Kombination .308 / SST / Rotwild, brauchbar!?

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#1
WMH!

Da hier zwar einiges über das SST Geschoss geschrieben steht, ich aber weder hier noch irgendwo anders etwas über die Kombination SST und Rotwild gefunden habe, habe ich diesen Tread erstellt!

Zur Frage:

Ich schieße eine Steyr CL2 im Kaliber .308 und bin auf der Suche nach dem passenden Geschoss. Die Waffe hat einen 508mm Lauf und einen Schalldämpfer. Ich habe vor damit Rot und Rehwild zu bejagen. Das ganze auf Entfernungen im Bereich 150-250m ab und zu auf 300m.

Die Munition wird von mit selbst wiedergeladen und ich verwende das 150gn Hornady SST Geschoss welches in der Steyr mit einer V0 von 830m/s (gemessen) fliegt und Loch in Loch schießt. Ich frage mich nun wie gut diese Kombination auf Rotwild wirkt, bzw. ob mir hier wer Erfahrungen aus der Praxis mitteilen kann. Auf Rehwild soll die SST ja umwerfend wirken, mit Tendenz zu hohem Wildbretverlust ...... Bei Rotwild habe ich die Befürchtung das mir regelmäßig der Ausschuss fehlen wird und ich lange Fluchtstrecken zu erwarten habe......ich bevorzuge bei meiner anderen Jagdwaffe in 8x57is gebondete Geschosse welche ich mich in der .308 nicht zu verwenden traue da ich Angst habe das sie auf weitere Distanz nicht weit genug aufmachen.

Danke also schon im Vorhinein für die Antworten!

WMH Florian
 
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#2
Die Vermutung mit Ausschuss etc. wird stimmen, sofern die Entfernung nicht hauptsächlich jenseits der 200m liegt. Und selbst dann sind 150grs schon argh wenig.
Gebondet und 165grs dürfte da ein guter Kompromiss sein - Accubond, Interbond etc. ...

Allerdings kann man auch da keinen satten Anschuss erwarten, zumindest ging es mir bisher beim 165grs Interbond und Rotkahlwild so. Den zu finden wird auf 200m dann schon interessant und damit sinkt vielleicht auch die Relevanz eines Ausschusses...
 
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#3
Hochwild braucht Ausschuß (und früher sagte man auch Geschoßmasse ;), viell schoß man da aber auch nicht auf 250 m auf Kahlwild) !
Ist dieses SST nicht ein weiches TM ? Was willste machen, wenn du auf 250 einen Steckschuß fabrizierst, den Anschuß findest Du nie.

Ne, danke...

Mittelschwere Gebondete Blei-Geschosse oder bleifreie Defos und (passable Entfernungen)!
 
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#4
WMH!

Da hier zwar einiges über das SST Geschoss geschrieben steht, ich aber weder hier noch irgendwo anders etwas über die Kombination SST und Rotwild gefunden habe, habe ich diesen Tread erstellt!

Zur Frage:

Ich schieße eine Steyr CL2 im Kaliber .308 und bin auf der Suche nach dem passenden Geschoss. Die Waffe hat einen 508mm Lauf und einen Schalldämpfer. Ich habe vor damit Rot und Rehwild zu bejagen. Das ganze auf Entfernungen im Bereich 150-250m ab und zu auf 300m.

Die Munition wird von mit selbst wiedergeladen und ich verwende das 150gn Hornady SST Geschoss welches in der Steyr mit einer V0 von 830m/s (gemessen) fliegt und Loch in Loch schießt. Ich frage mich nun wie gut diese Kombination auf Rotwild wirkt, bzw. ob mir hier wer Erfahrungen aus der Praxis mitteilen kann. Auf Rehwild soll die SST ja umwerfend wirken, mit Tendenz zu hohem Wildbretverlust ...... Bei Rotwild habe ich die Befürchtung das mir regelmäßig der Ausschuss fehlen wird und ich lange Fluchtstrecken zu erwarten habe......ich bevorzuge bei meiner anderen Jagdwaffe in 8x57is gebondete Geschosse welche ich mich in der .308 nicht zu verwenden traue da ich Angst habe das sie auf weitere Distanz nicht weit genug aufmachen.

Danke also schon im Vorhinein für die Antworten!

WMH Florian
Vergiss es ganz schnell wieder... Bei mir wars Katastrophe.... Hab auch ganz schnell wieder gewechselt.

Zum einen alles unter hundert Meter blau wie Sau zum anderen kriegst du kein Ausschuss und sehr wenig Pirschzeichen.
 
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#5
WMH!

Da hier zwar einiges über das SST Geschoss geschrieben steht, ich aber weder hier noch irgendwo anders etwas über die Kombination SST und Rotwild gefunden habe, habe ich diesen Tread erstellt!

Zur Frage:

Ich schieße eine Steyr CL2 im Kaliber .308 und bin auf der Suche nach dem passenden Geschoss. Die Waffe hat einen 508mm Lauf und einen Schalldämpfer. Ich habe vor damit Rot und Rehwild zu bejagen. Das ganze auf Entfernungen im Bereich 150-250m ab und zu auf 300m.

Die Munition wird von mit selbst wiedergeladen und ich verwende das 150gn Hornady SST Geschoss welches in der Steyr mit einer V0 von 830m/s (gemessen) fliegt und Loch in Loch schießt. Ich frage mich nun wie gut diese Kombination auf Rotwild wirkt, bzw. ob mir hier wer Erfahrungen aus der Praxis mitteilen kann. Auf Rehwild soll die SST ja umwerfend wirken, mit Tendenz zu hohem Wildbretverlust ...... Bei Rotwild habe ich die Befürchtung das mir regelmäßig der Ausschuss fehlen wird und ich lange Fluchtstrecken zu erwarten habe......ich bevorzuge bei meiner anderen Jagdwaffe in 8x57is gebondete Geschosse welche ich mich in der .308 nicht zu verwenden traue da ich Angst habe das sie auf weitere Distanz nicht weit genug aufmachen.

Danke also schon im Vorhinein für die Antworten!

WMH Florian
Horrido,

ich rate dir von dieser Kombination wirklich dringend ab!
Gerade bei Hochwild wie dem Rotwild und auf die von dir angesprochenen 250/300m wirst du nicht zufrieden sein. Du liegst richtig, du wirst kaum einen Ausschuss haben und die ohnehin nicht so stark geladene Patrone wird ihre Schwierigkeiten auf diese Entfernungen und Rotwild haben, zumindest mit diesem Geschoss.
Versuche es mal mit dem Swift A-Frame oder Nosler Partition, da sollte es weniger Probleme geben, aufgrund des "2-Kammer-Aufbaus". Orientiere dich hier entsprechend an einem höheren Geschossgewicht, 160 gr sollten es mindestens sein. Beide oben genannten Geschosse gibt es in 165 gr.

Gruß
Bock
 
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#6
welches in der Steyr mit einer V0 von 830m/s (gemessen) fliegt und Loch in Loch schießt
.., Präzision ist schon gut, aber viel zu lahm für Rotwild auf weitere Entfernung.
Bis 150m gehts noch.
Du willst aus einer 51mm Hülse über ein Geschoß möglichst viel Energie auf große Entfernung transferieren und das aus kurzem Lauf. Das kannst du nur mit Vollgaslabo (natürlich im sicheren Bereich) mit einem schwereren Projektil mit herausragendem BC: AccuBond LongRange 168gr.
 
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#7
Danke für die Antworten!.....im wesentlichen bestätigt das meine Befürchtungen. Über die Energie mache ich mir allerdings keine Sorgen. Die SST sollte mit knappen 2000Joule auf 300m einschlagen. Das sollte für Rotwild im Gebrige doch ausreichend sein.
 
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#8
Probiers doch einfach,Rotkahlwild und Berghirsche sind nicht so schwer.
Ich bin in 3006 und 180grs SST ganz zufrieden.
Sonst wäre das eldx auch noch ne Überlegung.
 
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#9
Das Norma Oryx sollte eher das machen was Du willst. Und ohne Gebirge wäre auch das Sako Hammerhead eine Idee gewesen.

Wenn Du Dir eine Kunststoffspitze wünschst: Nosler Accubond oder eben das Interbond von Hornady. Und da wäre ich vom Gefühl her eher bei 165 grs als bei 150.

Alle genannten sollten vom Wiederlader auf anständige Präzision gebracht werden können.
 
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#10
Ich verwende das SST viel in England weil meine Gastgeber der Meinung sind dass die Hinterlandgefährdung damit optimiert ist. Ich füge mich der Vorgabe muss aber sagen dass das SST auf Rehwild gut funktioniert hat. Allerdings in 243 tlw. kein Ausschuss. Ich würde auf Rotwild was anderes nehmen.
 
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#11
Mit einem sauberen Treffer liegen die und das mit Sicherheit;) Ich verwende in einer 308 auch das nur 125 grain leichte Ballistic Tip von Nosler FullHouse-Ladung, und was soll ich sagen, 340 Meter Berghirsch= toter als tot;)
 
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#14
Schliese mich Silenthunter an.
Glaube hier muss unterschieden werden zwischen Rotwild in den Auen oder unsere Berghirschlein.
Viele haben hier Angst, unbegründet.
Lade für 2 Kolegen das 150 SST in .308 und .30-06 seit Jahren, sowie selbst 3 Jahre Erfahrung in .308 Win.
Genau in diesem Entfernungsbereich kann ich nicht negatives berichten auser recht schnelle teils heftige Stoppwirkung.

Die meisten jagen Übermotorisiert;)
Dass der 250 kg Auhirsch in der Brunft mehr braucht als der 130 kg Schottland/Berghirsch ist mir auch klar.

Würde zu anderem tendieren bzw. empfehle andere Geschosskonstruktionen.
Trotzdem sind die Kolegen zufrieden.


Waidmonnsgruaß
Sepp.270
 
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