Krähenjagd 2020/2021

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@Jäger Sven Von den dir genannten finde ich persönlich die 17HMR am besten für weitere Schüsse geeignet. Wenn du sie aber nicht weiter verwerten willst, tuts eines der gängigen Fuchskaliber auch.
 
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@Jäger Sven Von den dir genannten finde ich persönlich die 17HMR am besten für weitere Schüsse geeignet. Wenn du sie aber nicht weiter verwerten willst, tuts eines der gängigen Fuchskaliber auch.
Besser als die 17 Hornet für weite Schüsse? 🤔
Mit einem bisschen mehr Wind fliegt die nicht mehr so gut. Auf 100 Meter auf dem Stand ist das kein Problem 🤷‍♂️
 
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Werter JägerSven-

Ich befürchte auch, daß Sie von der 17HMR enttäuscht wären.
Die 17Hornet dagegen ist in allen Parametern eine sehr ausgewogene Konstruktion,
für das Niederwildrevier annähern ideal geeignet.

Mit einem 50er Glas und auf 100m/35-40mm hoch eingeschossen, haben Sie Schnittpunkt II
erst bei 200m- so weit kommt die 17HMR erst gar nicht im Überschall.

Der Wind ist auch nicht so wild- die S&B-Laborierung mit dem 20gr V-Max driftet auf 200m
15°C aus 90°-Winkel = 35mm pro 1m/s, bei
-15°C aus 90°-Winkel = 45mm pro 1m/s.

Das entspricht etwa den Werten der 17HMR auf 100m, oder
der .222Rem mit einem gewöhnlichen TMS 50gr auf 200m.

An Büchsen bietet sich natürlich zuerst die CZ527 an- berechnen Sie bitte nochmal 200EURO
für den BüMa, Bettung mit Stützsäulen sind bei dieser Büchse eine sinnige Angelegenheit.
Dazu Gleitbahnen für Verschluß und Magazinlippen polieren lassen, dann haben Sie
eine recht brauchbare Büchse.

Deutlich teurer, aber dafür auch turmhoch überlegen ist die Anschütz 1771,
eine qualitativ wirklich sehr gute und sogar schöne Büchse, die ich nicht genug loben kann.
Lassen Sie sich bitte nicht vom Preis schrecken- sparen Sie eben einige Monde länger.

Die anderen Konkurrenten kenne ich nicht sehr gut- die Ruger77/17 war mir für ihren Preis
entschieden zu rauh, entschieden zu grob verarbeitet.

Wenn Sie dann noch wiederladen -oder einen geneigten Wiederlader zur Hand haben-
lassen Sie das Hornady V-Max 25gr verladen, welches leider immer noch nicht als
Fabriklaborierung angeboten wird.

Das senkt die Winddrift um weitere 10%, steigert die Tiefenwirkung,
die Patrone ist damit voll in ihrem Element.


An die werten Krähenjäger!

Ihr wißt, daß ihr meine heimlichen Helden seid?
Euer Alltag imponiert mir mehr als jeder Afrika-Flieger.
Wenn ich doch nur "Flinte" könnte...

derTschud
 
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Keine Möglichkeit? Oder keine Fertigkeit?
Wahrscheinlich wie es bei mir war. Fehlende Fertigkeit und fehlende Übung(smöglichkeit). Nun habe ich wieder die Möglichkeit. Der Schiessstand von Frankonia hat (ausgenommen zur Winterzeit) zweimal pro Woche auf. Mindesten einmal, wenn möglich zweimal gehen mein Jagdkollege und ich 2 Runden Trap schießen. Wenn wir ganz verrückt sind, dann schiessen wir noch eine runde Rollhase, der mich nach einer guten Traprunde wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
 
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Werter Skogman-

Ich weiß nicht, wie ich den Verhalt exakt beschreiben soll.
Lassen Sie es mich daher so ausdrücken:
Ich glaube ernsthaft, der Schöpfer will, daß ich Büchse schieße, er hat mir daher die notwendige Liebe und die Hingabe geschenkt- nicht aber das Gehalt...
Eine gute Büchse kostet mich pro gramm Waffe 1g Körpergewicht, diese Diät wollte ich mir durch die CZ527 ersparen. Nun, das Fasten schadet ja nicht.
Und die Anschütz ist mir schon einige Kilogramm wert.

Die Flinte ist mir ein Fragezeichen, es mangelt aber tatsächlich auch an Ständen, die ich erreichen kann, ohne daß ich mir die Übungseinheit als "Benzin verschleudern" selbst verbiete.
Aber so geht es vielen Jägern.

Dazu ist mir die Hektik am nächsten Trap-Stand ein Gräuel.
Die Sportschützen drücken ob der vom Amt gekürzen Schießzeiten mächtig auf die Tube.
Dazu habe ich noch nicht einen einzigen Sportschützen kennengelernt, der Fragen beantworten kann.
Und als ich den werten Gutsnobrain am Parcours kennenlernte, war ich bereits frustriert,
durchgeregnet und wild entschlossen, noch mehr Büchse zu schießen.
Ich habe seine angebotene Lehrstunde abgelehnt, obwohl ich damals bereits wußte,
wer er ist und was er macht.

Tatsächlich habe ich keinen ausreichenden Bezug zum Schrot-Gewehr.
Die letzten Einheiten zeigten im Schnitt 10/25 im ersten Durchgang, und 12/25 im Zweiten.
Und schließlich mußte ich mich auch entscheiden:
Die Treibjagden waren seit den 90ern im Abgang, rundherum war Intensivierung der Landwirtschaft angesagt.
Die paar Haserl und den Fasan konnte und kann ich auch mit der Büchse heimbringen.
Die Krähe fällt ebenfalls mit dem Langgeschoß, zuerst .224/75gr, jetzt .172/25gr.

Und wenn man dann auch noch ein bekennender Anhänger und Freund von unserem
hochgeschätzten Foristen 2RECON ist, bleibt schließlich auch nicht mehr allzu viel Bargeld für
das Flintentraining übrig.

Wie Sie sehen, ist die Sache recht einfach:
Manchen Menschen darf man eben keine Waffe in die Hand geben,
und mir keine Flinte.

Da stehe ich so in der Gegend herum, als mir ein Hund einen Fasan aufschreckt.
Ich reiß das Flintending hoch, kneif die Augen fest zu, und drücke ab.
Ich geh hin- liegt a toter Has da...

Das etwa könnte meine Geschichte sein.

derTschud
 
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Frage an all die erfahrenen Krähenjäger und Kaliberspezialisten.
Ich plane, mir noch ein kleines Kaliber für die Krähenjagd zuzulegen.
Es gibt da völlig unterschiedliche Meinungen zu HMR 17/ 22lfb und 22 Mag.:unsure:
Wozu würdet ihr raten? Eine kombinierte Waffe wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit?

Also meine Erfahrungen sind da sehr ähnlich zu denen der Kollegen. Bei wenig Wind schieße ich auf sämtliches Federwild (Gänse aber nur genau von hinten auf die Wirbelsäule), Kormoranen, Fuchs und Hase auch auf 200 Meter plus die CZ 527 in .17 Hornet . Bei mehr Wind benutze ich eine Steyer-Mannlicher in .222 Rem. Beide Waffen haben Schalldämpfer, ein montierbares Zweibein und einen französischen Stecher, was ich als besonders angenehm bei weiten Schüssen empfinde. Der einzige Nachteil der CZ 527 ist, dass sie mit dem Schalli und dem Aufhängungspunkt des Zweibeins und Gewehrriemens sehr kopflastig und gar nicht schön geschultert zu tragen ist. Aus meiner Sicht ist das für deine Zwecke in Sachen Preis/Leistung eine hervorragende Waffe.

WMH wünscht

der maahunter
 

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Wie Sie sehen, ist die Sache recht einfach:
Manchen Menschen darf man eben keine Waffe in die Hand geben,
und mir keine Flinte.
Den gleiche Gedanken hatte ich bei mir auch. Mit der Bockflinte aus dem Jagdkurs habe ich so getroffen, dass ich die Prüfung gerade so bestanden habe. Danach habe ich mit mehreren Bockflinten von namenhaften Herstellern geschossen. Das Ergebnis war als ziemlich dürftig. Dann wurde mir von meinem Vater seine alte Suhler Querflinte mit Doppelabzug in die Hand gedrückt. Was soll ich sagen, auf einmal traf ich richtig gut. Es lag einfach am Schaft. DIe Querflinte lag komplett anders in der Hand. Als ich mich für eine SLF entschieden habe, kam eigentlich nur die Franchi Affinity in Betracht. An dieser Flinte kann Senkung sowie Schränkung angepasst werden. Nach mehreren Runden auf dem Schiessstand sowie mehrere Krähenjagden kann ich sagen: es passt einfach
 
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Also meine Erfahrungen sind da sehr ähnlich zu denen der Kollegen. Bei wenig Wind schieße ich auf sämtliches Federwild (Gänse aber nur genau von hinten auf die Wirbelsäule), Kormoranen, Fuchs und Hase auch auf 200 Meter plus die CZ 527 in .17 Hornet . Bei mehr Wind benutze ich eine Steyer-Mannlicher in .222 Rem. Beide Waffen haben Schalldämpfer, ein montierbares Zweibein und einen französischen Stecher, was ich als besonders angenehm bei weiten Schüssen empfinde. Der einzige Nachteil der CZ 527 ist, dass sie mit dem Schalli und dem Aufhängungspunkt des Zweibeins und Gewehrriemens sehr kopflastig und gar nicht schön geschultert zu tragen ist. Aus meiner Sicht ist das für deine Zwecke in Sachen Preis/Leistung eine hervorragende Waffe.

WMH wünscht

der maahunter

Whow - das alles ist echt stark o_O:oops::unsure:
 
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Besser als die 17 Hornet für weite Schüsse? 🤔
Mit einem bisschen mehr Wind fliegt die nicht mehr so gut. Auf 100 Meter auf dem Stand ist das kein Problem 🤷‍♂️
Nein natürlich nicht, aber habe ja auch gesagt von den von ihm genannten Kalibern😉😅

Edit: Sorry, mein Post war tatsächlich etwas unverständlich ausgedrückt, habs gerade gemerkt🙄😂
 
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War heute mit meinem neuen selbstgebastelten Stand draußen hab 2 Krähen erlegt, hätten mehr sein können .Kamen heute sehr flach das ist mit dem neu gebastelt schwieg da dann der Stahl im Weg ist.
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Der Blind besteht aus Baustahlmatte gebogen und mit Draht verrödelt , umwickelt mit Silo Plane und oben rum altes Tarnnetz 5EB2CA7E-B359-4B3D-93CF-6B5CD57F0CDD.jpegIch hab ihn jetzt seid 4 Wochen da stehen. Die Position ist in der Nähe der morgendlichen Rute und auf denn Wiesen Drumherum sitzen sie auch gern.


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Die Tonne hab ich auch neu gebastelt ist ein großer Hundefuttereimer 54 cm hoch Spann Platte in Deckel mit Schaumstoff drauf und alles mit dem alten Tarn nett drum fertig sehr bequem und schön hoch zum leichteren aufstehen
 
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In welchem Bundesland dürfen jetzt noch Krähen bejagd werden?

@Tim .F
Dein Ideenreichtung aller Ehren wert. Anahnd der Konstruktion gehe ich davon aus, dass Du ohne Hund jagst. Wenn Du einmal den Stand verlässt, dann sehen es die in den Bäumen sitzenden Krähen. Mit diesem Stand an dieser Stelle wirst Du selten mehr als zwei Krähen erlegen
 
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In NRW bis 10.3.
jage ohne Hund der Mitjäger hat seinen dabei normalerweise sitzt er in der Nähe heut mal nicht.
Ist natürlich ein Problem mit denn Krähen holen aber wie gesagt macht normal der Mitjäger
Die 2 waren im übrigen kein Problem da sie weit genug außerhalb runter sind.
der Stand vom Kollegen ist mit hundeklappe 😉
 
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