L.Köhler, KUIU, Härkila, Rascher...

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Der Tin Cruiser, ich habe einen, ersetzt aber keine Northumbria.

Filson hat auch keinen in L im Angebot.
 
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Die Northumbria ist lang.
Die Filsonjacken eher kurz.
Aber, das Material der Northumbria, 8oz. Das TinCloth Gewebe von Filson 15oz und beim Cruiser sind die Ärmel, der Rücken und die halbe Vorderseite doppelt. Allerdings sind die Jacken ungefüttert.
Eigentlich so gut wie nicht vergleichbar.
 
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28 Jun 2021
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Dann ist aber die Anforderung eine ganz andere. Müsste man sich dann nicht bei Barbour ./. Filson eher in Richtung (Classic) Beaufort orientieren, Materialstärke mal außen vor gelassen?
 
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Auch vom Schnitt unterscheidet sich das Ganze und Barbour wird auf Dauer das Wasser besser abhalten.
Mal abgesehen vom Preis, neben Filson ist Barbour ein billiges Jäckchen.
 
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Ich habe sowohl die Northumbria von Barbour wie auch den Packer Coat von Filson.
In der Verarbeitung überwiegt die Barbour um Weltklassen. Das spricht nicht gegen den Packer Coat, aber eben auch nicht für ihn. Der ist so was von robust und gewichtig, wenn Du so was brauchst und das Wetter dazu Dich umgibt, ist er super. Aber beim Anziehen kannst Du Dir schon ne Zerrung holen ... Leicht sind sie auch nicht.
Hab noch eine zweite Jacke von Filson, gleicher Stoff, kürzer geschnitten. Aber auch da schneidet die Barbour besser ab.
Ich weiss aber nicht, wie Barbour heute ist, meine ist von 1987 ...
 
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Du meinst, wegen des fehlenden Inlays beim Cruiser Jacket?
Genau das ist der Grund, von der Northumbria zum Cruiser Jacket zu wechseln.
Gäbe es die Northumbria, nur ohne Innenfutter
Auch vom Schnitt unterscheidet sich das Ganze und Barbour wird auf Dauer das Wasser besser abhalten.
Mal abgesehen vom Preis, neben Filson ist Barbour ein billiges Jäckchen.
Du meinst, wenn ich beide Jacken entsprechend mit wax oder oil pflege ist die Northumbria besser?
 
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Also, von Barbour gab es ja auch mal eine "leichte" Jacke, ohne Futter. Weiss nicht mehr wie sie hiess, war in den 80ern halt.
Ich hab für meine Filson´s so ein Innenfutter, eine Wolljacke. Damit wird sie einigermassen warm. Für die Barbour ist ein alter Harristweed lange das Innenfutter gewesen, jetzt bin ich auf das Webpelzfutter gestossen, passt auch gut.
Nein, ich finde die Verarbeitung bei Barbour besser, "Detail-verliebter". Filson genügt vollauf, ist rauh, robust. Barbour ist da einfach anders.
Preislich ist Filson halt schon ordentlich, aber die Jacke wird Dich überleben, insofern relativiert sich das.
 
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Deine Barbour und die von heute sind nur bedingt vergleichbar. Meine Beaufort ist von 1989.
Natürlich hat jede Barbour ein Futter aus Baumwolle, bei den aktuellen TinCloth Jacken von Filson fehlt ein solches.
Mein Tin Cruiser und meine waterfowl Upland Hunting Jacket aus Shelter Cloth ist absolut perfekt verarbeitet. Jede Naht, jeder Knopf, jeder Druckknopf.
Eine gewisse Detailversessenheit bei der leichteren aux 11oz Sheltercloth, die ich bei meiner Barbour vermisse.
Übrigens hatte die Nortumbria aus den 80ern eine Wolle/Plastikfutter, heute auch nur noch Baumwolle.
Schwer ist relativ, in Anbetracht des schweren Gewebes und der doppelten Lagen ist so im Vergleich zur deutlich leichteren Barbour schwer, dafür bekommt die überall Löcher im Laufe der Jahre, das ist bei der Filson mehr oder weniger ausgeschlossen.

Die Barbour ist völlig anders, von der Idee her eine Regenjacke, Reissverschluß, Druckknopfleiste, hoher Kragen verschließbar und das ganze lang über die Oberschenkel.
Der Tin Cruiser ist eine extrem robuste Arbeitsjacke, die Wasser abhält, aber bei der Arbeit mit Werkzeug nicht stört. In der weiten Barbour wäre das nix. Ein völlig anderer Ansatz.
Die Filson ist für die Jagd imho ungeeignet.
Die beiden Jagdjacken die Filson in TinCloth und ShelterCloth gefertigt hat dind aktuell nicht im Programm und auch die sind anders als eine Barbour, da kurz, weil sie in Zusammenhang mit Wathosen getragen werden sollen.

Das war das Jagdmodell in tincloth. Gibts nicht mehr.

 
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Ja, ich finde, Du hast die Linie zwischen Barbour und Filson sehr treffend gezogen.
Filson ist eine Arbeitsjacke, Barbour ist anders.
Ich habe meine ersten Eindrücke mit dem Packer Coat gesammelt, daher meine Bemerkung zu der fehlenden Detailverliebtheit. Der ist einfach schlicht gehalten. Als ich das schrieb, hatte ich dies vor Augen. Bei meinem Field Jacket (tin cloth) ist die Verarbeitung liebevoller.
Aber auch diese Jacke ist schwer. Mal schnell mit der Flinte mitschwingen? wohl eher nicht.
Meine Northumbria hat übrigens noch das Wolle-Polyester Futter ... :)
 
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Immer das Gewicht, stell dich nicht so an.
Wenn du mit der Jacke, bis zur Brust in der Wathose, Pullover drunter auf Gänsejagd an der Küste von Maine bei 3 Grad plus steckst wirst du das schwere Gewebe zu schätzen wissen. :p

Der wirklich größte Vorteil der Barbour gegenüber der Filson ist der Preis, die Barbour ist geradezu billig dagegen, dafür hat die Barbour nach 20 Jahren überall Löcher und die Filson nicht.:cool:
 
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Doch doch, ich bin ja schliesslich Bürolist, da steht Bleistifte stemmen auf dem Programm.
Falls ich dann doch mal das von Dir beschriebene Szenario (Entenjagd ...) mache, ist mir die Spey Wading doch lieber. Da fallen einem ja nicht gleich die Arme ab, wenn man sie hoch hebt :cool:


Barbour_Spey_wading.jpg
 
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