nicht unter 12 Jagdtagen betragen. Steinböcke stehen dort hoch in den Bergen, Argalis auf den Hochplateus unterhalb der Steinböcke.

Sightseeing ist automatisch dabei weil Ankunft und Abflug ja von Bishkek aus gehen, Hotel wird noch dazukommen. Bootstouren und Beizjagd werden bei einer normalen Zeitplanung wahrscheinlich nicht drin sein, es sei den Du bleibst die 4 Wochen.

Ganz wichtig ist, dass der Vermittler, ich denke nicht dass Dein bekannter der Veranstalter ist für die Jagd vor Ort die notwendigen Papiere besorgt, also Cites und auch die Lizenzen. Jagd Du dort ohne Lizenz wirst Du Kirgiesien nur mit dem verlassen was Du am Körper trägst. Ohne Lizenz und Cites wirst Du auch keine Trophäen erhalten.
Ich möchte Deinem Bekannten nichts unterstellen, aber mir sind einige deutsche "Vermittler" mit vor Ort Kontakten bekannt, welche sich da in einem "Graubereich" bewegen, war ja hier vor Jahren auch mal ein Thema. Das Nachsehen hat dann der Jäger wenn er tausende von Dollars dalässt und im Endeffekt später in die Röhre schaut.

Wie gesagt, ich möchte nichts unterstellen, jedoch bei so einer "Ausschreibung" würde ich doch mal etwas tiefer nachforschen und mich absichern.
Danke. Keine Zusammenfassung, sondern eine Ausführung, die es lohnt beantwortet zu werden.

Zunächst: sollte die Beschreibung den Eindruck erweckt haben bei den erwähnten ca. € 5000,00 wäre z.B. Marco-Polo inklusive, sowie alles andere sowieso, bitte ich um Entschuldigung. Es werden die Kostenpositionen vorher klar benannt.

Das "Nebenprogramm" war eine Auflistung was zusätzlich möglich wäre. Deshalb auch immer der Hinweis, das nur abgerechnet wird was in Anspruch genommen wird.
D.h. "Pferd bleibt Pferd, Helikopter bleibt Helikopter". Nach den Hotelkategorien habe ich auch gefragt, auch hier die Antwort, je nachdem was in Anspruch genommen wird.
Bzgl. der Aufenthaltsdauer kann/muß selbstverständlich jeder selbst entscheiden. Geschrieben habe ich von den Möglichkeiten, die es dort gibt.

Sightseeing selbstverständlich? Naja, ich kann mit nem aufgeschnittenen Doppeldeckerbus durch London cruisen oder mit Einheimischen durch die Clubs tingeln... Und hier wird es genauso sein.

Wo habe ich geschrieben, daß meine Auflistung in 12 Tagen realisiert werden kann/soll/muß? Da bitte ich um Antwort.

Thema Cites und Lizenz ist geklärt und zugesichert. Das war das erste was ich nachgefragt habe. Nein, kein "Graubereich". Auch wenn ich mich wiederhole, Deutschsprachige Ansprechpartner von FFM bis einschl. Camp. Der Vermittler fliegt mit, ich bin es nicht. Wenn da was schief gehen sollte, hänge ich mit drin wie jeder andere auch... Auch hier meine Wiederholung: Ich vertraue dem Ansprechpartner.
Nach Auskunft hat der dortige Partner schon länger Erfahrung mit deutschen Jagdgästen. Nein, eine Anzahl kann ich nicht nennen. Aber das können die Interessenten ja selbst erfragen...

Diejenigen, die sich vom Angebot angesprochen fühlen, bekommen Gelegenheit mit Vermittler und Veranstalter persönlich in Kontakt zu treten. Aber die Erlaubnis vorausgesetzt, werde ich die "Bedenken" weiterleiten. Kann ja nur eine gute Vorbereitung für die Gespräche sein...

Meine große Bedenken sind eher die Mitreisenden. 12 oder gar 21 Tage mit den oben erwähnten, die alles vorher wissen, noch schlimmer: "besser wissen", grauslich. Damit ist jetzt unbekannterweise nicht @Inyathi gemeint. Die "Reisekostenrückerstattungsantragsteller" mit der Begründung, daß nur drei Obstsorten zum Frühstück gereicht wurden anstatt die versprochenen vier...Die meinen, ihre Einstellung zur Jagd i.Allg. und vor Ort i.B. anderen aufdrängen zu müssen. Von der Munitionswahl bis zum Auftreten dem Personal vor Ort gegenüber. Die Plärrer, die und nur sie wissen "was der Reisende sehen muß, damit er daheim sagen kann, er hat alles gesehen". Ich mußte das in arktischer Kälte erleben. Von den 5 Teilnehmern waren sich drei einig, zwei "Freunde" aus Nord-Schland sorgten für Fremdschämen von der Auslosung der Reihenfolge bis zum Einchecken beim Heimflug. Aber noch heute denke ich gern an die Outfitter Marl... und Matth..., und die Mitjäger, zwei Norweger...

@Casull: ich möchte der Freude über Dein was auch jetzt immer schlapp sein mag, keinen Abbruch bereiten. Aber für den Hinweis "Top Veranstalter" gibt es ein Danke, mehr nicht. Da hab ich Erfahrungen seit mehr als zehn Jahren ...
 
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#9
Ich habe öfters in diversen Ländern von Zentralasien , in der Mongolei und China gejagt.

Das Angebot kommt mir auch mehr als merkwürdig vor.

Es erinnert mich an den Anfang der Neunziger Jahren wo es schwer war zwischen den diversen Angeboten zu differenzieren. Es waren aber ganz andere Zeiten. Heutzutage gibt es genug seriöse Anbieter mit Namen so das man kein unnötiges Risiko eingehen muss und in solchen Ländern so wenig wie möglich Ärger mit den Behörden und dem Gesetz zu haben.
Genau aus diesen Gedanken heraus, habe ich bis jetzt gewartet.
"Möchten Sie die Trophäe mitnehmen, oder reicht ein Foto?" :oops: war so ein Grund nicht weiter darauf einzugehen.
 
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#10
Meine große Bedenken sind eher die Mitreisenden. 12 oder gar 21 Tage mit den oben erwähnten, die alles vorher wissen, noch schlimmer: "besser wissen", grauslich. .
Der Punkt ist natürlich nicht zu verachten.
Du bist halt 2 Wochen mit den Locals und Mitjägern auf engstem Raum untergebracht. Wenn da ein paar Kaspar bei sind , wünscht Du Dir manchmal ein Beil...

Es wird halt seitens des Veranstalters drauf geachtet, dass das Camp ausgelastet ist, was logistisch und wirtschaftlich für den Veranstalter auch Sinn macht, gerade am Naryn , fern der Zivilisation.

Daher schaue, wenn Du das machst, dass entweder Du das Camp vollbekommst mit Leuten die Dir passen, oder Du zumindest die Mitjäger vorher kennenlernst - dies ist ja wohl auch der Hintergrund Deines Posts hier.

Wenn das mit den Papieren alles safe ist, dann passt dass ja, und wenn der Vermittler Dir pers. bekannt und Dir passt, und pers. die Tour supported, dann nix wie los.
 
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#11
Mit Gruppenjagden , egal wie gut die anderen mir mehr oder weniger bekannt waren , habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich buche deswegen meine Auslandsjagden nur noch alleine.
 
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#12
Bei solch schwierigen und fordernden Jagden bin ich mir oft selber im Weg,
Wie soll ich da noch mit Mitmenschen klar kommen:cool:
 
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#13
Mit unbekannten Jägern auf einer Drückjagd zusammen zu treffen, kann ja schon sehr abenteuerlich sein! Aber mit unbekannten Jägern eine Jagdreise zu machen... :unsure::whistle:
...lieber nicht :sneaky:
 
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#14
...wobei man bei einer Steinbock Jagd in Kirgisien mit den (eventuell unbekannten) Mitjägern meist nur bis zum Basiscamp zusammen ist. Am Berg trennt man sich dann. Das Risiko ist damit etwas überschaubarer. Ich hab übrigens meist Glück und viel Spass mit neuen Leuten gehabt.
 
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