Kochen mit HuntingPython

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Frage zur Leber: Warum wässerst Du die?
Weil das überall steht. Soll angeblich Blut auswaschen. Das Wasser muss man mehrfach wechseln, bis es klar wird. Ob das Blut aber geschmacklich irgendwie was ändert, weiß ich nicht. Manche Leute legen Leber in Milch ein. Soll angeblich den Geschmack abmildern. Andere sagen, das wäre Blödsinn und bringe nichts. Ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung.
 
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Das Wichtigste bei Leber ist, dass man die glänzende, pergamentartige Haut (Hülle) abzieht. Am besten einritzen und mit einem Finger drunterschlüpfen und abheben. Ist vergleichbar mit dem "Abzutzeln" einer Weisswurst.
 
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Vielleicht noch eine Anmerkung zum Auftauen: ich verwende immer kaltes Wasser. Wasser hat, im Gegensatz zu Luft, einen deutlich höheren Wärmeleitkoeffizienten und kann eben mehr Wärme zum oder vom Objekt weg transportieren. Bei warmem Wasser beginnen, je nach Temperatur, ggfs. schon "Koch"prozesse und das Fleisch verfärbt sich leicht.
Beispiele aus der Praxis: Sauna und arktische Kälte halten wir vergleichsweise lange aus, die gleichen Temperaturen im Wasser sind in kürzester Zeit tödlich :)
 
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Zum Thema Wässern etc. einer Rehleber.
Rehe haben keine Gallenblase und speichern die Gallenflüssigkeit in den Lebergängen. Deshalb soll man die Leber mit Wasser oder Buttermilch "spülen". Oft wurde auch noch zum Überbrühen mit heißem Wasser geraten.
Soweit die Theorie.
Ich hab das alles ausprobiert und halte das inzwischen für unnötig. Häuten ist angesagt, und dann in Scheiben oder als Geschnetzeltes in die Pfanne - fertig!
Ich glaube auch nicht, dass Rehe überhaupt viel Galle produzieren. Galle wird meines Wissens für die Fettverdauung benötigt. Rehe fressen aber keine fetten Schweinebraten oder Ähnliches.

Grüße
 
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Ich kann Leber langsam nicht mehr sehen, eine Rehleber ist mir persönlich auch zu viel spät Abends. Was hat sich denn bei euch an etwas raffinierteren Varianten bewährt? Die Standartzubereitung hängt mir langsam zum Hals raus.
 
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Ich kann Leber langsam nicht mehr sehen, eine Rehleber ist mir persönlich auch zu viel spät Abends. Was hat sich denn bei euch an etwas raffinierteren Varianten bewährt? Die Standartzubereitung hängt mir langsam zum Hals raus.
Kann ich nachvollziehen. Auf die Schnelle drei Tipps:
1.) verschenken. Es gibt doch mehr Leute als gemeinhin erwartet, die eine Rehleber als ganz außerordentliche Delikatesse ansehen.
2.) Leberknödel. Lassen sich gut auf Vorrat machen und einfrieren.
3.) Nach Art eines Hähnchencurrys zubereiten. Dazu z.B. Couscous. (Einfach zugeben und quellen lassen. Man spart einen weiteren Topf)

Grüße
 
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Klar verschenkt werden auch immer mal wieder welche, habe ein paar Liebhaber im Kollegenkreis. Leberknödel sind natürlich eine super Idee, wird probiert.
 
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Moin,

nach der dritten Rehleber / Jahr (mal klassisch, dann italienisch und spanisch :cool:) mag meine Frau die auch nicht mehr - von daher verschenke ich die Rehleber mittlerweile sehr gern an Freunde / Bekannte. Und die sind nach wie vor sehr begeistert von dem Teil - also eine klassische win-win-Situation ;).

munter bleiben!!

hobo
 
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gabs bei uns heute auch, aber geschnitten aus einem Rinderbraten aus der Oberschale;)
kg 8,50. Ich glaub die haben sich vertan?:cool:
 
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Für die Deutschen unter uns
Wadschinken = Rinderwade
Das Stück fürs Gulasch:love:
Fuer alle Norweger hier im Forum, haettest du noch erklaeren koennen, dass Paradeismark auch nur Tomatenpueree ist;)

Danke fuer das Rezept(y).
Das werde ich sehr bald nachkochen.
Ich muss doch einmal erleben von was ihr euch in Østerreich so ernaehrt;)

tømrer
 
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