Klettersitz / Baumsitz in der Praxis

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Ich habe mein Sicherungsseil auf 15m gekürzt. Um die 10m max. Sitzhöhe plus Reserve finde ich völlig ausreichend.
 
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Vielleicht noch ein Nachtrag zur Dauer des Aufstiegs:
Bei Drückjagden dauert das Ganze sicher doppelt so lange, da ich die Schnallvorrichtung für meinen Hund auch noch installieren muss. Das dauert eine ganze Weile, weil ich je nach vorhandener Verjüngung noch einiges freischneiden muss, damit sich die Bracke nirgends verheddert.

Hat von euch jemand die zündende Idee um den Hund von oben sicher und zuverlässig schnallen zu können?
 
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Hund im Auto ablegen. Auto im Funkentfernung parken. Funkfernbedienung nutzen, um Heckklappe zu öffnen. Ist mir neulich aus Versehen passiert, funktioniert hervorragend.
 
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Vielleicht noch ein Nachtrag zur Dauer des Aufstiegs:
Bei Drückjagden dauert das Ganze sicher doppelt so lange, da ich die Schnallvorrichtung für meinen Hund auch noch installieren muss. Das dauert eine ganze Weile, weil ich je nach vorhandener Verjüngung noch einiges freischneiden muss, damit sich die Bracke nirgends verheddert.

Hat von euch jemand die zündende Idee um den Hund von oben sicher und zuverlässig schnallen zu können?
Google mal nach Panikhaken.

Oder auch Schnappschäkel.

Damit kannst den Hund bequem schnallen. Nur anleinen wird schwierig. ;)
 
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Wie hoch ist im Schnitt der Zeitaufwand ab Ankunft am Baum bis man in der gewünschten Höhe sitzt, inklusive Absicherung?
Kommt auf die Höhe an. Ich würde mal behaupten, dass ich bei guten Bedingungen für so 5-7m nicht viel länger als 5 Minuten brauche. (Ich mache das aber auch schon ein paar Jahre). Das Gewehr lege ich quer über den Rahmen, sämtlichen anderen Kram, den man so dabei hat, habe ich am Gürtel oder in den Taschen. Ich muss also nichts extra hochziehen.
Was bei mir oft die meiste Zeit kostet ist, mich für einen Baum zu entscheiden, gerade, wenn ich an einem unbekannten Platz bin. Wenn mir der angezeichnete Baum nicht gefällt, sei es wegen Beschaffenheit oder Position, "optimiere" ich da gerne mal ein bisschen. Wenn ich die Zeit habe, laufe ich dann auch mal durch den Bestand und schaue, ob ich was Besseres finde. Dabei muss man sich natürlich immer auch an der Karte orientieren, wo evtl. Nachbarn sitzen. Das Klettern selbst geht dann sehr schnell, wenn man geübt ist.
 
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@ #28 Zum Indianer-Spielen gerade noch geeignet.
Ja...das kitzelt schon beim reinstecken...Fuß rausziehen ist dann etwas für Horrofilmfreunde. Unsereiner hat die Pfeile mit darauf notierter Jagdscheinnummer im Köcher am Bogen...zumindest im Ausland, wo es eine anerkannte Jagdart ist. Gott, wie fehlt mir die Bogenjagd-Option innerhalb Deutschlands...(*Bin selbst Jagdschein und zusätzlich Bogenjagdscheininhaber und Mitglied im DBJV")
 
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Ich werde mir für Deutschland nun auch einen Baumsitz holen. Jedoch einen der oben verbleibt ala "Lone Wolf Treestand" incl. Steighilfen (am Baumstamm anzuschnallende Trittstufen, die beim Abbaumen entfernt werden). Damit habe ich im Ausland schon gute Erfahrungen gemacht. Klar Sicherungsgeschirre kosten und Auffanggurtsysteme verdoppeln das Ganze schnell. Aber wer nicht am Baum hängend am Schock oder unten am Aufschlag verrecken will, dem sollte es das Geld wert sein. Statistisch fallen pro Jahr in den USA ca. 5000-6400 der amerikanischen Jäger bei der Jagd von einem Baum...(meist in ihren Auffanggurt). Das sind ca. 0.05% aller Jäger in den USA (11.5Millionen gibt es da) Davon haben 36,8 Millionen eine offizielle Jagdlizenz, die nicht überall nötig ist, Von den ca. 6400 Abgestürzten tragen rechnerisch 8.2 % dauerhafte körperliche Schäden wie z.B. Querschnittslähmungen davon und ca. drei versterben rechnerisch pro Jahr durch einen jagdbedingten Sturz von einem Baum. (US-Statistik) 10% der gesamten Stürze von Bäumen, geschahen unter Alkoholeinfluss. Drei Tote von 11,5 millionen Jägern durch einen Sturz vom Baumsitz...Gut...nicht jeder nutzt dieses Hilfsmittel...Aber ich hätte mit mehr gerechnet.. Von 1980 - 2001 gab es in den USA 62 registrierte Todesfälle durch Stürze von Baumsitzen. Und nun rechnet das Risiko für die paar Hansels, die bei uns mit nem Baumsitz jagen, mal selber aus.
 
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Kommt auf die Höhe an. Ich würde mal behaupten, dass ich bei guten Bedingungen für so 5-7m nicht viel länger als 5 Minuten brauche. (Ich mache das aber auch schon ein paar Jahre). Das Gewehr lege ich quer über den Rahmen, sämtlichen anderen Kram, den man so dabei hat, habe ich am Gürtel oder in den Taschen. Ich muss also nichts extra hochziehen.
Was bei mir oft die meiste Zeit kostet ist, mich für einen Baum zu entscheiden, gerade, wenn ich an einem unbekannten Platz bin. Wenn mir der angezeichnete Baum nicht gefällt, sei es wegen Beschaffenheit oder Position, "optimiere" ich da gerne mal ein bisschen. Wenn ich die Zeit habe, laufe ich dann auch mal durch den Bestand und schaue, ob ich was Besseres finde. Dabei muss man sich natürlich immer auch an der Karte orientieren, wo evtl. Nachbarn sitzen. Das Klettern selbst geht dann sehr schnell, wenn man geübt ist.
Du beziehst also in dir unbekannten Gebiet nicht den dir ausgewiesenen und angezeichneten Stamm, sondern läufst irgendwo durch die Pampa und wählst den der dir gefällt? Das ganze machst am besten auch bei einer Drückjagd?
 
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Was hat sich bei dir als Sicherungs-Ausrüstung durchgesetzt?
Ich nehm meinen Klettergurt, 10 m Einfachseil, 9.5 mm, und ein gri-gri von Petzl, damit bin ich auch schnell unten wenn die Notwendigkeit besteht. Wenn der Sitz laenger bleibt dient das Seil zum selbstsichern mit Grigri und zum Waffe/Rucksack/Geraffel hochziehen.
 
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Google mal nach Panikhaken.

Oder auch Schnappschäkel.

Damit kannst den Hund bequem schnallen. Nur anleinen wird schwierig. ;)
Arbeite auch mit Schnappschäkel und mit so nem "Korkenzieher" wo ich den Hund anleine. Ausgelöst wird dann mit ner 0815 Reepschnur. Mein Problem ist nur, dass sich der Hund regelmäßig verheddert, sich die Reepschnur um die kurze Leine zwischen Schnappschäkel und Korkenzieher wickelt und dann gar nix mehr geht.... Irgendwie noch nichts das Gelbe vom Ei.
 
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Du beziehst also in dir unbekannten Gebiet nicht den dir ausgewiesenen und angezeichneten Stamm, sondern läufst irgendwo durch die Pampa und wählst den der dir gefällt? Das ganze machst am besten auch bei einer Drückjagd?
Ja, wo ist das Problem? Die Jagdleiter sind meistens dankbar für Verbesserungsvorschläge, weil sie selbst keine Klettersitzler sind.
 
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Den Jagdleiter der es auf einer Gesellschaftsjagd gut findet, wenn sich die Leute statt den zugewiesenen Ständen einfach irgendwo eigene suchen ohne das Gelände und alle anderen Stände zu kennen und ohne das dann die anderen Wissen wo der rumkaspert bin ich noch nicht begegnet. Jeder dem Sicherheit nicht nur eine leere Phrase ist schickt dich umgehend heim und ladet dich nie wieder ein.
 
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Naja, die Jungs sind meist sehr lange vor dem Anstellen der anderen Schützen im Busch, stehen später 5-10m über dem Geschehen und sind meist mit den anderen Klettersitzlern in direktem Kontakt. Das kann man nicht ganz verallgemeinern mit dem gefährlichen "Schütze verlässt während der Jagd seinen Stand". Wenn sich da mal einer 20m weiter einen Baum sucht musst du als Jagdleiter nicht gleich schlaflose Nächte bekommen. Noch mehr als beim besteigen eines fremden Drückjagdbockes istdie eigene Gesundheit im Klettersitz von der Eignung des Baumes abhängig. Unten stehen bleiben wäre auf jeden Fall noch gefährlicher.
 
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Ich nehm meinen Klettergurt, 10 m Einfachseil, 9.5 mm, und ein gri-gri von Petzl, damit bin ich auch schnell unten wenn die Notwendigkeit besteht. Wenn der Sitz laenger bleibt dient das Seil zum selbstsichern mit Grigri und zum Waffe/Rucksack/Geraffel hochziehen.
Dafür ist die Grigri nicht gemacht und nicht zugelassen, dessen solltest du dir bewusst sein! Da gehört eigentlich immer die Hand der Sicherungsperson an das lose Seil um das bremsen initial einzuleiten. Wenn man alleine ist und einfach in das lose Seil fällt, dann ist die Klemmkraft der Grigri eben NICHT dafür ausgelegt, von alleine zu Bremsen, auch wenn es ganz gut funktioniert wenn man es testet.
PETZL Hinweis dazu
 
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Dafür ist die Grigri nicht gemacht und nicht zugelassen, dessen solltest du dir bewusst sein! Da gehört eigentlich immer die Hand der Sicherungsperson an das lose Seil um das bremsen initial einzuleiten. Wenn man alleine ist und einfach in das lose Seil fällt, dann ist die Klemmkraft der Grigri eben NICHT dafür ausgelegt, von alleine zu Bremsen, auch wenn es ganz gut funktioniert wenn man es testet.
PETZL Hinweis dazu
Dann leg halt noch einen Sackstich ins lose Seil hinters GriGri. Oder einen Klemmknoten ins belastete Seil. Ich bin vom GriGri wieder weg, weil es zu klobig und vor allem laut ist. Sichere mich wieder mit ATC und Klemmknoten
 
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