Kleiner Tipp für alle Suchenden, aus Jungjäger-Sicht...

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30 Jun 2013
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Sag ich ja, die Pächter sind das Problem, heutzutage haben die völlig schräge Vorstellungen.
Das kann man nicht verallgemeinern:sneaky: aber bei dem einen oder anderen BGS (Angebot) frage ich mich schon, was ich den Herren alles mit finanzieren soll:unsure:. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die erstmal findeno_O
MfG.
 
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Im JWMG wurden die Begriffe explizit so gewählt um rechtliche Sicherheit bzw. Eindeutigkeit zu haben.

Der Jagdberechtigte (Pächter) ist Inhaber des Jagdrechts, dieses kann nicht einfach Ver oder weitergegeben werden und bedarf der Zustimmung der Eigentümer (Genossen). Eine Jagderlaubnis bezieht sich darauf die Jagd ausführen zu dürfen, man ist nicht Inhaber des Jagdrechts, darf sich also auch nichts aneignen etc.
Trifft aber auch nur dann zu, wenn es sich bei dem individuellen Vertrag wirklich nicht um einen Pachtvertrag handelt. Ebenso wie bei der Scheinselbstständigkeit eben doch eine versicherungspflichtige Beschäftigung vorliegen kann - auch wenn der (Dienstleistungs)Vertrag explizit auf eine selbstständige Tätigkeit abzielt.

Meiner bescheidene Rechtsauffassung nach würde ein "Hegebeitrag" gegen Erlaubnisschein aber bereits einen widerrechtlichen Pachtvertrag begründen - da Ausführungen aber nur noch per PM, sprengt hier definitiv den Rahmen.
Alternativ würde, wenn wirklich kein rechtswidriger Unterpachtvertrag entstehen sollte, (im Regelfall) nur noch der Rechtskauf in Frage kommen. Was den Begeher ebenfalls in die Lage versetzt, Ansprüche geltend zu machen.
 
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Und was die Jagdgenossen in die Lage versetzt den Pachtvertrag zu kündigen, wenn es ohne Zustimmung derjenigen gemacht wird.
 
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Was ihr alles zahlt 😱

Ich will echt nicht Trollen oder zündeln, aber es ist wahr:

430 ha bejagbare Fläche in Kleinstadtnähe. % weiß ich jetzt nicht, aber Waldjagd, Feldjagd und Wasserjagd - wenn geschätzt würde ich 10% Wasser und 35% Wald und 55%Feld sagen.

Zahlen tu ich nix, freie Büchse auf alles was die Karte hergibt. Erwartet wird: Was daherbringen damit der Plan erfüllt wird, sonntags sich mal nach dem Ansitz beim JH in der Stube sehen lassen für gemütliches Beisammensein mit allen anderen.

Im Winter 50% der Fütterungen und Salzlecken bedienen (pro Woche ca 30 min Aufwand)

Brauchst einen Lader? Einen Traktor? Anhänger? Hier hängt der Schlüssel. Motorsäge, -Sense, egal welches Werkzeug - alles da. Mein Jimny steht immer aufm Hof. Wenn du 4x4 brauchst nimmst halt den!

Zerwirkraum nach Vorgaben, alles da.

1 Reh bekomme ich geschenkt im Jahr. Wer mehr will zahlt unter 4 eur / kg. Sau 2,50 - ich müsste die letzte Sau nachrechnen.

Hier zahlen (außer beim Forst) zu 99% die Leute nichts für den BGS.

Das Reh für den Eigengebrauch, die Nutzung der Wildkammer und die „wenn wir fürs Revier was brauchen sagt es mir, das besorgen wir dann flott!“-Mentalität sind hier jedoch unüblich und ich weiß es zu schätzen. Vor allem der Leih-Jimny (den ich nicht überbordend in Anspruch nehme) ist auch unüblich

Drum lass ich auf meinen Jagdherrn nix kommen.

Also wenn man meine „unüblichen Extrawürste“ außer Acht lässt, zeigt das schon die Unterschiede regional. Und wenn man Letztere mit reinnimmt dann bin ich im jagdlichen Paradies.
 
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30 Jul 2019
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Mir geht's so ähnlich wie deepSky.
Genauso wie es nie ein Thema war, dass was zu bezahlen ist, war es aber andersum nie ein Thema, dass man arbeitet. Also auch selber sieht, wo es klemmt und das dann fixt.
Gerätschaften hab ich einiges selber, ist aber sowieso da wegen riesen Garten und Holzwald.
So Zeug wie Zaunmessgerät etc anzuschaffen und wenn ich draußen bin mal zu guggen, ob an den Äckern alles ok ist, ist selbstverständlich. Bedarf alles keinerlei Ansage.
Und wenn ich seh, dass beim Nachbar was schief läuft, Sauen im Mais sind oder ein Sitz umgefallen etc, ruf ich den auch an und sag Bescheid.
Mit den LW läuft es genauso. Dem Nachbar LW sind schon die Mouge durchgegangen und auf der Strasse rumgegroovt, genauso wie der Gääsbock und die demente Oma. Alles eingesammelt und unfallfrei wieder an die Heimatadresse verbracht.
Dafür mulcht er mir auch mal eine Fläche mit für nix.
Eine Hand wäscht die andere.
 
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Nach meiner Einschätzung ist das gar nicht so selten in Revieren die schon sehr lange beim gleichen Pächter sind.
Aber mittlerweile gibts nicht nur Zigeuner unter Begehern, sondern auch Pächter immer auf der Suche nach dem besseren.
 
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30 Jul 2019
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Im JWMG wurden die Begriffe explizit so gewählt um rechtliche Sicherheit bzw. Eindeutigkeit zu haben.

Der Jagdberechtigte (Pächter) ist Inhaber des Jagdrechts, dieses kann nicht einfach Ver oder weitergegeben werden und bedarf der Zustimmung der Eigentümer (Genossen). Eine Jagderlaubnis bezieht sich darauf die Jagd ausführen zu dürfen, man ist nicht Inhaber des Jagdrechts, darf sich also auch nichts aneignen etc.
Falsch.
Inhaber des Jagdrechts ist IMMER der Eigentümer, weil es untrennbar mit dem Eigentum verbunden ist.
Der Pächter ist nur Inhaber des Jagdausübungsrechts, welches ihm vom Eigentümer verpachtet wird.
 
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