kurze Gekrösemesser

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#32
Wir haben seid kurzem das mit Wellenschliff hinten, in der Wildkammer hängen. Irgendjemand hier aus dem Forum hatte mich da mal drauf Aufmerksam gemacht. Benutzen den Wellenschliff fürs Brustbein, funktioniert bis dato. Waren bis jetzt aber nur wenige Stücke Reh- und schwaches Schwarzwild.

Ansonsten hängen noch die 12cm Ausbeinmesser zur Genüge rum. Sind schnell scharf, einfach sauber zu halten und kosten wenig.
 
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#33
Gibts den nen Unterschied/Vorteil in Bezug auf Handhabung Wellenschliff vorn/hinten?
Neuschleifen ist ja bei beiden etwas mühselig
 
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#35
Das ohne Wellenschliff lässt sich mit der Lamellenscheibe und Filzscheibe gut schleifen und abziehen.
 
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#37
Danke für den link!
Mal im Werksverkauf schauen, ob es die Messerscheide auch lose gibt, dann kann das Gekrösemesser endlich im Jagdrucksack mitgenommen werden:cool:

@Passion : geht das mit dem Wellenschliff einfach als mit einer normalen Klinge?Hatte mich ua aufgrund des nachschleifens gegen den Wellenschliff entschieden.
 
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#38
Da wäre noch die Frage wie schleift Ihr eure Swingblade bzw. konkaven Klingen ?
Ich hatte das schon mal gefragt im Forum aber ne wirklich einfache Lösung gab es nicht.

Ansonsten sind die Messer für mich nur beschränkt einsetzbar. Mein großes Messer das konkav ist, vom Metzger, nehme ich ausschließlich zum Abziehen der Decke und das bleibt dann natürlich länger scharf bzw. ist das auch nur ganz leicht konkav, anders als das Swingblade.
 
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#39
Ich hab wie gesagt nur das mit Wellenschliff hinten. Zu vorne kann ich auch nicht wirklich was sagen. Ich empfinde aber Wellenschliff hinten irgendwo als sinniger. Wenn man jetzt hängend von oben Keule Richtung Brustbein schneidet mit recht flacher Klinge nutzt man primär den vorderen bis mittleren Teil der Klinge ohne Wellenschliff. Kommt man zum Brustbein dringt man mit dem Messer tiefer ein, umgreift den Griff mit der Faust, nutzt den Wellenschliff und durchschneidet das Brustbein (bzw. fährt man der Einfachheit ja sowieso seitlich am Brustbein durch und nicht mittig durch). "Hinten raus" bis zum Träger muss man dann vom Winkel sowieso wieder flacher werden.

Wie gesagt haben wir es bis jetzt nur für ein paar Rehe und schwächeres SW benutzt. Interessant wird das erst, wenn man die erste stärkere oder ältere Sau gefallen ist. Früher habe ich ja genauso gearbeitet, ohne Wellenschliff und fand es bei stärkeren Stücken dann stellenweise doch etwas müssig und hab dann noch mit einer entsprechenden Schere gearbeitet. Auch weil ich das händische schleifen was bei den Gekrößemesser nicht anders geht nervt. Die Ausbeinmesser zieh ich einfach über den elektrischen Graef. Die nächsten Monate wird sich herausstellen ob der Wellenschliff hält was ich mir verspreche, wenn nicht auch nicht weiter tragisch.

Scheide: Ich hab mir ja schon überlegt ob ich mir ne doppelte Kydex Scheide presse. Auf der einen Seite Ausbeinmesser, auf der anderen Seite das Gekrösemesser für unterwegs.
 
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#42
Eher 600 er Körnung oder noch feiner ?

Vielen Dank.
Ich verwende 1200 - aber ich ziehe damit wirklich nur ab. Ich achte auch darauf, dass die Klinge keinen Knochenkontakt (Schloss oder Brustbein) hat, damit ich bei der Klinge keine Scharten ausschleifen muss. Haupteinsatzgebiet des Swingblade ist bei mir Aufbrechen des Bauchraumes und Auftrennen der Decke bei den Läufen und am Rücken beim Rehwild.

WH CA
 
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#43
Auftrennen der Decke an den Läufen mache ich auch mit dem Gekrösemesser. Geht super.
 
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