Klamotten vom Discounter (OT aus Schnäppchenthread)

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#1
Meist gebricht es den Alditeilen am Schnitt. Zumindest meine Erfahrung zu einer Zeit als ich auch noch dachte damit Geld sparen zu können.

Ich habe letzten Winter ein FR Grönlandhemd aus G1000 für den halben Preis ergattern können. Jetzt bei der aktuellen Mückenplage bin ich froh drüber. Das ist absolut Mückendicht. Hat große Brusttaschen alles mit Druckknöpfen und über die Hose getragen ausreichend luftig bei der Hitze. Das ist wie eine Hemdjacke, nur ohne die unteren Taschen

55 € war okay, originalpreis 110 eine Frechheit.
 
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#3
Das ist extrem unterschiedlich, muss man ausprobieren.
Aber weder bei Aldi, noch bei Lidl, noch bei KIK oder ähnlichen kaufe ich mittlerweile Klamotten.
Manche Dinge kann man vermeiden, andere nicht. Aldiklamotten kann man vermeiden.
 
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#4
Nach meiner persönlichen Erfahrung ist FR G 1000 leider nicht zu 100% Mückendicht. Hab aber noch nichts besseres gefunden wenn man nicht gleich zu einer Jacke greifen möchte.

Sowohl durch die Hose, vor allem wenn der Stoff am Oberschenkel anliegt, als auch durchs Hemd wude ich schon gestochen - eher selten, aber manchmal gewinnen leider die Biester.
 
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#5
Keine Ahnung was du da mit der Hose anstellst. Vielliecht wenn sie alt und abgerieben ist, dann werden die fühlbar dünner.
Ich habe einige Lappland Urlaube hinter mir und dagegen ist das hierzulande alles harmlos, vorallem seitdem in den wirklich verseuchten Mückengebieten am Rhein mittlerweile gespritzt wird.

Da hat es noch nie eine Schnake geschafft, egal wie groß die war.
Momentan eine Jacke ist Selbstmord.
 
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#6
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#7
Habe ich mir auch schon angesehen, ist aber leider aus reinem Nylon, finde ich nicht so prickelnd.
Es gibt von Craghopper und Exofficio diese Mückenschutzbekleidung.

Mir reicht meist das G1000 und eine Portion "lma" .
Für extremere Bereiche, vorallem wenn es nicht ganz so warm ist, ein leichter Anorak von Chevalier mit integriertem Mückennetz und ein Buff mit "Insectshield".
 
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#8
Aber weder bei Aldi, noch bei Lidl, noch bei KIK oder ähnlichen kaufe ich mittlerweile Klamotten.
Manche Dinge kann man vermeiden, andere nicht. Aldiklamotten kann man vermeiden.
Und warum genau sollte man "ALDI"-Klamotten vermeiden?
Du glaubst nicht ernsthaft, dass die meisten anderen Klamotten unter besseren Bedingungen gefertigt werden, bloß weil da NICHT "ALDI" drauf steht?!
Ich verrate Dir ein Geheimnis!:
Am Ziegelstadel gibt es auch keine Näherei!

ICH habe bei ALDI schon Trekking-Hemden/-hosen gekauft, die auch nicht schlechter waren, als solche aus Sport- o. Outdoorläden.
Nein! Das sind natürlich keine in einer Qualität für "richtiges" Trekking, aber dafür sind viele aus dem Sortiment "Oberstudienräte treffen sich zum Kaffee in der Fußgängerzone" auch nicht (mehr) geeignet.


WaiHei
 
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#9
Im Non-food-Bereich ist ALDI auf jeden Fall díe beste Wahl, die haben eine extrem harte Qualitätssicherung (sagt man das so?), nicht umsonst gibt es das Zitat vom steuervermeidenden Wurstgott aus Bayern: "wir können über alles reden, aber nicht über die Einkäufer von ALDI"...

Zweiter Vorteil bei Discounterware: sie ist meistens etwas großzügiger geschnitten, damit auch Else Müller und Sumo-Susi oder Big Bad Bodo da noch in eine L/XL passen. Ich passe da nicht so gut rein, weil ich groß und dick bin :)
 
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#10
Es ist müßig darüber zu spekulieren wie bessere Marken produzieren, am schlimmsten im Gewerbe sind die Discounter.

ICH vermeide, dort wo ich es kann, Klamotten aus dem Slum von Dhaka zu kaufen.
Bei Aldi, Lidl und Co. kann ich das prima vermeiden.


und an dem Beispiel von oben erwähntem Fjällräven Hemd.
Fjällräven tut was gegen solche Zustände, kann man prima auf der HP nachlesen.
Auch andere Große in der Branche tun was.
Sie tun vorallem das Gegenteil der Discounter, sie pressen nicht noch das letzte heraus um wenn nichts mehr geht, über das nächste Land herzufallen.
Ja die sind teuer, zu teuer aber nur im Vergleich zu den Billigheuschrecken, die die Veranlassung für moderne Sklavenhaltung sind.
Mir hat vor einigen Jahren ein Fernsehbericht aus dem Slum in Dhaka den Magen umgedreht, seitdem VERSUCHE ich bestimmte Produkte zu vermeiden und durch besser produzierte zu ersetzen.

DAS KANN ABER JEDER HALTEN WIE ER WILL.

Die Verantwortung nimmt einem keiner ab.
 
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#11
Dann mach' doch mal bitte 'ne Liste auf welcher Hersteller produziert WO und unter WELCHEN Bedingungen?

Und ob das, was ein Hersteller auf seiner eigenen Homepage schreibt immer so stimmt ...
Total falsch wird es wahrscheinlich nicht sein, mglw. aber "elegant formuliert".
So ähnlich wie "Made in Germany" ...

Nur schade, dass der "Herr Trigema" keine Jagdklamotten hat, obwohl er doch selbst Jäger ist.


WaiHei
 
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#12
Nur weil du zu faul bist selbst zu googeln, soll ich das für dich machen? :lol:

Was ein Hersteller schreibt ist eins, gerade die großen der Outdoorbranche bemühen sich viel mehr, mittlerweile.
 
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#14
Es ist müßig darüber zu spekulieren wie bessere Marken produzieren, am schlimmsten im Gewerbe sind die Discounter.

ICH vermeide, dort wo ich es kann, Klamotten aus dem Slum von Dhaka zu kaufen.
Bei Aldi, Lidl und Co. kann ich das prima vermeiden.


und an dem Beispiel von oben erwähntem Fjällräven Hemd.
Fjällräven tut was gegen solche Zustände, kann man prima auf der HP nachlesen.
Auch andere Große in der Branche tun was.
Sie tun vorallem das Gegenteil der Discounter, sie pressen nicht noch das letzte heraus um wenn nichts mehr geht, über das nächste Land herzufallen.
Ja die sind teuer, zu teuer aber nur im Vergleich zu den Billigheuschrecken, die die Veranlassung für moderne Sklavenhaltung sind.
Mir hat vor einigen Jahren ein Fernsehbericht aus dem Slum in Dhaka den Magen umgedreht, seitdem VERSUCHE ich bestimmte Produkte zu vermeiden und durch besser produzierte zu ersetzen.

DAS KANN ABER JEDER HALTEN WIE ER WILL.

Die Verantwortung nimmt einem keiner ab.
Wenn wir wüssten und die Wahrheit kennen würden! :what: Dann:evil::help:- aber so werden wir alle nur verarxxxx und betrogen. :trophy:
 
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#15
Es ist müßig darüber zu spekulieren wie bessere Marken produzieren, am schlimmsten im Gewerbe sind die Discounter.
...
Fjällräven tut was gegen solche Zustände, kann man prima auf der HP nachlesen.
Auch andere Große in der Branche tun was.
Sie tun vorallem das Gegenteil der Discounter, sie pressen nicht noch das letzte heraus um wenn nichts mehr geht, über das nächste Land herzufallen.
Ja die sind teuer, zu teuer aber nur im Vergleich zu den Billigheuschrecken, die die Veranlassung für moderne Sklavenhaltung sind.
Genau, Die Kinder, die für Fjällräven nähen sind 30% glücklicher als die, die die Aldi-Klamotten zusammentackern!

Das schlimme an der Sache ist: Weder Markenname noch teurer Preis sind ein Garant, daß die Dinger fair produziert werden.
Die direkten Geschäftspartner vor Ort werden kontrolliert, vergeben die Aufträge jedoch in Teilen weiter an Subunternehmer. Wie sollen das die "Marken" kontrollieren?

Womit Cast jedoch Recht hab: Bei besonders günstigen/billigen Klamotten ist es nahezu sicher, daß es so läuft.

Viele Grüße
Ratatoskr
 
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